Annette Schwindt wollte wie so viele eigentlich einen Roman schreiben. Doch daraus wurde (noch?) nichts. Zuerst jobbte sie als Literaturkritikerin bei einer Tageszeitung, dann veröffentlichte sie Glossen und Kurzgeschichten, wurde in Buchprojekte von anderen involviert, begann zu bloggen. Inzwischen hat sie sich als Fachbuchautorin einen Namen gemacht und berät Verlage bei ihren Aktivitäten im Social Web. Hier erzählt sie von ihren Erfahrungen mit Büchern und deren Geschichte:

Während meines Studiums empfahl mir eine Freundin „Rameaus Nichte“ von Cathleen Schine. Wir steckten damals in den Examensvorbereitungen und waren in  unseren damaligen Beziehungen nicht so wirklich glücklich. Da war dieser Roman gerade die richtige Ablenkung: Eine Literaturwissenschaftlerin entdeckt in einem vordergründig philosophischen Manuskript aus dem 18. Jahrhundert ein für die damalige Zeit geradezu frivoles Stück Literatur, das mehr und mehr auf ihr eigenes Leben abfärbt.

Was mir damals aber besonders auffiel, war die Sprache der Autorin und die Authentizität der Figuren. Mein Interesse und meine Neugier waren geweckt: ich wollte mehr! Also durchforstete ich das Web nach weiteren Büchern von Cathleen Schine. Wie sich herausstellte, waren „Rameaus Nichte“ sowie „Der Liebesbrief“ sogar verfilmt worden. Wie so oft sind die Bücher jedoch viel besser als die Filme! Eher was für Frauen, ja – aber auch wesentlich vielschichtiger und intelligenter als es ein Titel wie „Der Liebesbrief“ vermuten lässt.

Tatsächlich haben sich „Der Liebesbrief“ und „Darwins Launen“ (im englischen viel besser betitelt mit „The Evolution of Jane“)  als meine Lieblingsbücher entpuppt. Die anderen  Romane sind auch gut, kommen meines Erachtens aber nicht an diese beiden heran. Immer geht es um eine Frau, die mitten im Leben steht und starke Bindungen zu anderen Frauen in ihrer Familie hat. Meist entpuppen sich diese Bande als die verlässlichsten. Männer dürfen aber auch mitspielen. ;-) Das Ganze spielt im eher intellektuellen jüdisch-amerikanisch geprägten Milieu. Die Bezüge zur Biographie der Autorin sind ziemlich deutlich.

In „Der Liebesbrief“ geht es um die Buchhändlerin Helen, die eben diesen Brief mit unbekanntem Adressaten („Liebes Schaf“) und genauso unbekanntem Absender („Bock“) findet, in dem  die Frage gestellt wird: „Wie verliebt man sich?“. Auf ihrer Suche nach der Herkunft des Briefes findet sie ihre eigenen Antworten. Auch solche, an denen sie lieber nicht gerührt hätte…

In „Darwins Launen“ wird die frisch geschiedene Jane zur Ablenkung zu den Galapagos-Inseln geschickt, wo sich herausstellt, dass ihre beste Freundin aus Kindheitstagen, Cousine Martha, die Reiseleitung hat. Jane möchte endlich klären, warum sich die beiden damals aus den Augen verloren haben. Ist aber nicht so einfach in einer Reisegruppe von Darwintouristen, die sich auf einem Schiff zwischen kahlen Inseln drängen …

Wie schon bei Roger Bichelberger habe ich auch Cathleen Schine über ihre Website und dann hier auf Facebook wiedergefunden und auf „Ich mach was mit Büchern“ aufmerksam gemacht. Dort hat sie im Dezember 2009 auch das IMWMB-Interview und mir auf meiner Website Fragen zu ihren Büchern beantwortet.

Cathleen Schine bloggt auf www.cathleenschine.com und schreibt auch für die New York Times.

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Die folgenden fünf Fragen werden regelmäßig von den unterschiedlichsten Köpfen der Buchbranche beantwortet und die Interviews werden hier im Blog veröffentlicht. Dadurch entstehen Beiträge, die zum einen Aufmerksamkeit auf jene lenken, die “was mit Büchern machen”, und die zum anderen die Veränderungen und Herausforderungen in den verschiedenen Bereichen der Branche sichtbar werden lassen. Wenn Sie ebenfalls teilnehmen möchten, senden Sie Ihre Antworten und ein Bild von Ihnen bitte an Leander Wattig. Als Inspirationsquelle könnten Ihnen die bisherigen Interviews dienen. (Jedoch behalte ich mir vor, nicht alle Zusendungen zu veröffentlichen.)

Wer sind Sie und was machen Sie mit Büchern?

