Themen, die Autoren interessieren – Ergänzungen sind willkommen

von Leander Wattig am 29. Februar 2012

in Dies und das

Auf dem AutorenCamp (Anmeldung) wollen wir all die Themen diskutieren, die Autoren interessieren. Es gibt schon zahlreiche Vorschläge (hier ergänzen):

Name: Mela Eckenfels
Thema: Fanfiction – Impulsvortrag und Diskussion
Beschreibung: Fanfiction ist ein Phänomen der Genreliteratur. Leser spinnen die Geschichten weiter und hauchen Charakteren ein zweites oder drittes Leben ein. Der Autor verliert die Kontrolle über seine Ideen und was wenn dann die Werke auch noch veröffentlicht werden? Sind die Autoren von Fan-Fiction lästige Konkurrenz oder eine Chance und wie kann der Urpsurngsautor damit umgehen?

Name: Susanne Kitlinski
Thema: Pro-Action-Cafe – Crowdsourcing für mein eigenes Projekt – Interaktive Übung
Beschreibung: Das Pro-Action Cafe ist eine Ort für kreative und aktionsorientierte Conversation and der Teilnehmende ihr eigenes Projekt, Ideen, Fragen mitbringen und Unterstützung bekommen ihr Anliegen weiter zu bringen.

Name: Uwe Kullnick,
Thema: Kinderbücher müssen farbig sein?
Beschreibung: Produktion und Nutzung von eBook Kinderbüchern. Im deutschsprachigen Bereich haben sicher noch wenige Kinder einen e-book reader. Obwohl die theoretische Nachfrage auch nach Kinderbüchern gestiegen ist, sind die Verkaufszahlungen überschaubar. Rückmeldungen von interessierten Erwachsenen ergaben, dass sie die Bücher eher noch als Vorlesebücher nutzen, als ihren Kids ihren Reader/iPad überlassen wollten. Auch bemängelten sie die Farblosigkeit der meisten echten Reader. Gibt es ähnliche Erfahrungen, wie könnten Kinderbücher aus dem Schattendasein, der Literatur für Erwachsene heraustreten? Ist das Apple Projekt für Schulbücher ein Weg in diese Richtung.

Name: Alexander Karl
Thema: Junge Autoren in Deutschland
Beschreibung: Junge Autoren in Deutschland haben es schwer – viele Verlage setzen primär auf “erfahrene” Autoren aus dem In- und Ausland. Welche Möglichkeiten gibt es für junge Autoren? Wie kann man sich selbst vermarkten (oder es zumindest versuchen)?

Name: Olaf Trunschke
Thema: What the fuck is an ebook?
Beschreibung: E-Books sorgen für Schlagzeilen. Dabei ist die neue Art des Lesens eine alte Geschichte. Generationen von Lesegeräten erfreuen die Sammler von Gadgets. Und auch die Idee selbst hat lange Tradition:
Hypertext & Hypermedia – die genialen Visionen von Ted Nelson sind in Wikipedia und überhaupt im Web 2.0 zur Wirklichkeit geworden. Zu »Literary Machines« wurden Notebook, iPad und E-Book-Reader nicht: Der Computer blieb ein Papier-Simulator. – Enriched und enhanced E-Books, die Tümpel und Oasen in der ePub-Wüste, sind nicht das Ziel der Reise.
Ein Medium »E-Book«, das mehr ist als nur eine andere Datensammlung, wird Text und Ton, Video, Zeit und Zufall miteinander verschmelzen. Echtzeitdaten aus dem Netz verändern Inhalt und Struktur. Der Leser wird zum Komplizen. Geschichten erwachen zum Leben. – Visionen aus Autorensicht …

Name: Olaf Trunschke
Thema: Self-Publishing – Vision und Wirklichkeit
Beschreibung: Nicht nur Newcomer, auch immer mehr gestandene Autoren gehen den Weg des Self-Publishing. Die Tore des Literaturbetriebes allerdings bleiben geschlossen: Solche Bücher werden weder vom Buchhandel auf-, noch vom Feuilleton wahrgenommen. Reichen die Website und das Social Media Marketing aus, um die potentiellen Leser zu erreichen?

Name: Karl Olsberg (alias Karl von Wendt)
Thema: Social Writing
Beschreibung: Kurz nach der Messe startet das erste auf dem Open Collaboration-Prinzip basierende Social Writing-Projekt. Ich würde das Projekt gern vorstellen und mit Euch diskutieren, was Social Writing ist und was es für Autoren und Verlage bedeuten kann. (Das Thema passt gut zu Mela Eckenfels’ Fanfiction-Thema – vielleicht können wir das kombinieren).

Name: Hilke-Gesa Bußmann und Jannis Plastargias
Thema: Social Media Tools für Autor_innen – eine Diskussion mit Ergebnissicherung
Beschreibung: Ist heutzutage eine Fanpage auf Facebook ein Muss für Autor_innen, die einen Roman veröffentlichen? Nutzt es mir, Marketing in Google+, MySpace oder XING auszuprobieren? Wie mache ich auf Twitter auf mein Buch aufmerksam? Muss ich diese Maßnahmen mit einem eigenen Blog flankieren? Ist das nicht alles verlorene Liebesmüh´? Was bringen solche Plattformen wie lovelybooks, Gedanken-sind-frei oder bilandia? Welche Tools nutzen die Teilnehmer_innen dieses Seminars? Ziel nach einer kurzen Einführung der beiden Referent_innen wird es sein, Methoden und Möglichkeiten zu sammeln und zusammenzustellen, die man dann nach dem Autorencamp auf einer Facebook-Seite zur Diskussion und um Bitte um Ergänzung stellen kann…
 
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