Die Initiative von Leander Wattig für eine stärkere Vernetzung der Buchbranche. Seit 2009.

TG Gergely Teglasy: Manche nennen mich liebevoll Kreativitätssau

27. September 2014

Die folgenden sechs Fragen unserer Interview-Reihe werden regelmäßig von den unterschiedlichsten Köpfen der Buchbranche beantwortet und die Interviews werden hier im Blog veröffentlicht. Dadurch entstehen Beiträge, die zum einen Aufmerksamkeit auf jene lenken, die “was mit Büchern machen”, und die zum anderen die Veränderungen und Herausforderungen in den verschiedenen Bereichen der Branche sichtbar werden lassen. Wenn Sie ebenfalls teilnehmen möchten, senden Sie Ihre Antworten und ein Bild von Ihnen bitte an Leander Wattig. Als Inspirationsquelle könnten Ihnen die bisherigen Interviews dienen. (Jedoch behalte ich mir vor, nicht alle Zusendungen zu veröffentlichen.)

TG Gergely Teglasy

Wer sind Sie und was machen Sie mit Büchern?

Ich bin zwei Buchstaben, ich bin TG (das ist ein Akronym für meinen unaussprechlichen ungarischen Namen). Nachdem ich keine Katze habe, kann ich keine Katzenbilder posten. Also nütze ich Facebook ein wenig anders: Ich schreibe Zwirbler, den 1. Facebook-Roman der Welt. Seit 4 Jahren. Mit 16.000 Fans. Interaktiv, real-time und in Statusmeldungen zu je 420 Zeichen auf facebook.com/Zwirbler.Roman

Soeben habe ich mit dem kladde|verlag crowdfunding gestartet. Wir holen gemeinsam mit den Lesern Zwirbler aus Facebook. Auf Papier. Als Buch und auf Klopapier. Denn Facebook kann mehr Tiefgang als ein Stuhlgang haben.

Ich hatte aber auch schon ein Leben vor Zwirbler. Ich habe den Ab Ovo Verlag in Budapest gegründet (u .a. Elfriede Jelinek, Andreï Makine und Amos Oz herausgegeben), Theaterstücke & Drehbücher (In Heaven – Kinofilm) geschrieben und Thomas Bernhard übersetzt.

Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei Ihnen aus?

Um 6.30 frage ich mich, ob der Wecker wirklich mich meint. Etwas später steht mein Körper auf. Unter Tags unterrichte ich (u.a. an der Universität Wien) und halte Workshops und Vorträge zu Kreativität, Storytelling & Social Media. Dabei habe ich eine ganz klare Aufgabe: die Kreativität bei den Studierenden zu wecken, die das Schulsystem versucht hat zu vergraben. Und das Thema Lernen wieder positiv zu besetzen: Mit Neugier, mit Leidenschaft und dem Mut Fehler zu machen.

Danach werfe ich mich aufs Motorrad und fahre eine Runde Schwimmen. Dann bin ich frisch fürs Büro und bereit um Projekte und Unternehmen zu Kommunikation zu beraten oder um Essays zu schreiben: zu Kommunikation 3.0, zu Social Media, zum Leben in der Cloud. Dabei versuche ich nicht zu viele Ideen zu haben. Manche nennen mich liebevoll Kreativitätssau.

Der Abend gehört dann Zwirbler. Manchmal auf der Terrasse, meist im Kaffeehaus. Immer mehr und immer länger, als ich es mir denke. Aber es gibt nichts, was so inspirierend ist, wie wenn Ahnungen zu Gedanken werden, die sich dann in Wörter verwandeln. Ich lese die Kommentare, die verrückten Ideen und hervorragenden Texte der Fans und baue sie in die Geschichte ein. Nie wissend, was ich am nächsten Tag schreibe. Das ist das Glück des Ungewissen. Ich sorge dafür, dass die Geschichte aus einem Guss ist, einen roten Faden hat. Dabei kämpfe ich oft mit einem Wort oder einem Satzzeichen. Denn keine Statusmeldung darf länger als 420 Zeichen sein. Das ist die technische Limitierung, die Facebook am Anfang vorgegeben hat und an die ich mich seitdem halte. Sie fördert den Einfallsreichtum. Gerade weil sie nicht bequem ist.