Ich bin als freie Lektorin selbstständig und wohne und arbeite in Salzburg. Nach einem geisteswissenschaftlichen Studium in Leipzig hat es mich Anfang der 2000er-Jahre nach Österreich verschlagen, zuerst nach Innsbruck, dann nach Linz an der Donau, wo ich für verschiedene Kulturinstitutionen im redaktionellen Bereich und in der PR gearbeitet habe. Daraus hat sich dann die Gründung meiner Firma textstern* ergeben.

Kulturlektorat – das ist der Bereich, den ich mir auf die Fahnen geheftet habe. Ich lektoriere, korrigiere und redigiere vorrangig für Kunst und Kultur: Ausstellungskataloge für Museen, Konzepttexte für Künstler, kulturwissenschaftliche Publikationen, Drucksorten für Festivals, Ankündigungstexte für Veranstaltungsreihen, Ausstellungsbeschilderungen … Daneben biete ich auch Texterstellung, natürlich auch jenseits der Kultur, an. Beide Bereiche – Text und Lektorat – versuche ich nicht zu vermischen: Was ich selbst schreibe, korrigiere ich nicht – wegen der altbekannten Betriebsblindheit.

Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei Ihnen aus?

Ich arbeite von zu Hause aus und genieße es sehr, dass beim alltäglichen Wechsel zwischen Privatleben und Beruf keine Zeit vergeht und Frühstückstisch und Computer nur wenige Meter voneinander entfernt sind. Seit ein paar Monaten muss ich meine Arbeit und ein Baby unter einen Hut bringen – und das klappt erstaunlich gut! Natürlich gelingt es mir derzeit kaum, wie früher auch mal 10 oder 12 Stunden am Tag über Manuskripten zu sitzen, aber ich arbeite völlig regelmäßig, kann wie gewohnt Kunden schnelle Rückmeldungen geben und Aufträge zeitnah bearbeiten. Gerade das Kriterium „zeitnah“ ist in meiner Arbeit ein ganz wesentliches: Ich habe beinahe ausschließlich mit Projekten zu tun, deren Zeitpläne enorm knapp gerechnet sind und die von mir vor allem zeitliche Flexibilität und schnelle Bearbeitung verlangen. Es ist beispielsweise gar nicht so abwegig, dass ich am Vormittag einen Anruf bekomme mit der Frage, ob ich die Korrektur einer Drucksorte übernehmen kann, die gegen Mittag in Druck gehen soll. Das sorgt natürlich oft für Planungsdurcheinander, aber da ich vor der Gründung meiner Firma selbst in solchen Institutionen gearbeitet habe, die heute meine Auftraggeber sind, empfinde ich solche Abläufe schon beinahe als normal – und meine Kunden freut’s.

Wie hat sich Ihre Arbeit in den letzten Jahren bzw. in der letzten Zeit verändert?

Meine Firma habe ich 2008 gegründet. In den Jahren davor war ich zwar thematisch und inhaltlich in denselben Bereichen wie jetzt unterwegs, das aber als Angestellte. So sehr, wie der Schritt in die Selbstständigkeit mit den sich wohl zwangsläufig einstellenden wirtschaftlichen Befürchtungen verbunden war, so groß ist mittlerweile der Genuss, an „eigenen“ inhaltlich spannenden Projekten arbeiten zu können. Wie wohltuend kann es sein, nicht nur als unsichtbares Rädchen im Getriebe zu arbeiten, sondern durch direktes Feedback der Kunden die eigene Arbeit bewerten zu können!

Vor mittlerweile zwei Jahren habe ich meinen Firmensitz von Linz nach Salzburg verlegt; das hat noch einmal eine Veränderung mit sich gebracht: Meine Kunden sind über Österreich verteilt, einige auch in Deutschland ansässig. In Linz habe ich mich bei Kultureinrichtungen als einer der „Standardkontakte“ in puncto Lektorat durchsetzen können (und diese Kunden sind mir nach wie vor treu), in Salzburg nun bin ich damit konfrontiert, dass die „Szene“ wesentlich „geschlossener“ ist und neue Auftraggeber vor Ort schwer zu akquirieren sind.

Was ist ein typisches Problem bei Ihrer Arbeit, für das Sie eine Lösung suchen?

Kulturtexte – vor allem dann, wenn es um Konzepte zeitgenössischer Kunst geht – sind oft hermetisch und enorm stark von einem Autorenstil geprägt. Bei solchen Textsorten passiert es immer wieder, dass die Verständlichkeit und Nachvollziehbarkeit leiden und ein Text kryptisch und schwer lesbar wird. Das ist der Punkt, der in meiner Arbeit einen echten Balanceakt verlangt: Mein Anspruch ist, dass der Autor sich zu 100 % in dem lektorierten Text wiederfindet, dass aber gleichzeitig überschaubare, klare, elegant lesbare und vor allem formal korrekte Satzstrukturen verwendet werden. Je mehr Projekte ich bearbeite, umso souveräner werde ich beim Finden dieses Mittelweges zwischen Pragmatik und kreativem Stil. Immer wieder muss ich dabei aber – vor allem vor mir selbst – Selbstbewusstsein bei der Einschätzung, was ein Lektor leisten kann, an den Tag legen.

