Über Max Franke

Zwei Wochen sind bereits seit dem offiziellen Start von derneubuchpreis.de (dnbp), dem Beginn der Nominierungen, vergangen. Im letzten Beitrag bei „Ich mach was mit Büchern“ (ImwmB) haben wir den dnbp vorgestellt und einen ersten Einblick in die dnbp-Werkstatt gegeben. Jetzt ist es wieder an der Zeit, einen Beitrag zu schreiben und Euch, den Lesern von ImwmB, von den Höhen und Tiefen der Planung zu berichten.

Eines lässt sich nach dieser kurzen Zeit mit Sicherheit festhalten: Autoren kennen kein Sommerloch! In nur zwei Wochen wurden fast 600 Werke für den dnbp registriert. Während mancher epubli-Mitarbeiter das Warten auf den Sommer leid war und in wärmere Gefilde floh, hatte der Rest der Mannschaft in der Zwischenzeit alle Hände voll zu tun. Fragen zur Registrierung und zur Abstimmung galt es zu beantworten, Unterstützung bei der Veröffentlichung und Formatierung der Bücher und eBooks musste geleistet werden – die Telefonhörer qualmten und die Finger wurden ob des Dauereinsatzes auf der Tastatur schon ganz wund. Darüber hinaus hatten auch unsere Programmierer noch einige Baustellen, um die nahende Abstimmung perfekt zu machen. Als dann auch noch ein Teil des Teams davon bedroht war, krankheitsbedingt auszufallen, fühlte sich mancher schon wie die letzte Verteidigungslinie in der Schlacht um die Kundenzufriedenheit.

Doch das Bangen und Schwitzen hat sich gelohnt. Neben der großen Anzahl an Registrierungen konnten wir mit derneuebuchpreis.de auch das Interesse der Fachpresse und Web-Community wecken. So haben beispielsweise der buchreport und das Börsenblatt über den Wettbewerb berichtet und auch auf Blogs und bei Twitter wurde das Thema aufgegriffen. Natürlich gab es auch kritische Stimmen, z.B. dass für die Teilnahme am Wettbewerb eine Anmeldung bei epubli notwendig ist. Der Hinweis, dass dies kostenlos ist und keine langwährenden Verträge mit bleischweren Fußfesseln nach sich zieht, konnte die Gemüter jedoch in den meisten Fällen beruhigen, sodass das Feedback insgesamt sehr positiv war.

Die vergangene Woche wurde dann getestet, was das Zeug hält. Nachdem alle Mitarbeiter mit mehreren Autoren-Accounts ausgestattet waren, hieß es, die neu entwickelten Elemente unserer Website auf Herz und Nieren zu prüfen. Die Handhabe mehrerer virtueller Identitäten erzeugte gerade zu späterer Stunde bei den Anwesenden etwas Verwirrung (Bin ich Autor Max Mustermann?!), sodass unsere Plattform intern kurzerhand in „schizubli“ umbenannt wurde.

Seit heute 12 Uhr ist es endlich soweit und die Abstimmung geht los. Diejenigen, die sich noch nicht mit einem Buch oder eBook für derneuebuchpreis.de registriert haben, aber dies gerne tun würden, seien an dieser Stelle beruhigt: Ja, man kann sich weiterhin anmelden. Die Abstimmung der Web-Community läuft noch bis zum 07.09.2011.

Was liegt sonst noch an? Nachdem die meisten Neu- und Umgestaltungen der Website abgeschlossen sind, widmen wir uns vermehrt dem Marketing für derneuebuchpreis.de. Erste Resultate können schon betrachtet werden. Für eine weitere Überraschung empfehlen wir die Lektüre der ZEIT (Ausgabe am 28.07.2011) …

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