Danach sollte ich ins Bett gehen. Das schaffe ich aber selten und nie vor Mitternacht. Weil ich ein Nightaholic bin, ich liebe die Nacht. Da ist viel mehr möglich, als im Licht des Tages.

Wie hat sich Ihre Arbeit über die Zeit verändert?

Die Unabhängigkeit von Orten weiß ich sehr zu schätzen. Ich habe Zwirbler in Paris, in Singapur und in Los Angeles geschrieben. Wo WLAN, da Zwirbler.

Dabei sehe ich jedoch die Nachteile unserer Zeit durchaus: Das Lernen muss heute viel schneller gehen, die Halbwertszeit sinkt. Oftmals sind wir vom Tempo schlichtweg überfordert. Um in diesem Mehr und Schneller nicht unterzugehen, werden wir in Zukunft stärker filtern müssen. Sonst ertrinken wir in Information, während es uns nach Wissen dürstet. (Das ist übrigens ein Zitat aus Zwirbler.)

Was ist ein Problem bei Ihrer Arbeit, für das Sie eine Lösung suchen?

Davon habe ich zwei. Das erste ist allgemein und bezieht sich auch, aber nicht nur auf Arbeit.

Vor ein paar Tagen war ich als Zuseher bei einem Marathonrennen. Ich stand mit einem Freund inmitten von hundert anderen an der Zielgeraden und die Läufer rannten an uns vorbei. Erschöpft, müde, mit letzter Kraft, an ihrer körperlichen Grenze. Wir beide haben wie wild geklatscht, sie laut rufend angefeuert und gespürt wie ihnen das Kraft für die letzten Meter gibt. Wir waren die einzigen. Alle anderen standen stumm daneben und sahen nur zu. Wie bringt man also Menschen dazu, andere bei ihrem Lauf zu unterstützen? Viele sehen ein mutiges Projekt und sagen: „Tolle Sache!“ und dann lehnen sie sich bequem zurück, ohne den Finger zu rühren. Weil sie denken, dass ihr Beitrag nicht wichtig ist. Dabei ist ein Projekt (egal welches) nichts ohne jeden einzelnen, der daran teilnimmt.

Und für ein aktuelles Problem suche ich auch noch eine Lösung: Wie bringen wir Zwirbler dazu, Facebook zu verlassen. Der wehrt sich nämlich vehement dagegen.

Wer sollte Sie ggf. kontaktieren – welche Art von Kontakten wäre zurzeit hilfreich für Sie?

Menschen, die mutige Ideen schätzen. Und Menschen, die neue Wege der Literatur unterstützen. Mit Leidenschaft. Klar, wir können scheitern. Aber lieber mit Feuer und Flamme im Herzen scheitern, als Mittelmaß aus Bequemlichkeit zu ertragen. Wer diese Begeisterung in sich hat, sollte mal hier hinschauen.

Denn diese Gelegenheit gibt es nur einmal und nur jetzt.

Wo finden wir Sie im Internet?

Mich unter tg-inspiration.com und Zwirbler unter zwirbler.com/cf – aber nur solange, bis er aus Facebook herauskommt …

Vielen Dank für Ihre Zeit!

Bildquelle: TG Gergely Teglasy

Jürgen Rapprich: Ich bin 70 Jahre alt und baue im erzwungenen “Ruhestand” Ohren-Lust.de auf

26. September 2014

Die folgenden sechs Fragen unserer Interview-Reihe werden regelmäßig von den unterschiedlichsten Köpfen der Buchbranche beantwortet und die Interviews werden hier im Blog veröffentlicht. Dadurch entstehen Beiträge, die zum einen Aufmerksamkeit auf jene lenken, die “was mit Büchern machen”, und die zum anderen die Veränderungen und Herausforderungen in den verschiedenen Bereichen der Branche sichtbar werden lassen. Wenn Sie ebenfalls teilnehmen möchten, senden Sie Ihre Antworten und ein Bild von Ihnen bitte an Leander Wattig. Als Inspirationsquelle könnten Ihnen die bisherigen Interviews dienen. (Jedoch behalte ich mir vor, nicht alle Zusendungen zu veröffentlichen.)

