Wie seht Ihr das – nerven manche Interviews? Sollen wir etwas ändern?

Einzelne Kritiker gibt es immer. Falls jedoch viele Leute der Meinung sein sollten, dass wir bei den Interviews etwas ändern sollten, dann würde ich das gern wissen. Ich kümmere mich hier um die Plattform, damit wir alle etwas davon haben. Also gebt mir Bescheid, wenn etwas nervt oder besser gemacht werden könnte. Über konstruktive Kritik wie diese freue ich mich immer:

9 Kommentare

  1. Heiko Fischer

    Da hat der Kollege Selling schon recht. Ich persönlich lese mir solche Interviews erst gar nicht durch. Wenn es zu sehr nach Selbstdarstellung riecht, ist mein Interesse schlagartig erkaltet. Ich suche hier Branchen-Themen, keine Selbstdarsteller. Und schon gar keine Autoren.

  2. Ich bin zwiegespalten. Einerseits neige auch ich dazu, Interviews mit Autoren – zumal wenn sie noch unveröffentlicht sind oder Genres bedienen, die mich nicht interessieren – zu überlesen. Andererseits sehe ich nicht, wie eine echte Vernetzung der Buchbranche ohne Beteiligung der Autoren zustande kommen könnte. Auch unveröffentlichte Autoren (wie ich) beobachten die Branche sehr genau und könnten den Insidern möglicherweise den einen oder anderen Hinweis auf zukunftsträchtige Lösungen für aktuelle Herausforderungen des Marktes (Stichworte hier u.a.: Web 2.0, Mobile Publishing, eBooks, Netzliteratur, Nachhaltigkeit) liefern – wenn man uns denn zuhörte. Das Interview mit Vinzenz Rothenburg habe ich genau aus diesem Grunde sehr gern gelesen.

  3. Fleck Tanja

    Also ich finde das gut, mit den Interviews-gerade für Leute, die sich versuchen zu vermarkten…
    Es ist verdammt schwer einen Roman, zum Beispiel, zu veröffentlichen, das weiß ich aus eigener Erfahrung:)
    Ihr lieben Kritiker-seht doch nicht alles so penibel kleinkariert, gebt den Menschen, die sich trauen, doch eine Chance, ihre Werke zu zeigen-das fände ich echt super.
    Ihr dürft auch gern mal auf meinen Blog schauen, schreibe gerade an einem Frauenroman http://tanjafleck.wordpress.com

  4. Oliver Tekolf

    Wo will man die Grenze ziehen: Wenn sich Verleger selbst darstellen dürfen (und zwar jetzt in einem positiven Sinne des Wortes), dann wohl auch Autoren, denn es ist ja gerade Signum des E-Book- und Social-Media-Trends, das manche Autoren versuchen, ohne Verlag auszukommen, was es natürlich vorher auch gegeben hat. Also ich persönlich lese die Interviews, die mich interessieren, die anderen lese ich eben nicht, von daher finde ich die Kritik von Herrn Selling verständlich aus seiner Sicht, aber ich würde hier niemanden ausschließen wollen …

    • Zunächst möchte ich grundsätzlich allen denjenigen zustimmen, die an dieser Stelle oder aber im Verlauf der Debatte auf facebook betont haben, dass es ganz im Ermessen der oder des Einzelnen liegen solle, welche der Interviews für ihn oder sie von Interesse sein könnten.

      Und dass schließlich niemand gezwungen sei, sie wirklich alle zu lesen. . .

      Allerdings wäre ein Forum vielleicht die geeignetere Form der Darstellung der eigenen Arbeit und Person- warum nicht auch anhand der bisherigen Fragen?

      „Wirkliche“ Interviews sollten meiner Meinung nach indes möglichst ohnehin im tatsächlchen Gespräch geführt werden- auch wenn das ungleich mehr Arbeit und Aufwand bedeutet.

      Zudem sollten sie vielleicht einem etwas konkreteren thematischen Zusammenhang folgen- gerade bei einer angedachten Veröffentlichung in Buchform.

      Bei einem Thema wie etwa „Was sind Bücher in einer digitalen Welt?“, wie es bereits in einem früheren Artikel von Leander Wattig erörtert wurde, wäre es dabei vielleicht auch interessant, nicht allein mit Verlegerinnen und Verlegern sondern ebenso auch mit Autorinnen und Autoren zu sprechen, die sich in ihrer Arbeit mit der Entwicklung neuer Genres und Formen im Bereich der Digitalen Literatur befassen. . .

      • Leander Wattig

        Vielen Dank für die guten Anregungen. Meine Überlegungen gehen derzeit in eine ganz ähnliche Richtung. Es wird Zeit für einen kleinen Wechsel weg von den bisherigen Interviews …

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