Was Menschen mit Büchern machen. Seit 2009. Von Leander Wattig.

Beiträge aus der “derneuebuchpreis.de (dnbp)” Kategorie

Max Franke: derneuebuchpreis.de – Die Abstimmungsphase läuft noch bis zum 5. September

29. August 2012

Über Max Franke. – „Ich mach was mit Büchern“ ist Web-Kooperationspartner von derneuebuchpreis.de.

Langsam wird es spannend bei derneuebuchpreis.de. Seit sechs Wochen können die Leser ihre Stimme für ihre Lieblingsbücher abgeben. Ab nächster Woche ist die öffentliche Abstimmung vorbei und die Auswahl der besten Veröffentlichungen geht in die zweite Runde. Aus den fünf meistgewählten Büchern und eBooks in den Kategorien Belletristik, Sachbuch, Wissenschaft, Kunst und Fotografie und Kinder- und Jugendbuch wird unsere kompetente Jury ab dem 6. September die Gewinner auswählen. Bis zum 5. Oktober nehmen sie jedes der 25 Werke genau unter die Lupe und küren die vielversprechendsten Titel der Self-Publishing-Autoren.

Unsere hochkarätige Jury setzt sich aus Experten der Medien, des Verlagswesens und der Wissenschaft zusammen. Neben epubli-Autor und Journalist Markus Albers werden ZEIT ONLINE-Chefredakteur Wolfgang Blau, Literaturagentin Petra Eggers, Autorin Sigi Heidi Hohner, Geschäftsführer der Stiftung Lesen Dr. Jörg F. Maas, Der Tagesspiegel-Chefredakteur Lorenz Maroldt, Publizist Harry Nutt und die Wissenschaftler Prof. Dr. Jürgen Renn und Prof. Dr. Barbara Vinken die Gewinner-Titel auswählen.

 Die Abstimmungsphase ist eine aufregende Zeit für uns und unsere Autoren. Es wurde schon viel getwittert und bei Facebook gepostet, die Autoren haben Fotos gemacht, Videos erstellt und sich mit vielen spannenden Marketing-Aktionen neue Leser und Fans erarbeitet. Bisher wurden knapp 1.000 Werke für den Buchpreis nominiert und über 18.000 Stimmen abgeben. In der letzten Woche können die Autoren nun in den Endspurt gehen und noch einmal alles geben. Noch steht kein Gewinner fest und gerade die Endphase der Abstimmung kann noch für einige Überraschungen sorgen. Deswegen heißt es: Nicht aufgeben, sondern weiter fleißig auf Stimmenfang gehen!

Was bei derneuebuchpreis.de für die Autoren drin ist? „Ich würde die Frage eher anders stellen: Was verspreche ich mir noch vor dem Sieg? Und das ist Aufmerksamkeit. Meine Teilnahme hat geradezu olympische Züge: Dabei sein ist alles“, erklärte eine epubli-Autorin vor kurzem in einem Interview. Sie hat die Idee des Buchpreises genau erkannt. Es geht – neben dem tatsächlichen Preis – darum, gemeinsam auf das Self-Publishing-Konzept, sich selbst und andere Autoren aufmerksam zu machen. derneuebuchpreis.de ist eine ideale Marketingstrategie für die Teilnehmer, da viele Autoren gleichzeitig in erhöhter Frequenz ihre Werke bewerben und die Internetnutzer an vielen Stellen gleichzeitig auf die Bücher stoßen. Einige unserer Autoren konnten so vor allem in letzter Zeit interessante Interviews geben und haben erhöhte Aufmerksamkeit von der regionalen und sogar der deutschlandweiten Presse erhalten.

Der Self-Publishing-Wettbewerb ist eine tolle Möglichkeit, garantiert neue Fans und vielleicht zusätzlich den Geldpreis zu gewinnen. Deswegen unser letzter Aufruf an die Autoren bevor die Abstimmung der Web-Community am 5. September endet: Strengt euch noch einmal richtig an und sammelt Leserstimmen! Es lohnt sich bestimmt.

Anschließend können wir gemeinsam gespannt auf die Auswahl der Gewinner von unserer Jury warten.