Jürgen RapprichWer sind Sie und was machen Sie mit Büchern?

Mein Name ist Jürgen Rapprich. Ich bin 70 Jahre alt. (Na und? Udo Jürgens ist 80.) Neben Tätigkeiten in anderen Branchen und im Kulturbereich verbrachte ich den größten Teil meines Arbeitslebens im Buchhandel. (Erinnert sich noch jemand an die Batterie schwerer Kataloge, die man benötigte, um einen bestimmten Titel zu finden?) Bis zum Ende letzten Jahres betrieb ich eine kleine Buchhandlung in München-Haidhausen. Neben einem allgemeinen Sortiment war der Laden spezialisiert auf erotische Literatur, mit den entsprechenden Klassikern, mit Kulturgeschichte, Fotografie und Malerei. Alle paar Monate machten wir Veranstaltungen, auf denen ich mit zwei jungen Schauspielerinnen klassische und moderne erotische Texte vortrug. Wegen des beschränkten Platzangebots und der für eine kleine Buchhandlung erstaunlich großen Nachfrage mussten die Abende regelmäßig wiederholt werden, erfreuten sich also einer beachtlichen Beliebtheit. Obwohl die Buchhandlung ein echtes Stammpublikum hatte, (nicht nur im Bereich Erotik,) machte sich in den letzten 2 Jahren immer deutlicher der Druck durch den Versandhandel und das Aufkommen der eBooks bemerkbar. Der Umsatz sank und der Laden musste geschlossen werden. (Das ist weder eine Beschwerde noch eine Anklage.)

Da ich den erzwungenen “Ruhestand” nicht wirklich genießen kann, entschloss ich mich, die Tradition unserer Veranstaltung im Internet fortzuführen und baue derzeit die Seite www.ohren-lust.de auf.  Wer sich für diese Art der Literatur interessiert, bekommt dort ständig neue, meist klassische Texte vorgetragen. Dazu gibt’s ein freches erotisches Zitat, ein ebensolches Bild aus der Geschichte der erotischen Kunst, eine Buchbesprechung und unbekannte und kuriose Fakten aus der Sittengeschichte der Menschheit.  Neuerdings biete ich auch mit besten Erfahrungen sog. “Wohnzimmer-Lesungen” an für literarische Zirkel, für originelle Partys, Polterabende etc. Die Internet-Seite ist für private Nutzer kostenlos, Spenden für den weiteren Aufbau werden aber nicht abgelehnt …

Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei Ihnen aus?

Der typische Arbeitstag in der kleinen Buchhandlung umfasste 10 – 11 Stunden, nicht selten waren auch die Wochenenden betroffen. (Vom Einkommen wollen wir gar nicht erst reden.) Aber ich zog dies immer noch einer abhängigen Tätigkeit im Büro o.ä. vor.  Also: selber schuld und kein Grund zum Klagen.

Derzeit bin ich hauptsächlich damit beschäftigt, aus meiner umfangreichen privaten Bibliothek Zitate, Texte, Bilder etc. herauszusuchen, Passagen aus der Literatur einzulesen und die Seite auszubauen, zu pflegen und den vielfältigen, immer wieder neuen Ideen nachzukommen.

Wie hat sich Ihre Arbeit über die Zeit verändert?

Der Kern – einem Kunden seinen Wunsch zu erfüllen – hat sich natürlich nicht geändert. Wohl aber die Mittel, mit denen das gelingen kann. Besser? Schlechter? Anders. Fest steht: Das was ich heute mache, wäre mir vor 20, ach was, vor 10 Jahren technisch noch nicht möglich gewesen. Ich kann heute mit einer Art Baukastensystem eine eigene Website aufbauen, mit der selbst Internet-Idioten (wie ich einer bin) befriedigend zurechtkommen.

Was mir gegenüber dem Laden deutlich fehlt, ist die direkte Kommunikation mit dem Kunden. Ein Gespräch – nicht nur über Bücher. Ein Winken durchs Schaufenster. Ein Lächeln … Da ist der e-mail-Verkehr nur ein ungenügender Ersatz.