Wo finden wir Sie im Internet?

Meine Website www.textstern.net ist wegen ihres inhaltlichen Schwerpunkts auch über www.kulturlektorat.at zu erreichen. Außerdem betreibe ich eine Firmenseite auf Facebook: www.facebook.com/lektoratsbuero.textstern. Regelmäßig (auch jetzt wieder!) gelobe ich Besserung, was das Befüllen meines Twitter-Accounts angeht: www.twitter.com/textstern. Ein XING-Profil muss natürlich auch sein: https://www.xing.com/profile/Ulrike_Ritter5.

Bildquelle: Ulrike Ritter
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Claudia Martini

Claudia Martini präsentiert sich als Frau in Stöckeln auf dem großen Marktplatz der Bücherwelt. Nun gewährt sie uns regelmäßig Einblicke in ihre bizarre Welt des Selfpublishing, der Selbstvermarktung und ihre täglichen Herausforderungen als „Jungautorin“.

Ich bin jetzt so weit! Es sind noch zwei Wochen bis zum nächsten Höllentrip mit meinem Travelnerd und insgesamt noch circa 11 bis zur Veröffentlichung meines ebooks. Rechne ich die vier Wochen “Urlaub” ab, dann bleiben mir noch sieben Wochen, um das Werk und das Drumherum zu optimieren.

Optimierung heißt in dem Fall:

  • Letzte Anpassungen am Manuskript aus Sicht des Globetrotters (Travelnerd ist in der Pflicht)
  • Ausdruck und Abgabe des Manuskriptes ans Lektorat
  • Überarbeitung des Coverentwurfes
  • Erarbeiten eines Entwurfes für die technische Umsetzung der neuen Autoren-Homepage
  • Informations-, und Fotosammlung für das Geschichtenerzählen zusammensuchen und verarbeiten (siehe hier und da #FiS2.0)
  • Testen von Programmen für die ebook-Erstellung
  • Erstellen einer Liste für Probeleser, Rezensenten, Buch Blogger, die ein Probeexemplar vorab bekommen sollen.

Gerade der erste Punkt macht mir besonders zu schaffen. Zwingen Sie einmal einen Globetrotter dazu, das zu machen, was Sie wollen … das ist fast ein Ding der Unmöglichkeit. So ein freiheitsliebender Mann hat ständig etwas Besseres zu tun, als mein Buch über ihn zu lesen und gegebenenfalls noch zu überarbeiten. Mal daddelt er stundenlang, mal bastelt er an seiner Homepage, dann schaut er Weltspiegel oder wäscht Socken, und wenn das alles nicht reicht, dann macht er einen Kurztrip nach Bonn mit dem Fahrrad. Mein Problem dabei ist nur, dass ich einen fixen Termin zur Veröffentlichung meines Buches habe, aber der liebe Globetrotter mit seinen Text einfach nicht nachkommt.

“Schatz, es sind ja nur 40 Seiten, wenn du keine Zeit dafür hast, dann lassen wir es einfach so stehen, wie es ist!”, habe ich ihm angeboten.

“Oh nein!”, dabei kniff er mehr als nur ein Auge zusammen, “Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser! Du meinst doch nicht, dass ich dich so glimpflich davonkommen lasse. Diese 40 Seiten zeigen meine Sicht auf unsere Reiseodysee und die werde ich mir nicht nehmen lassen! Schließlich soll das Buch nicht nur stöckeln, sondern auch wandern, oder?!”

Ich verkneife mir einen weiteren Kommentar und konzentriere mich dann auf Punkte, die ich besser kontrollieren kann, z.B. mein Geschichtenerzählen auf facebook und twitter, die Covergestaltung und die Planung der neuen Homepage

Denn eins ist klar: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser!

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Die folgenden fünf Fragen werden regelmäßig von den unterschiedlichsten Köpfen der Buchbranche beantwortet und die Interviews werden hier im Blog veröffentlicht. Dadurch entstehen Beiträge, die zum einen Aufmerksamkeit auf jene lenken, die “was mit Büchern machen”, und die zum anderen die Veränderungen und Herausforderungen in den verschiedenen Bereichen der Branche sichtbar werden lassen. Wenn Sie ebenfalls teilnehmen möchten, senden Sie Ihre Antworten und ein Bild von Ihnen bitte an Leander Wattig. Als Inspirationsquelle könnten Ihnen die bisherigen Interviews dienen. (Jedoch behalte ich mir vor, nicht alle Zusendungen zu veröffentlichen.)

Wer sind Sie und was machen Sie mit Büchern?