Max Franke: derneuebuchpreis.de – Leserabstimmung aus dem 21. Jahrhundert

18. Juli 2012

Über Max Franke. – „Ich mach was mit Büchern“ ist Web-Kooperationspartner von derneuebuchpreis.de.

Seit zwei Wochen melden Self-Publishing-Autoren nun schon fleißig ihre Bücher zu derneuebuchpreis.de an. In den Kategorien Belletristik, Sachbuch, Wissenschaft, Kunst und Fotografie und Kinder- und Jugendbuch gibt es bereits knapp 600 Nominierte für den Wettbewerb. Ab heute können sich alle Internetnutzer an derneuebuchpreis.de beteiligen. Stimmt für eure Lieblingsbücher ab!

Für die Leserabstimmung, die bis zum 5. September läuft, haben sich unsere Kollegen aus der IT-Abteilung dieses Mal etwas besonders Raffiniertes ausgedacht. Nach wochenlangem Tüfteln läuft sie nun endlich: die dnbp-Facebook-App! Und die Abstimmung darüber funktioniert ganz mühelos. Einfach im epubli Buch-Shop nach den interessantesten Veröffentlichungen stöbern (und die ersten 20% jedes nominierten Buches kostenlos lesen), auf „Abstimmen“ klicken und die Facebook-App freischalten. Eine Anmeldung bei epubli ist nicht nötig.

Unsere Profis haben natürlich dafür gesorgt, dass ihr selbst entscheiden könnt, ob die Aktivität auf eurem Facebook-Profil erscheint und wer sie sehen kann. Wenn ihr abgestimmt habt, kann man im News Feed und gegebenenfalls auf eurem Profil sehen,  für welches Buch ihr abgestimmt habt. Das Besondere an der Anwendung: Wir haben eine Anzeige eingebaut, bei der ihr sehen könnt, wie viele Stimmen dem Werk fehlen, um in den Top 5 der jeweiligen Kategorie zu landen. Die fehlende Stimmenanzahl wird laufend aktualisiert, sodass ihr auf eurem Profil genau nachvollziehen könnt, wann das Buch zu den Top-Nominierten gehört.

Jeder Nutzer kann so lange in den Nominierungen stöbern, wie er möchte, viele neue, tolle Veröffentlichungen finden und direkt für sie abstimmen.  Damit haben alle Werke die gleiche Chance. Jeder Autor sollte natürlich so viel wie möglich selbst in Social Media-Netzwerken für seine Werke werben, um die nötigen Stimmen zu bekommen und immer neue Leser auf seine Werke aufmerksam zu machen.

Durch die Veröffentlichungen der App-Posts im News Feed und auf den Profilen der Leser wird die Abstimmung für alle Facebook-Nutzer besser sichtbar. Freunde und Bekannte können so direkt auf Facebook mit einem Klick auf „Stimme für dieses Buch ab“ für die gleichen Werke abstimmen und über den Link zum Wettbewerb die anderen Werke im epubli Buch-Shop kennen lernen. Die Autoren haben so die Chance, ganz einfach neue Leser und Fans zu gewinnen. Der Abstimmungsprozess ist für alle Internetnutzer ein Kinderspiel. derneuebuchpreis.de zeigt, wie leicht es sein kann, das Publikum bei der Preisvergabe einzubeziehen.

Willkommen im 21. Jahrhundert der Buchpreise! Und viel Spaß beim Abstimmen für eure Favoriten.

Max Franke: derneuebuchpreis.de 2012 – Heute geht es los mit der 2. Runde des Self-Publishing-Preises

4. Juli 2012

Über Max Franke. – „Ich mach was mit Büchern“ ist Web-Kooperationspartner von derneuebuchpreis.de.

Nun ist es wieder soweit: Nachdem derneuebuchpreis.de im letzten Jahr ein großer Erfolg war, können Self-Publishing-Autoren ihre Werke ab heute für den Wettbewerb  anmelden. derneuebuchpreis.de (#dnbp12) zeichnet Autoren aus, die neue Wege gehen und soziale Medien, Digitaldruck und eBooks nutzen, um ihre Leser direkt zu erreichen und ihre Werke unabhängig und ohne finanzielles Risiko zu veröffentlichen.