Was ist ein Problem bei Ihrer Arbeit, für das Sie eine Lösung suchen?

Das Problem im Internet besteht darin, dass man einer unter Milliarden ist und selbst ein Alleinstellungsmerkmal nur zufällig von einem Interessenten entdeckt werden kann. Wenn die Seite zudem noch neu ist und keine Mittel für umfassendes Marketing zur Verfügung stehen, ist der Weg zu größerer Bekanntheit recht lang.

Wer sollte Sie ggf. kontaktieren – welche Art von Kontakten wäre zurzeit hilfreich für Sie?

Ob die Welt meine Internet-Seite wirklich braucht, weiß ich natürlich nicht. Aber wünschen würde ich mir, möglichst vielen Menschen bekannt zu werden, die Interesse an qualitativ hochwertiger erotischer Literatur haben. (Das sind ohnehin gar nicht soooo viele.) Speziell bitte ich die Betreiber anderer Seiten und Blogs, die sich ebenfalls mit dem Thema beschäftigen, informell auf meine Seite hinzuweisen. (Wo dies gelingt, stelle ich sofort einen steilen Anstieg der Zugriffe fest.) Vielleicht könnte man auch mit Verlagen, Hörbuchverlagen und Autoren zum gegenseitigen Nutzen zusammenarbeiten.

Wo finden wir Sie im Internet?

Zu finden bin ich im Internet unter www.Ohren-Lust.de. Oder bei Facebook. Dort bitte in die Suchmaske “Ohrenlust” eingeben. (In diesem Fall ohne Bindestrich.) Und verschenken Sie bitte ggf. ein “Gefällt mir”! Per Mail erreichen Sie mich unter info@ohren-lust.de.

Vielen Dank für Ihre Zeit!

Bildquelle: Jürgen Rapprich

Elisabeth Böker: In meiner Promotion analysiere ich den Boom skandinavischer Literatur

26. September 2014

Die folgenden sechs Fragen unserer Interview-Reihe werden regelmäßig von den unterschiedlichsten Köpfen der Buchbranche beantwortet und die Interviews werden hier im Blog veröffentlicht. Dadurch entstehen Beiträge, die zum einen Aufmerksamkeit auf jene lenken, die “was mit Büchern machen”, und die zum anderen die Veränderungen und Herausforderungen in den verschiedenen Bereichen der Branche sichtbar werden lassen. Wenn Sie ebenfalls teilnehmen möchten, senden Sie Ihre Antworten und ein Bild von Ihnen bitte an Leander Wattig. Als Inspirationsquelle könnten Ihnen die bisherigen Interviews dienen. (Jedoch behalte ich mir vor, nicht alle Zusendungen zu veröffentlichen.)

Elisabeth Böker

Wer sind Sie und was machen Sie mit Büchern?

Ich heiße Elisabeth Böker und arbeite als wissenschaftliche Mitarbeiterin am DFG-Graduiertenkolleg 1787 „Literatur und Literaturvermittlung im Zeitalter der Digitalisierung“ an der Georg-August-Universität Göttingen. Meine Doktorarbeit schreibe ich über skandinavische Bestseller auf dem deutschen Buchmarkt. Den aktuellen Boom skandinavischer Literatur möchte ich in meiner Promotion auf ausgewählte Marktmechanismen und Instanzen der Literaturvermittlung hin analysieren. Er begann mit Sofies Welt von Jostein Gaarder und Fräulein Smillas Gespür für Schnee von Peter Høeg in Deutschland Anfang der 1990er Jahre. Nach wie vor, wie Jonas Jonasson oder ganz aktuell Fredrik Backman zeigen, entwickelt sich der Trend immer weiter. Besonders Krimis bestimmten den Boom. Das heißt, ich forsche über Bücher. Vor meiner Stelle als wissenschaftliche Mitarbeiterin habe ich Buchwissenschaft in Mainz studiert und darüber hinaus parallel im Journalismus gearbeitet.

Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei Ihnen aus?