Ich bin seit mehreren Jahren als freiberufliche Fachautorin für betriebswirtschaftliche Themen und Marktanalystin tätig. Zurzeit lebe ich im Süden Deutschlands, habe aber zuvor mehrere Jahre in den USA, auf Mallorca und den Seychellen verbracht.

Neben meiner sehr analytischen Arbeit schreibe ich Romane. Das Eintauchen in eine andere Welt ist ein wundervoller Gegenpol zu der Realität, die sonst meinen Arbeitsalltag bestimmt. Meinen ersten Roman schrieb ich bereits vor zwanzig Jahren. Er ist bis heute unveröffentlicht –und wird es auch wohl bleiben- aber das ist nicht schlimm. Im Gegenteil, ich stöbere gerne in meinen alten Manuskripten und stelle fest, inwieweit ich mich verbessert habe, welche Ideen noch immer gut sind oder welche in den virtuellen Papierkorb wandern sollten.

Mein erstes veröffentlichtes Buch „Schau ihr in die Augen“ ist als ebook bei Neobooks, dem ebook Label des Droemer Knaur Verlags, erschienen.

Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei Ihnen aus?

Meist klingelt der Wecker viel zu früh für mich. Ich zögere das Aufstehen so lange hinaus wie möglich. Dann mache ich das Frühstück für meine Familie. Wenn die Kinder aus dem Haus sind, gehe ich in mein Arbeitszimmer. Ich liebe diesen Raum, er ist an unsere Garage angegliedert und hat einen Holzofen und einen wundervollen Ausblick auf eine Apfelwiese, die im Sommer sehr verlockend werden kann. Jetzt in der kalten Jahreszeit muss ich erst einheizen bevor ich mit der Arbeit beginnen kann. Die Zeit bis das Feuer richtig brennt, nutze ich, um über den vor mir liegenden Arbeitstag nachzudenken. Und dann fange ich an.

Wie hat sich Ihre Arbeit in den letzten Jahren bzw. in der letzten Zeit verändert?

Ich verdiene schon seit einigen Jahren meinen Lebensunterhalt mit dem Schreiben. Nur lag in den letzten Jahren der Fokus mehr auf Marktstudien und weniger auf dem kreativen Bereich. Das hat sich seit dem letzten Jahr geändert. Nicht dramatisch, aber allmählich. Ich merke wie das kreative Arbeiten mehr Raum bekommt. Dadurch, dass ich meinen ersten Roman veröffentlich habe, ist es mir außerdem wesentlich ernster geworden. Ich fühle mich jetzt mehr, als sei Romanautorin mein Beruf und nicht mehr ein Hobby, das nur nebenher läuft.

Was ist ein typisches Problem bei Ihrer Arbeit, für das Sie eine Lösung suchen?

Ein typisches Problem ist, dass ich, wenn ich eine Idee habe, mich morgens an den Computer stürze. „Nur kurz aufschreiben“, ist die Devise. Meistens merke ich erst Stunden später, dass ich mit wirren Haaren, in einem alten Jogginganzug Mittags um zwölf noch immer dabei bin wie wild auf der Tastatur herumzutippen. Das an sich, wäre nicht so schlimm, aber jeder, der mich morgens besucht muss denken, ich tue nichts anderes als den ganzen Tag im Bett herumzuliegen (mein Postbote ist ganz sicher dieser Meinung). Denn so sehe ich meist aus, bis ich aus meinen Parallelwelten zurückkehre und merke wo ich bin, wieviel Uhr es ist und, dass sich die Welt bereits weiter gedreht hat, als ich dachte :).

Wo finden wir Sie im Internet?

Im Internet findet man meinen Blog unter www.birgitkluger.com. Ich veröffentliche dort regelmässig Beiträge zu unterschiedlichen Themen. Manchmal sind es humoristische Einträge, es sind aber auch ernsthafte Themen darunter. Das hängt ganz davon ab, was mich gerade innerlich bewegt. Zusätzlich bin ich noch auf Facebook unter www.facebook.com/birgit.kluger zu finden. Hier gibt es Neuigkeiten zu meinen Büchern.

Bildquelle: Birgit Kluger
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Annette Schwindt wollte wie so viele eigentlich einen Roman schreiben. Doch daraus wurde (noch?) nichts. Zuerst jobbte sie als Literaturkritikerin bei einer Tageszeitung, dann veröffentlichte sie Glossen und Kurzgeschichten, wurde in Buchprojekte von anderen involviert, begann zu bloggen. Inzwischen hat sie sich als Fachbuchautorin einen Namen gemacht und berät Verlage bei ihren Aktivitäten im Social Web. Hier erzählt sie von ihren Erfahrungen mit Büchern und deren Geschichte:

Eine meiner ersten Literaturkritiken für die Zeitung befasste sich mit „Anioutka“ von Roger Bichelberger, übersetzt von Heide Werner und erschienen im Gollenstein Verlag. Der mehrfach ausgezeichnete Roman hat mich – daran erinnere ich mich heute noch – schwer beeindruckt und so begann die Rezension auch mit den Worten: „Es gibt Bücher, über die kann man nicht schreiben. Man kann sie nur lesen.“ Es geht um das lothringische Dorf AZ zur Zeit des 1. Weltkriegs. Es herrschen Hunger und Not und jeder Dorfbewohner hat seine eigene Art, mit der Situation umzugehen.