Knapp 1.000 Autoren folgten letztes Jahr dem Aufruf und nominierten ihre Werke für derneuebuchpreis.de. Bei der Leserabstimmung über Facebook kamen dann über 20.000 Leserstimmen zusammen. Anschließend kürte eine Jury mit Experten aus den Bereichen Medien, Literatur und Wissenschaft die Gewinner und vergab sogar einen Sonderpreis. Auf der Frankfurter Buchmesse wurden die Preise dann feierlich verliehen. Zahlreiche Medienberichte, zum Beispiel in der Frankfurter Rundschau, bei Deutschlandradio Kultur und im ZDF, bestätigten den großen Erfolg des Wettbewerbs und zeigten, dass Self-Publishing endgültig seinen Platz in der Buchlandschaft gefunden hat.

Auch dieses Jahr rufen Der Tagesspiegel, Stiftung Lesen, ZEIT ONLINE und epubli Self-Publishing-Autoren zur Teilnahme an derneuebuchpreis.de auf. Das Prinzip ist das gleiche wie im vergangenen Jahr: Die Autoren veröffentlichen ihr Buch bei epubli und nominieren das Werk in einer der fünf Kategorien (Belletristik, Sachbuch, Wissenschaft, Kunst und Fotografie und Kinder- und Jugendbuch). Lediglich beim Abstimmungsverfahren über Facebook wird es kleine Änderungen geben, über die wir an dieser Stelle zum Start der Abstimmungsphase am 18. Juli 2012 berichten werden. Also bleibt gespannt, welche technischen Finessen wir dieses Jahr für euch bereithalten! J

In den vergangenen Wochen wurden verschiedene (Gast-)Beiträge bei den epublizisten veröffentlicht, um die Autoren auf alle Phasen des Wettbewerbs vorzubereiten. In der Serie “Von Anfang bis Ende – Dein Buch” erklären Experten alles rund um das Schreiben eines eigenen Buches – vom eigentlichen Schreibprozess über Korrektur und Lektorat, Typographie und Coverdesign bis hin zur Online-Vermarktung. So sind alle Autoren nun bestens für den Wettbewerb gerüstet.

Ab heute ist es also Zeit für die Autoren, ihre Werke für die passende Kategorie zu nominieren. Wie das genau funktioniert, kann hier nachgelesen werden.

Max Franke: derneuebuchpreis.de – Mit wehenden Fahnen zum großen Finale…

11. Oktober 2011

Über Max Franke

Trommelwirbel, Licht an. Und da sind sie – unsere Gewinner von derneuebuchpreis.de!

Wir freuen uns, folgende Autoren und Ihre Bücher auszeichnen zu dürfen:

In der Kategorie Belletristik hat es Annette Kautt mit „Flupp!“ geschafft. Die Jury lobt das Buch:  „Durchgedreht, mutig und handwerklich kompetent. Die Figuren um Betrüger-Schorschi erinnern an Alice im Wunderland.“

Matthias Matting hat das Rennen im Bereich der Sachbücher gemacht. Mit seinem eBook „Reise nach Fukushima“ hat er ein aktuelles Thema aufgegriffen, was ein klassischer Verlag nie so schnell publizieren hätte können oder wollen. Das würdigt auch die Jury: „Genau solche Format-Experimente werden durch Self-Publishing möglich.“

„Lehrbuch für Lernen und Lehren mit Technologien“ von Martin Ebner und Sandra Schön ist der Gewinner in der Kategorie Wissenschaft. Auf Basis der Forschungen an zwei Instituten in Österreich und der daraus entstandenen Webseite entstand dieses Buch. Die Jury meint: „Es ist nur konsequent, ein Werk zu dem Thema, das als Online-Projekt entstanden ist, auch per Self-Publishing in Buch-Form umzusetzen.“

Wie aus einem persönlichen Projekt ein erfolgreicher Preisträger wird, haben Sören Schwanke und Louise Rüdenburg mit „Die Suche nach dem roten Fleck“ gezeigt. Ihr Werk war ursprünglich für die Nichte in Erinnerung an den Familienhund entstanden. Jetzt wird es in der Kategorie Buchgestaltung ausgezeichnet. Die Begründung der Jury: „Ein kindgerechtes Bilderbuch, das zum Vorlesen verführt. Und ein schönes Beispiel dafür, wie einfach heute kreative Gestalter und Texter gemeinsam ein Buch veröffentlichen können.“

Die vier Gewinner in diesen Kategorien werden mit jeweils 5.000 € prämiert.