Getreu dem Motto „der frühe Vogel fängt den Wurm“ beginne ich den Tag am frühen Morgen. Meist lese ich noch bevor ich ins Büro radele meine Mails und beantworte sie, so dass ich, wenn ich in der Universität angekommen bin, gleich ins Recherchieren, Lesen und Schreiben an meiner Promotion eintauchen kann. Am Mittag gehe ich fast immer mit meinen Kollegen gemeinsam Essen, eine Zeit, die wir für regen Austausch und Diskussionen nutzen. Danach erledige ich organisatorische Arbeiten oder arbeite weiter an meiner Dissertation. Besonders am Abend schmökere ich gerne noch – nicht nur, aber immer wieder gerne, in den Bestsellern.

Hinzu kommen immer wieder Kollegsveranstaltungen wie Forschungswerkstätten, in denen wir gemeinsam wissenschaftliche Texte zu aktuellen Themen in der Literaturwissenschaft diskutieren, Forschungsseminare oder Praxiswerkstätten, zu denen Personen aus der Praxis mit uns über aktuelle Phänomene im Literaturbetrieb diskutieren.

Wie hat sich Ihre Arbeit über die Zeit verändert?

Meine Stelle trat ich zu Beginn des Jahres an, so dass sich nach einem Dreivierteljahr noch nicht zu viel verändert hat. Erfreulich ist, dass ich sichtlich merke, dass ich mein Thema immer tiefer ergründe und bereits die ersten Ergebnisse auf Papier gebracht sind.

Was ist ein Problem bei Ihrer Arbeit, für das Sie eine Lösung suchen?

Ein konkretes Problem, für das ich derzeit eine Lösung suche, kann ich derzeit nicht vermelden. Wohl aber bin ich immer sehr über Austausch zu meinem Thema, gerade auch mit Personen aus der Praxis, dankbar – was mich zur nächsten Frage führt.

Wer sollte Sie ggf. kontaktieren – welche Art von Kontakten wäre zurzeit hilfreich für Sie?

Ich freue mich sehr über jede Anregung und Diskussionen zu meinem Dissertationsthema. Zwei wichtige Aspekte in meiner Arbeit sind der Transfer der Titel aus dem Skandinavischen ins Deutsche, insbesondere durch Agenturen, und das (Online-)Marketing von Büchern, explizit von Titeln mit Bestsellerpotenzial. Gerade hierzu danke ich für Kontakte. Zudem ist im Kollegsprogramm vorgesehen, dass wir Kollegiaten eine bis zu sechsmonatige Praxisphase absolvieren. Dafür bin ich derzeit auf der Suchen, wo ich das Volontariat/Praktikum für mein Projekt am gewinnbringendsten absolviere. Besonders wertvoll erscheint mir eine Mitarbeit im Lektorat oder Marketing oder in einer Agentur mit Skandinavienschwerpunkt. Gerne komme ich auch diesbezüglich mit Ihnen ins Gespräch. Vielen Dank!

Wo finden wir Sie im Internet?

uni-goettingen.de/de/475132.html

Vielen Dank für Ihre Zeit!

Bildquelle: Elisabeth Böker

Kampagne #indiesfirst

26. September 2014

indiesFirstCoole Kampagne – wär auch was für Deutschland:

“Indies First is a year-round campaign in support of independent bookstores by authors and publishers, with special appearances, promotional offers and more. The Indies First message is spreading throughout the book world and out to readers”

Indies First

 

Bookstores: Share Indies First with Customers

  • September 18: Indies First marketing collateral becomes available through BookWeb’s Designs & Downloads, including designs for posters, window clings, web banners, and table display tent cards
    September 18: Indies First marketing collateral will be available through BookWeb’s Designs & Downloads, including designs for posters, window clings, web banners, and table display tent cards. – See more at: http://www.bookweb.org/news/time-get-organized-indies-first-movement-exp…
  • October 2014: ABA mails members Indies First book bags supplied by Penguin Random House, PRH order forms to purchase more bags at cost, and Indies First buttons
  • October to December, 2014: Stores take photos of authors and customers with Indies First bags and buttons and post messages to social media
  • October 20 to October 31, 2014: Publishers offer ABA members special terms on orders of published books placed between October 20 and 31, 2014 (formerly known as “Thanks for Shopping Indie”). No sign-up needed!
  • Saturday November 29, 2014: Authors again volunteer at their favorite indies on Small Business Saturday, link to their favorite indie for book sales, and promote the store in social media
  • November 1 to December 31, 2014: Stores continue to display DIY collateral, and feature titles ordered during special pricing period (10/20 to 10/31)