Wer hätte gedacht, dass ich meine Rezension nach über 14 Jahren wieder hervorkramen würde, um einen weiteren Artikel darüber zu schreiben? Ich hatte sie, wie alle meine Artikel, fein säuberlich archiviert: auf weißem DinA4-Papier eingeklebt und mit auf Schreibmaschine getipptem Erscheinungsort und -datum („Speyerer Tagespost, Nr. 122, 31.5./1.6.1997, S.14“) versehen und sogar noch in eine Klarsichthülle gepackt. :-)

Um noch ein bisschen zusätzliches Material für diesen Artikel hier zu recherchieren und wie ich zugeben muss auch aus Neugier, kontaktierte ich daraufhin den Autor per Mail über seine wunderbar altmodische Website, fragte ihn nach Hintergrundinfos zum Roman und erzählte ihm von „Ich mach was mit Büchern“.

Daraufhin schickte er mir (per Briefpost) eine handgeschriebene Karte und Fotokopien von schreibmaschinengetippten Seiten, in französischer und deutscher Sprache, die er bei Lesungen von „Anioutka“ verwendet hat. Darin las ich unter anderem, dass Anioutka die russische Entsprechung meines Namens ist: Annette – die kleine Gnädige. Und eine Anlehnung an eine Figur in Tolstois Drama „Die Macht der Finsternis“. Die anderen Anmerkungen werde ich jetzt beim erneuten Lesen des Buches durchgehen! Inzwischen haben Roger Bichelberger, der gerade seinen 73. Geburtstag gefeiert hat, und ich uns auf Facebook befreundet. :-)

Ich erinnere mich noch, dass der Gollenstein Verlag meine Rezension lange in seinem Katalog zitiert hat. Da war ich als Anfängerin bei der Zeitung natürlich stolz wie Bolle! Aber klar, wenn ich das Ende des Artikels heute lese, musste es ja so kommen: “‘Anioutka’ besticht durch die erschütternde Schlichtheit seiner Charaktere, ihre ohnmächtige Hingabe an das Leben mit all seinen Wirrnissen. Ein Buch von so ergreifender Schönheit, daß man es sicher nicht wieder vergißt.”

q.e.d ;-)

Bildquelle: NamensnennungKeine kommerzielle NutzungWeitergabe unter gleichen Bedingungen Bestimmte Rechte vorbehalten von Annette Schwindt

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Simone Dalbert

Simone Dalbert kann nicht ohne Bücher. Als Buchhändlerin bringt sie ihre Lieblinge täglich in Umlauf und steckt Kunden mit ihrer Begeisterung an. Hier gewährt sie uns nun Einblicke in die Welt des Buchhandels, die hinter den Kulissen die eine oder andere Kuriosität zu bieten hat.

Manchmal scheinen in unserer Buchhandlung magische Kräfte am Werk zu sein. Die Regale und Tische sind niemals leer, trotzdem passt immer noch etwas hinein. Im Fachbuch sind es die beiden Semesteranfänge, im allgemeinen Sortiment ist es unter anderem Weihnachten, wenn sich die Neuankömmlinge stapeln und auch alle ein Plätzchen haben möchten.

Nachdem man die Berge an Büchern ausgepackt, kontrolliert und ausgezeichnet hat, kommt erst das wirklich Schwierige: wohin damit? Auf den ersten Blick mag man nicht glauben, dass genügend Platz ist, um all diese Bücher auch noch unter zu bringen.

Zu Beginn meiner Ausbildungszeit stand ich oft ratlos mit einem Stapel Bücher im Arm vor dem Regal. Dem Regal, das doch schon voll zu sein schien. Ein Reclamheftchen hätte vielleicht noch rein gepasst, aber der neue Ken Follett mit 1000 Seiten? Natürlich waren am Ende immer alle Bücher untergebracht, wie meine Kollegen das machten, erschien mir anfangs wie ein Wunder.