Darüber hinaus freuen sich das epubli-Team und die Jury, sogar noch eine fünfte Preisträgerin bekannt geben zu können, die mit 2.000 € gewürdigt wird: Mit einem Sonderpreis wird Ariele Sager für Ihre besonders einfallsreiche Geschichte „Wenn er doch Herbert heißen will“ ausgezeichnet. Die Jury findet: „Inhaltlich stark, sehr kreativ – absolut preiswürdig.“

Damit strebt derneuebuchpreis.de in seinem Premieren-Jahr dem Höhepunkt entgegen. Wir sind jetzt voller Spannung und Vorfreude auf die Preisverleihung am 13. Oktober 2011 im Lesezelt der Frankfurter Buchmesse. Pünktlich um 18.00 Uhr wird es am Donnerstag dort losgehen. Die Jury-Mitglieder Dr. Petra Eggers, Markus Albers, Wolfgang Blau, Lorenz Maroldt und Harry Nutt werden die Gewinner würdigen und die Preise überreichen. Anschließend gibt es Sekt, Häppchen und sicherlich sehr gute Stimmung – nicht nur bei den Gewinnern. #imwmb-Fans sind herzlich eingeladen.

An alle, die wir am Donnerstag nicht persönlich sehen: Herzlichen Dank an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer!

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Max Franke: derneuebuchpreis.de – Teilnahme noch bis 7. September möglich

24. August 2011

Über Max Franke

Wer hätte das gedacht, es gibt ihn doch, den Sommer. Deutschlandweit scheint die Sonne und lässt das Thermometer im späten August auf teilweise über 30°C klettern. Die sommerliche Brise weht derzeit auch durch ein erstaunlich ruhiges epubli-Loft (tatsächlich ist es gerade mal zwei Wochen her, dass unsere Techniker zuweilen mit einem recht hohen Andrang auf unsere Website zu kämpfen hatten). Der Wettbewerb läuft, die Fragen der Autoren sind geklärt und die Teilnehmer trommeln kräftig für sich und Ihre Bücher.

Beim letzten Mal berichteten wir von den Anzeigen in der ZEIT, die uns schon einiges an Aufmerksamkeit und viele positive Rückmeldungen bescherten. Nun, zwei Wochen später, können wir mit einem zweiten Knaller aufwarten: So hat auch der Tagesspiegel am 13. und am 17.08. jeweils eine große Anzeige gebracht, die insgesamt über 600.000 Leser erreichte und neben den Jury-Mitgliedern auch unsere Partner ZEIT ONLINE, den Tagesspiegel und „Ich mach was mit Büchern“ zeigte.

Auch auf Presseseite waren die letzten zwei Wochen hochspannend. So wurden Self-Publishing und derneuebuchpreis.de (dnbp) vom Schweizer Tages-Anzeiger in einem ausführlichen Artikel vorgestellt. Am Montag brachte dann Dradio Wissen einen, mit 8:30 Minuten, ungewöhnlich langen Beitrag zum Thema.

