Ulrike Langer hat mich zu den Chancen des digitalen Publizierens befragt

von Leander Wattig am 1. Mai 2010

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Im Rahmen des 3. Cologne Web Content Forum am 22. April, wo ich an einer Podiumsdiskussion teilgenommen habe, hat mir Ulrike Langer (@mauisurfer25) ein paar Fragen zu besagtem Thema gestellt:

Leander Wattig über die Chancen des digitalen Publizierens

Video (5:30 min.):

via: Leander Wattig

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  • http://wasmitbuechern.de Leander Wattig

    Was sind Eure Gedanken zum Thema?

  • http://wissens-werk.de/blog/aeon/ Wenke Richter

    Im Grunde ist es richtig, daß sich das Internet zu einem weiteren Vertriebskanal etabliert hat. Nur sollte man eben bei aller Begeisterung nicht vergessen, daß es viel Zeit, Arbeit, Geduld und Engagement bedeutet, als Autor über das “Netz” bekannt zu werden, auch wenn die zahlreichen Möglichkeiten von Social Media intensiv genutzt werden. Vereinfacht gesagt: wenn eine Vielzahl an unbekannten Autoren diesen Weg begehen, dann bilden sie an sich eine Masse, aus der sie – um erfolgreich zu sein – herausstechen müssen, nicht nur quantitativ, viel mehr auch qualitativ. An dieser Stelle ist nun die Frage, ob Verlage oder Literaturagenten als “Qualitätssicherer” nicht doch ihre “Existenzberechtigung” haben. Oder anders ausgedrückt: von einem Extrem (im Sinne Verlage behindern Neuautoren) zu “Durch-Internet-ist-alles-möglich-auf-schnelle-Art-und-Weise” verfallen, wird zukünftig wieder zu ersterer Position führen. Der – wie so oft – goldene Mittelweg wird für beide Seiten und vor allem für den Leser den größten Nutzen haben.

  • http://wasmitbuechern.de Leander Wattig

    Ich denke auch, dass die meisten Autoren immer Bedarf an Dienstleistungen haben werden, wie sie heute Verlage und andere Akteure erbringen. Die Welt wird auch künftig nicht schwarz-weiß sein … Die Frage ist nur, ob die heutigen Verlage es schafffen werden, Ihre Dienstleisten an die neuen technischen Rahmenbedingungen anzupassen oder ob neue Dienstleister ihnen die Butter vom Brot nehmen werden.

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