Hier ein bisschen schieben, da eins runter auf das nächste Brett, dort ein Stäpelchen, da hinten ist noch eine Lücke, und das Buch auf den Tisch… Schwuppdiwupp waren alle untergebracht und mein Kollege konnte wieder seine Buchhändler-Weisheit loswerden: „Es passt immer!“

Diesen Satz hörte ich ziemlich oft und gebe ihn inzwischen ungeniert an unsere frischen Azubis weiter. Denn mit der richtigen Technik und ein wenig Erfahrung stimmt es wirklich, so unglaublich es manchmal sein mag: „Es passt immer!“

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Stefan Krücken, Jahrgang 1975, leitet mit seiner Frau Julia den von ihnen gegründeten Ankerherz Verlag (Fb). In seiner Kolumne “Unser kleiner Verlag” gibt er uns hier nun jeden zweiten Donnerstag Einblicke hinter die Verlagskulissen.

Vor kurzem reiste ich nach Freiburg, um mit dem Referenten des Erzbischofs und den Autoren unseren Buches „Barmherzige Schwestern“ zu beraten, ob und wie wir eine Veranstaltungsreihe starten wollen. Fünfundzwanzig alte Nonnen erzählen in der Anthologie aus ihrem Leben, ein Pulitzerpreisträger hat sie fotografiert und das Buch wird allgemein gepriesen, von Medien, von Lesern, von allen, die es in den Händen hatten. Es ist ein leises Buch, es geht darin um Werte, manche sagen sogar: um den Sinn des Lebens. Nach dem Treffen besuchten wir den Orden der „Barmherzigen Schwestern“, tranken mit den Damen Kaffee und aßen Apfelkuchen. Danach blieb ein wenig Zeit bis zur Rückfahrt nach Hamburg, und als ich durch den Bahnhof schlenderte, kam ich auch an einer Buchhandlung vorbei.

Nun sind wir nicht mehr so naiv zu glauben, dass sich ein Buchhändler mit einem kleinen, wenn auch erfolgreichen Verlag befaßt. An dieser Stelle könnte man viele Anekdoten erzählen; von Lesern, die von ihren Buchhändlern mehrfach weggeschickt wurden, weil wir angeblich nicht existierten; von einer Buchhändlerin aus Krefeld, die sich gerne mit unseren kostenlosen Postern (Steve McQueen!) und Postkarten eindeckte, aber kein einziges Buch bestellte; von einer anderen, die immer wieder anruft und eine Lesung mit Axel Prahl buchen möchte, aber „Sturmkap“, das er vorliest, nicht im Programm hat. Von einer Kollegin aus Lüneburg, die allen Ernstes fragte, ob „Ork-Anfahrt“ etwas mit diesem Ringe-Film zu tun habe. Ich möchte dies alles nicht vertiefen, denn ich mag Larmoyanz nicht. Wer jammert, hat kein Ankerherz. (Alle engagierten Buchhändler fühlen sich an dieser Stelle bitte nicht angesprochen. Wir wissen: Es gibt Euch wirklich!) Doch als ich die „Barmherzigen Schwestern“ nirgendwo in der Auslage im Freiburger Bahnhof fand, wurde ich stutzig: Die Schwestern leben in Freiburg, die Autoren wohnen in Freiburg, die Badische Zeitung (aus Freiburg!) hatte dem Buch zwei komplette Zeitungseiten gewidmet und „Nicht von dieser Welt“ drüber geschrieben.

„Sowas haben wir nicht“, sagte der Mitarbeiter der Buchhandlung nach einem Blick in den Rechner, „dieser Verlag ist zu klein.“

„Wie, zu klein?“, fragte ich, verkniff mir die Vertiefung des Themas „sowas“ und spielte den irritierten Kunden.

„Naja, solch kleine Verlage legt sich keiner hin, da werden Sie keinen finden. Alles, was Sie hier sehen, kommt von Großverlagen, die uns bemustern. Das Buch, das Sie suchen, ist zu speziell. Sie finden hier auch kein Buch über Hechtangeln.“

Hechtangeln? dachte ich, was meinte der verdammt noch mal mit Hechtangeln? Das brachte mich fast aus dem Konzept. Ich verwies kurz auf die Badische Zeitung, diverse andere Medien wie die Beilage der Zeit, um dann mal mit Dynamit zu fischen.

„Was soll ich also Ihrer Meinung nach tun – bei Amazon bestellen?“, erkundigte ich mich, ich fragte ganz sanft, doch das zeigte den gewünschten Effekt.

„Sie wollen doch nicht etwa bei diesem Internetriesen einkaufen? Was soll das? Unterstützen Sie die kleinen Buchhandlungen!“, fuhr mich der Mann empört an.

„Wieso sollte ich das tun? Sie unterstützen doch nicht mal einen Kleinverlag, wenn das Buch direkt vor Ihrer Haustür spielt und die größte Zeitung der Stadt seitenweise darüber berichtet“, entgegnete ich.