Als besonderes Schmankerl und exklusiven Einblick in die dnbp-Werkstatt können wir heute weitere Einzelheiten zur Abschlussveranstaltung von derneuebuchpreis.de auf der Frankfurter Buchmesse verraten. Nachdem wir lange einen passenden Veranstaltungsort gesucht haben, sind wir schließlich fündig geworden und können voller Freude verkünden, dass die Preisverleihung am 13.10.2011 um 18 Uhr im Lesezelt stattfinden wird. Der historische Tanzpalast fasst 400 Personen (250 Sitzplätze) und war zu seiner Entstehungszeit im Jahre 1908 das Prachtstück der Kirmes – ein historischer Rahmen für einen modernen Preis mit feierlicher Preisverleihung und (ganz symbolisch gesprochen) die perfekte Symbiose aus alt und neu ;-) Neben den Gewinnern werden selbstverständlich auch die Jury und das Team von epubli anwesend sein, sodass einem tollen Abschluss des Wettbewerbs nichts mehr im Wege steht J

Zum Schluss noch ein quantitatives Update: die Zahl von 850 Wettbewerbsbeiträgen haben wir mittlerweile deutlich geknackt und auch die Anzahl der abgegeben Stimmen wächst kontinuierlich weiter. Zu Beginn der Abstimmung wurden teilweise Befürchtungen laut, dass diejenigen, die sich zuerst anmelden, durch den Zeitvorsprung für Nachzügler nicht mehr einzuholen sind. Dies konnte eindrucksvoll widerlegt werden. Tatsächlich sind nicht wenige Autoren, die ihr Werk deutlich später registriert haben, unter den höher Platzierten zu finden. Darüber hinaus hat sich gezeigt, dass auch viele First Mover kontinuierlich Stimmen dazugewinnen, sodass die Vermutung naheliegt, dass auch über den engsten Freundeskreis hinaus ordentlich Stimmen gesammelt werden und auch virale Effekte greifen. Zudem können wir beobachten, dass so mancher Autor nicht müde wird, z.B. in Foren und bei Twitter, fleißig zu werben – Aktionen, die wir nicht messen können (Lesungen, Email-Verteiler etc.) schließt das noch nicht einmal ein.

In diesem Sinne: Wer noch teilnehmen möchte, sollte sich jetzt sputen und bis zum 7. September seine Leser aktivieren.

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Max Franke: derneuebuchpreis.de – Menschenmassen, Marketing und Muskelspiele

12. August 2011

Über Max Franke

Wie lassen sich die vergangenen zwei Wochen zusammenfassen? Der Sommer hat uns in Deutschland mehr oder weniger im Stich gelassen, die Fußball-Bundesliga ist aus der Sommerpause zurückgekehrt und an den Finanzmärkten dieser Welt weht der Wind böig, um nicht zu sagen turbulent.

Auch bei derneuebuchpreis.de (dnbp) hat sich seit unserem letzten Beitrag hier bei unserem Webpartner „Ich mach was mit Büchern“ (ImwmB) einiges getan. Als große Freunde gepflegter Wortspiele und knackiger Alliterationen folgt unser heutiger Rückblick der letzten 14 Tage in bester „titel thesen temperamente“-Manier unter der Überschrift „Menschenmassen, Marketing und Muskelspiele“ – viel Spaß!

Menschenmassen

Mit Veröffentlichung des letzten Blogbeitrags startete auch die Abstimmungsphase für derneuebuchpreis.de. Grund genug heute ein erstes Resümee zu ziehen und einen Blick auf die Zahlen zu werfen. Bis jetzt wurden knapp 800 Werke für den dnbp registriert. Ein riesiger Andrang, mit dem wir selber nicht gerechnet haben. Besonders beeindruckend ist in diesem Zusammenhang, dass insgesamt fast 10.000 Stimmen bei Facebook abgegeben wurden. Entsprechend hoch war auch der Andrang auf unserer Website, sodass der Traffic auf ein Vielfaches des normalen Wertes wuchs – wohlgemerkt: mitten in den Sommerferien, wenn die Mehrheit der Menschen verreist ist und vielmehr mit einem Sommerloch gerechnet werden muss.

Ein Großteil des Andrangs geht mit Sicherheit auf den Fleiß der teilnehmenden Autoren zurück, die nicht müde werden, ihre Leser zu mobilisieren. Für uns ist es unglaublich spannend zu sehen, mit welcher Ausdauer und Kreativität die Autoren für ihr Werk trommeln und z.B. bei Twitter und in relevanten Foren Buchtrailer verlinken und Leseproben herumschicken.

