Wir haben hier schon öfter auf Annette Schwindt hingewiesen, weil sie PR-Expertin, Facebook-Profi und Autorin ist. Auch dank dieser Kombination zeigt sie immer wieder clevere Wege auf, wie man Facebook für das Promoten einzelner Bücher nutzen kann.

So bemerkte ich vor kurzem auf der Seite Ihres Buches „Das Facebook-Buch„, dass dort folgender Text unter dem inzwischen auf vielen Websites zu findenden Facebook-Like-Button zu lesen ist:

Da ich das Buch gut finde, habe ich auf „Gefällt mir“ gedrückt. Da der Text mich neugierig gemacht hatte, schaute ich nun im Info-Reiter meiner Profilseite nach und siehe da – das Facebook-Buch erschien unter den Seiten, die mir gefallen. Ein Unterschied war aber zu bemerken. Im Gegensatz zu anderen Fällen, führt der Link nicht zu einer Facebook-„Fan“-Seite, sondern direkt zu der URL der Website:

Das ist also der Clou: Es lässt sich mittlerweile der Facebook-Like-Knopf so einbauen und konfigurieren, dass er nicht wie bisher üblich nur zu einer Erwähnung im (Pinnwand-)Newsstream führt, sondern dass er als „Gefällt-mir“-Element in dem Profil der Nutzer so angezeigt wird, wie es sonst nur bei klassischen Facebook-Seiten der Fall ist. Dennoch führt dieser „Gefällt-mir“-Link zu einer eigenen URL und nicht zu einer Facebook-Seite. Dennoch sind die so angelegten „Likes“ wie klassische Facebook-Seiten auch über die Facebook-Suche auffindbar und man kann sich darüber sogar anzeigen lassen, wer das Buch mag:

Noch dazu kann man diese „Fans“ nun separat mit Nachrichten versorgen … Wie all das konkret umgesetzt werden kann, hat Annette Schwindt praktischerweise zusammen mit Alexander Schestag in einem hilfreichen Tutorial erklärt, das in PDF-Form frei heruntergeladen werden kann:

Erweiterte Funktionen des Like-Buttons von Facebook nutzen (PDF, 400 KB)

Wenn man es nicht selbst ausprobiert hat, klingt das alles vielleicht etwas abstrakt – auch der Nutzen. Dieser ist aber konkret gegeben und potenziell ziemlich beträchtlich für all jene, die eine hohe Sichtbarkeit für Bücher schaffen wollen. Das können Autoren ebenso wie Verlage sein. Von daher kann ich allen nur empfehlen, sich die Sache mal genauer anzuschauen.