An der Kasse war eine Schlange entstanden. Der Verkäufer sah mich an wie ein Insekt und auch eine ältere Dame und ein junger Kerl mit Kopftuch dachten wohl, ich hätte ich gerade etwas Unanständiges getan. Stimmt, ich hatte das böse „A-Wort“ benutzt, aber das böse „A-Wort“ ist eine zutiefst demokratische Angelegenheit: Wer scheitert, der scheitert, mit offenem Visier, und alle, die antreten haben eine ähnliche Chance. Ohne das vergebliche Hoffen auf ein gewisses Interesse von Buchhändlern an ihrem Job. Ohne einen einzigen Hecht an der Angel.

Diese Fotos von Andreé Kaiser zeigen den Augenblick, in dem die Schwestern das Buch zum ersten Mal in den Händen hielten (Ein besonderer Moment: Viele besitzen nicht mal ein Passfoto von sich … und die Geschichten hörten sie zum ersten Mal, obwohl sie sich seit Jahrzehnten kennen, denn sie wären viel zu bescheiden, um über sich zu reden):

Bildquelle: Stefan Krücken
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Vollzeit Mitarbeit/in für die Abteilung eBook bei WBG (Wissenschaftliche Buchgesellschaft) in Darmstadt 05-12-2011
Vollzeit Praktikum Verlagswesen/ Mediengestaltung bei BAUER-VERLAG GmbH in Kaufbeuren 05-12-2011
Teilzeit Praktikum (Kinderbuch-) Lektorat bei Schlehdorn Verlag in Berlin 02-12-2011
Vollzeit Systemadministrator (m/w) bei Bommersheim Consulting in Norddeutschland 02-12-2011
Vollzeit Kaufmännische/r Assistent/in bei arsEdition GmbH in München 02-12-2011
Teilzeit Studentenjob Pressearbeit bei WALHALLA Fachverlag in Berlin 02-12-2011
Vollzeit Teamleiter/in Marketing und PR (in Baden-Württemberg) bei Personalagentur für Verlage Sabine Dörrich, ortsunabhängig 02-12-2011
Vollzeit Marketing-Manager/in (Baden-Württemberg) bei Personalagentur für Verlage Sabine Dörrich, ortsunabhängig 02-12-2011
Vollzeit Presse-Referent/in bei Personalagentur für Verlage Sabine Dörrich in Berlin 02-12-2011
Teilzeit Aushilfskraft (m/w) für die Unterstützung der Informationsversorgung bei Max Planck Digital Library in München 02-12-2011
Vollzeit Acquisition Manager Hörbuch (m/w) bei Audible GmbH in Berlin 02-12-2011
Vollzeit Praktikant/-in im Bereich Marketing bei Thienemann Verlag GmbH in Stuttgart 01-12-2011
Vollzeit Kundenbetreuer/in bei LSL AG in Leipzig 01-12-2011
Vollzeit Marketing und Vertriebsleitung bei Verlag Systemische Medizin AG in Bad Kötzting 30-11-2011
Teilzeit Bibliotheksangestellte/r bei Zentral- und Landesbibliothek Berlin in Berlin 30-11-2011
Vollzeit Volontariat Presse bei Carlsen Verlag GmbH in Hamburg 29-11-2011
Vollzeit Verlagsvertreter/in Kinderbuch und Humor bei Carlsen Verlag GmbH in Bayern 29-11-2011
Vollzeit Volontariat Lizenzverkauf In- und Ausland bei Piper Verlag GmbH in München 29-11-2011
Vollzeit Marketing- und Vertriebsleiter/in bei Fraunhofer-Informationszentrum Raum und Bau IRB in Stuttgart 29-11-2011
Freie Mitarbeit Verlagspraktikum bei Papierfresserchens MTM-Verlag in Sigmarszell/Bodensee 29-11-2011
Vollzeit Projektmanager/in // Kundenbetreuer/in bei Groothuis, Lohfert, Consorten GmbH in Hamburg 28-11-2011
Vollzeit PRAKTIKUM bei Scoventa Verlagsgesellschaft, ortsunabhängig 28-11-2011
Vollzeit Praktikant (m/w) im Bereich Store Management bei textunes GmbH in Berlin 28-11-2011
Vollzeit Trainee im Bereich Content bei textunes GmbH in Berlin 28-11-2011
Vollzeit Content Manager/in bei textunes GmbH in Berlin 28-11-2011
Vollzeit Buchhändler bei Lehmanns Media GmbH in Berlin 27-11-2011
Vollzeit Assistenz der kaufmännischen Geschäftsführung (m/w) bei Bommersheim Consulting in Deutschland 25-11-2011
Vollzeit Praktikum (m/w) im Bereich Herstellung bei Verlagsgruppe Random House GmbH in München 25-11-2011
Vollzeit Praktikant Marketing/Werbemitteleinkauf (m/w) bei Ravensburger Buchverlag Otto Maier GmbH in Ravensburg 25-11-2011
Vollzeit Praktikant Werbung Buchverlag (m/w) bei Ravensburger Buchverlag Otto Maier GmbH in Ravensburg 25-11-2011