Marketing

Schon im letzten Beitrag berichteten wir, dass der dnbp von verschiedenen Medien mit Interesse aufgegriffen wurde. In den letzten zwei Wochen konnten wir erneut die Früchte unserer Medienarbeit ernten und uns an einer breiten Berichterstattung erfreuen. Ganz besonders toll war es, dass mit Publishing Perspectives eine der wichtigsten internationalen Branchenpublikationen über den Preis berichtete. Neben einer tollen viralen Verbreitung des dnbp (z.B. bei Twitter) war der Beitrag auch Grundlage für weitere Berichte, z.B. von der französischen Plattform ActuaLitté.

Auch abseits der klassischen Pressearbeit waren die letzten zwei Wochen ein voller Erfolg, wie zum Beispiel die im letzten Beitrag bei ImwmB angekündigte Überraschung: Voller Spannung blätterten wir am 28.07.2011 in der ZEIT und waren begeistert, wie groß eine 2/5-Seite-große Anzeige tatsächlich ist! Für diejenigen, die die Ausgabe verpasst haben: Auch diese Woche sind wir wieder mit einer großen Anzeige im Feuilleton vertreten. Darüber hinaus gab es verschiedene Onlinekampagnen, wie Banner (z.B. beim Perlentaucher und bei ZEIT ONLINE), Newslettereinträge (z.B. bei academics.de) oder auch Blogbeiträge von befreundeten Portalen (z.B. 12designer), die den dnbp zusätzlich beflügelt haben.

Muskelspiele

Selbstverständlich hat die Medaille auch eine Kehrseite. Die hohen Zugriffszahlen sind eine große Herausforderung für die Technik. Anstatt nur ein Buch zu bestellen oder nur für den präferierten Autor abzustimmen, möchten viele Nutzer, die vom dnbp erfahren haben, epubli selbst ausprobieren und ein Buchprojekt erstellen und gegebenenfalls veröffentlichen. Angesichts der Dateigrößen von bis zu 250 MB pro Buch bedeutet dies einen enormen Speicherbedarf und genaues Monitoring der aktuellen Zugriffszahlen und Speicherkapazität, damit die Server nicht überlastet sind und die ganze Plattform abraucht.

Entsprechend waren die größten Baustellen technischer Natur und die Anforderungen an unsere Softwareentwickler groß. Dass das Tagesgeschäft dabei parallel weiter läuft und z.B. unser Kundensupport auch von Zeit zu Zeit Unterstützung unserer Entwickler anfragt, macht die Sache nicht leichter und erfordert effektives Priorisieren und beizeiten auch eine längere Schicht. Dennoch: wir haben den Ansturm bis jetzt ohne Ausfälle gemeistert und auch unsere Server wurden von den Blitzen über Europa verschont. ;-)

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Max Franke: derneuebuchpreis.de geht in die nächste Runde

27. Juli 2011

Über Max Franke

Zwei Wochen sind bereits seit dem offiziellen Start von derneubuchpreis.de (dnbp), dem Beginn der Nominierungen, vergangen. Im letzten Beitrag bei „Ich mach was mit Büchern“ (ImwmB) haben wir den dnbp vorgestellt und einen ersten Einblick in die dnbp-Werkstatt gegeben. Jetzt ist es wieder an der Zeit, einen Beitrag zu schreiben und Euch, den Lesern von ImwmB, von den Höhen und Tiefen der Planung zu berichten.

Eines lässt sich nach dieser kurzen Zeit mit Sicherheit festhalten: Autoren kennen kein Sommerloch! In nur zwei Wochen wurden fast 600 Werke für den dnbp registriert. Während mancher epubli-Mitarbeiter das Warten auf den Sommer leid war und in wärmere Gefilde floh, hatte der Rest der Mannschaft in der Zwischenzeit alle Hände voll zu tun. Fragen zur Registrierung und zur Abstimmung galt es zu beantworten, Unterstützung bei der Veröffentlichung und Formatierung der Bücher und eBooks musste geleistet werden – die Telefonhörer qualmten und die Finger wurden ob des Dauereinsatzes auf der Tastatur schon ganz wund. Darüber hinaus hatten auch unsere Programmierer noch einige Baustellen, um die nahende Abstimmung perfekt zu machen. Als dann auch noch ein Teil des Teams davon bedroht war, krankheitsbedingt auszufallen, fühlte sich mancher schon wie die letzte Verteidigungslinie in der Schlacht um die Kundenzufriedenheit.

