Wer die ARTE-Doku „Google und die Macht des Wissens“ neulich verpasst hat, kann sie hier ansehen. Ich fand sie interessant, zeigt sie doch, warum Google sich u.a. so sehr um das Einscannen von Millionen Büchern bemüht. Ziel scheint es zu sein, eine Art künstliche Intelligenz zu entwickeln und damit zu füttern. Die Doku selbst ist eher kritisch – lohnt sich:

Bereits 1937 sagte der Science-Fiction-Autor H.G. Wells die Schaffung eines „Weltgehirns“ voraus, das alles Wissen der Welt enthalten und jedem Menschen zugänglich sein sollte. Er prophezeite aber auch, dass diese Organisation jedes menschliche Wesen auf dem Planeten überwachen könnte. Mit dem Internet ist dieses Weltgehirn heute eine Realität geworden. Suchmaschinen auf der ganzen Welt versuchen, ihr eigenes Weltgehirn aufzubauen. Aber keine hatte einen so verwegenen, weitreichenden und umwälzenden Plan wie Google mit dem „Google Buchprojekt“.