Über die Buchbranchen-Jobbörse

Die Buchbranchen-Jobbörse ist eine kostenlose Jobbörse von Leander Wattig für die gesamte Buchbranche. Auf dieser Seite können Unternehmen kostenlos und ohne Anmeldung oder Registrierung Job-Angebote eintragen. Bewerber können – so die jobsuchenden Unternehmen diese Möglichkeit eingeräumt haben – Ihre Bewerbung direkt über diese Plattform an die vom Unternehmen hinterlegte E-Mail-Adresse senden. Die Betreiber dieser Plattform kommen mit den persönlichen Daten der Bewerber nicht in Berührung. Der Datenaustausch erfolgt direkt zwischen den Unternehmen und den Bewerbern.

Nach dem Eintragen eines Jobs wird eine Bestätigung mit dem Inhalt des Job-Angebotes an die vom Unternehmen hinterlegte E-Mail-Adresse verschickt. In dieser E-Mail befindet sich auch ein Link, über den ein nachträgliches Bearbeiten des Eintrages möglich ist.

Die Job-Einträge können abonniert werden: per E-Mail und per RSS-Feed gesondert nach Kategorien sowie über Twitter, über Facebook und über Google+. Eine Recherche von Angeboten ist bspw. über das Suchfeld möglich. Zudem lassen sich Job-Angebote u.a. nach Städten und Unternehmen sortiert anzeigen.

Das Einstellen von Job-Angeboten wird auch langfristig kostenlos bleiben.

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Wer sind Sie und was machen Sie mit Büchern?

Mein Name ist Jan H. Sachers. Nach einer Ausbildung zum Sortimentsbuchhändler habe ich Geschichte und Literaturwissenschaften studiert und einen Magister-Abschluss (M.A.) erworben, seit 2006 biete ich mit meiner Firma HistoFakt „historische Dienstleistungen“ an. Wir unterstützen Autoren, Redaktionen und Verlage, die Publikationen zu historischen Themen veröffentlichen, von der Recherche und Übersetzung von Quellen oder Forschungsliteratur über die redaktionelle Betreuung bis hin zur Gestaltung von Satz und Layout. Außerdem verfassen wir im Auftrag Buch- oder Zeitschriftenbeiträge zu historischen Themen aller Art.

Ich selbst bin Autor des Buches „Die Schreibwerkstatt. Schrift und Schreiben im Mittelalter“, das 2009 im G&S-Verlag erschienen ist, und habe für denselben Verlag den Titel „Modernes Training mit dem Langen Schwert nach Liechtenauer“ übersetzt sowie die historische Einleitung zu einem Buch über Volksmedizin verfasst.

Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei Ihnen aus?

Es zählt zu den schönen Aspekten meiner Tätigkeit, dass es den typischen Arbeitstag gar nicht gibt. Mal recherchiere ich in Bibliotheken und Archiven, mal schreibe ich selbst an einem Beitrag, mal stehen Kontaktpflege und Kundenakquise im Vordergrund, dann wieder Lektorat, die Koordination eines Buchprojekts oder der Entwurf eines Layouts. Jeder Tag ist anders und bringt neue spannende Herausforderungen, gleich bleibend sind nur der Spaß an der Arbeit und der hohe Kaffeeverbrauch.

Wie hat sich Ihre Arbeit in den letzten Jahren bzw. in der letzten Zeit verändert?

Der Kaffeeverbrauch ist gestiegen! Davon abgesehen läuft ein großer Teil der Kommunikation inzwischen ausschließlich über E-Mail und Internet – manche Auftraggeber habe ich noch nie persönlich getroffen. Die Vernetzung ist besser geworden, es ist inzwischen viel einfacher, an Kontakte oder Informationen zu kommen. Die Schwierigkeit besteht eher darin, den Überblick zu behalten und aus der Flut der Daten gezielt auszuwählen.

Was ist ein typisches Problem bei Ihrer Arbeit, für das Sie eine Lösung suchen?

Es gibt keine Probleme, nur Herausforderungen! Die größte von ihnen ist vermutlich der Kampf um eine angemessene Vergütung. Viele Verlage wollen oder müssen sparen, doch Qualität ist nicht zum Schleuderpreis zu haben. Oft muss man daher hart verhandeln, um sich nicht unter Wert zu verkaufen – ich will weder reich werden noch jemanden über den Tisch ziehen, aber viele Klienten ahnen gar nicht, wie man als Selbständiger kalkulieren muss, um nach Abzug aller Kosten noch ein akzeptables Einkommen zu erzielen.

Wo finden wir Sie im Internet?

Website: www.histofakt.de
Facebook: www.facebook.com/HistoFakt
Twitter: www.twitter.com/HistoFakt
XING: www.xing.com/profile/JanH_Sachers

Bildquelle: Jan H. Sachers

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