Doch das Bangen und Schwitzen hat sich gelohnt. Neben der großen Anzahl an Registrierungen konnten wir mit derneuebuchpreis.de auch das Interesse der Fachpresse und Web-Community wecken. So haben beispielsweise der buchreport und das Börsenblatt über den Wettbewerb berichtet und auch auf Blogs und bei Twitter wurde das Thema aufgegriffen. Natürlich gab es auch kritische Stimmen, z.B. dass für die Teilnahme am Wettbewerb eine Anmeldung bei epubli notwendig ist. Der Hinweis, dass dies kostenlos ist und keine langwährenden Verträge mit bleischweren Fußfesseln nach sich zieht, konnte die Gemüter jedoch in den meisten Fällen beruhigen, sodass das Feedback insgesamt sehr positiv war.

Die vergangene Woche wurde dann getestet, was das Zeug hält. Nachdem alle Mitarbeiter mit mehreren Autoren-Accounts ausgestattet waren, hieß es, die neu entwickelten Elemente unserer Website auf Herz und Nieren zu prüfen. Die Handhabe mehrerer virtueller Identitäten erzeugte gerade zu späterer Stunde bei den Anwesenden etwas Verwirrung (Bin ich Autor Max Mustermann?!), sodass unsere Plattform intern kurzerhand in „schizubli“ umbenannt wurde.

Seit heute 12 Uhr ist es endlich soweit und die Abstimmung geht los. Diejenigen, die sich noch nicht mit einem Buch oder eBook für derneuebuchpreis.de registriert haben, aber dies gerne tun würden, seien an dieser Stelle beruhigt: Ja, man kann sich weiterhin anmelden. Die Abstimmung der Web-Community läuft noch bis zum 07.09.2011.

Was liegt sonst noch an? Nachdem die meisten Neu- und Umgestaltungen der Website abgeschlossen sind, widmen wir uns vermehrt dem Marketing für derneuebuchpreis.de. Erste Resultate können schon betrachtet werden. Für eine weitere Überraschung empfehlen wir die Lektüre der ZEIT (Ausgabe am 28.07.2011) …

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Max Franke: derneuebuchpreis.de stellt sich vor

13. Juli 2011

Über Max Franke

Self-Publishing gehört mit Sicherheit zu den derzeit am heißesten diskutierten Themen in der Buchbranche. Soziale Netzwerke, Online-Buchhandel sowie Digitaldruck und eBooks bieten innovativen Autoren noch nie dagewesene Möglichkeiten, ihre Werke zu veröffentlichen und ihre Leser direkt zu erreichen. In den USA führte die Entwicklung beispielsweise dazu, dass die Kindle-Top50-Bestseller in manchen Monaten schon zu über einem Drittel aus Self-Publishern bestanden. Bei epubli sehen wir den Trend auch in Deutschland und sind davon überzeugt, dass Self-Publishing in Zukunft ein wichtiger Teil der Verlagslandschaft sein wird.

Das Spektrum an Autoren ist dabei groß: So hat mancher Schreiber dank Print-on-Demand endlich die Möglichkeit, sein Buch in der Nische zu veröffentlichen ohne das Risiko hoher Auflagen zu tragen. Aber auch „großen“ Autoren bieten sich durch schlanke und schnelle Prozesse, kreative Gestaltungsfreiheit und nicht zuletzt durch ein hohes Autorenhonorar spannende Alternativen zu den klassischen Veröffentlichungsformen.

Ob Nische oder Massenmarkt, eines eint alle Self-Publishing-Autoren: Sie gehen innovative Wege abseits der bekannten Pfade. Viele von ihnen zeigen bei der Bewerbung ihrer Werke eine unglaubliche Kreativität und pflegen einen bis dato unbekannten Dialog zu ihrer Leserschaft.

Bei der Frage, wie sich die Entwicklung unterstützen lässt und wie innovative Autoren in ihrer Tätigkeit gestärkt werden können, wuchs schnell die Überzeugung, dass etwas Großes her muss, dass die Autoren und ihre Werke leuchten lässt. Ersten Ideen folgten konkrete Planungen und geboren war derneuebuchpreis.de (dnbp).

Mit derneuebuchpreis.de zeichnen Der Tagesspiegel, epubli und ZEIT ONLINE gemeinsam die besten Autoren aus, die mit ihren Büchern neue Wege gehen. Der Buchpreiswettbewerb ist mit 20.000 € dotiert und wird 2011 erstmals auf der Frankfurter Buchmesse vergeben. Ausgezeichnet werden die Kategorien Belletristik, Sachbuch, Wissenschaft und Buchgestaltung. Das Preisgeld je Kategorie beträgt 5.000 €.

Der Internetlogik folgend, wird zunächst die Web-Community vom 27. Juli 2011 bis zum 7. September 2011 ihre Favoriten in den vier Kategorien wählen. Anschließend bestimmt eine Experten-Jury aus den Publikumsfavoriten die vier Gewinner.

Mit dem heutigen Tag können Autoren sich kostenlos für den Preis bewerben, indem sie ihr Werk auf der Self-Publishing-Plattform www.epubli.de veröffentlichen und zur Wahl stellen. Das Organisationsteam vom dnbp wird hier, bei unserem exklusiven Webpartner „Ich mach was mit Büchern“ (ImwmB), regelmäßig bloggen. Unter dem Titel „Einblicke in die dnbp-Werkstatt“ berichten wir über den aktuellen Stand des Wettbewerbs und lassen die Leser von ImwmB während der Planungsphase Mäuschen spielen.

Die ersten Schritte

Am Anfang eines so großen Projektes, wie dem dnbp, steht eine Idee und eine – so scheint es zumindest – unglaublich hohe Anzahl großer Aufgaben: Jury und Medienpartner müssen gefunden und vom Konzept überzeugt werden, ein schlüssiges Konzept für den Wettbewerb wird benötigt und last but not least ist auch die Planung der Abschlussveranstaltung und der Preisverleihung mit allen ihren organisatorischen Feinheiten recht arbeitsintensiv.

Erst Mitte Juni fassten wir den Entschluss, zur Frankfurter Buchmesse den dnbp zu vergeben. Entsprechend groß war die To-do-Liste, die es in der doch sehr kurzen Zeit abzuarbeiten galt. In der Anfangsphase war die größte Herausforderung, für die Planung des Wettbewerbs, der Pressearbeit und der Preisverleihung auf der Frankfurter Buchmesse einen Schlachtplan mit Meilensteinen zu entwerfen und diese zunächst komplexen Aufgaben getreu der Gantt-Chart-Logik zu zerlegen. Das Wichtigste dabei: immer einen kühlen Kopf bewahren. Die Tatsache, dass wir bei epubli eine sehr überschaubare Anzahl an Leuten sind, war und ist eine Herausforderung, zumal wir den dnbp (inkl. Programmierung etc.) neben dem Tagessgeschäft organisieren und auf eine externe Agentur verzichten. Das hat den Vorteil, dass wir immer direkt reagieren können sowie von schneller Kommunikation und Absprachen profitieren.

Seit dem Planungsbeginn hat sich sehr viel getan: der Zeitplan und die Konzeptionierung des Wettbewerbs stehen, Programmierung und Webdesign sind weitestgehend abgeschlossen und am wichtigsten: wir haben Top-Leute aus Literatur, Medien und Wissenschaft für die Jury gewinnen können und mit ZEIT ONLINE, dem Tagesspiegel und ImwmB tolle Partner an Bord – vielen Dank auch an Leander an dieser Stelle!

Unser größtes Learning bis jetzt? Auch mit einer überschaubaren Mitarbeiterzahl lassen sich mit Tatendrang und einem Schuss Kreativität ganz dicke Bretter bohren. Zeitmanagement und ein funktionierendes Team sind Gold wert!

Hier geht es zum Wettbewerb: http://epub.li/dnbp2011

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