 

Bookstores and Authors: How to Participate

Booksellers

  1. Contact a favorite local author or illustrator to volunteer on Small Business Saturday. (The store might also be contacted directly by an author or illustrator; any arrangements with them are yours to make or not.)  Stores that don’t know or have an author nearby can consult the Indies First Author and Illustrator Index for a list of creatives who would love to participate, and then reach out directly. Also speak to your authors about other ways they can help, like signing books for stock.
  2. Add your Small Business Saturday and event details to the Indies First Event Registry so that it can be publicized on the Indies First map on IndieBound.org. Bookmark the Event Registry page and return there to edit or add to your event details. Please allow 48 hours for the Indies First map to reflect your submission.
  3. Promote, publicize, and photograph! Use store marketing newsletters, websites, and social media outlets (#IndiesFirst) to further the Indies First message and highlight your event. Encourage your visiting authors/illustrators to do the same. ABA would love to hear feedback and see pictures from the floor.

Authors and Illustrators

  1. Please join the Indies First Authors and Illustrators Registry by completing this form. Names will remain in the Registry for all future Indies First events. If you’re friends with your local indie then contact them directly and volunteer to come to the store, or find a store local to where you will be on Small Business Saturday.
  2. Link to an independent bookstore for the online sale of your books. Ask your local store if it has an affiliate or linking program and how you can join. Or link to IndieBound.org and tap into a national network of e-commerce sites.
  3. Ask your local indie how else you can help, e.g. sign a box of books just for that store.
  4. Spread your indie support via your social media outlets (#indiesfirst) and share, share, share.

Joanna Mühlbauer: Wir machen “Das Buch als Magazin”

15. September 2014

Die folgenden sechs Fragen unserer Interview-Reihe werden regelmäßig von den unterschiedlichsten Köpfen der Buchbranche beantwortet und die Interviews werden hier im Blog veröffentlicht. Dadurch entstehen Beiträge, die zum einen Aufmerksamkeit auf jene lenken, die “was mit Büchern machen”, und die zum anderen die Veränderungen und Herausforderungen in den verschiedenen Bereichen der Branche sichtbar werden lassen. Wenn Sie ebenfalls teilnehmen möchten, senden Sie Ihre Antworten und ein Bild von Ihnen bitte an Leander Wattig. Als Inspirationsquelle könnten Ihnen die bisherigen Interviews dienen. (Jedoch behalte ich mir vor, nicht alle Zusendungen zu veröffentlichen.)

Joanna MühlbauerWer sind Sie und was machen Sie mit Büchern?

Mein Name ist Joanna Mühlbauer und ich bin freie Art Direktorin. Zusammen mit dem Journalisten Peter Wagner mache ich „Das Buch als Magazin“, das zweimal im Jahr erscheint. Das Prinzip des Heftes ist leicht erklärt: Im ersten Teil jeder Ausgabe lesen Sie einen Literaturklassiker im Original, den wir um eine eigens produzierte Fotostrecke erweitern. Außerdem schreiben wir Notizen an den Rand des Textes – Interessantes zum Autor, zu einzelnen Textstellen, Einordnungen oder Parallelen zur Gegenwart. Im zweiten Teil von „Das Buch als Magazin“ stehen Geschichten aus der Gegenwart, die sich deutlich oder vorsichtig auf das Buch im ersten Teil beziehen. So wollen wir Lust machen, alte Bücher neu zu lesen.

Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei Ihnen aus?

Einen typische Arbeitstag gibt es nicht, da ich freiberuflich arbeite. Es hängt also immer vom Projekt ab, ob ich früh aufstehe und in eine Agentur oder einen Verlag fahre, und dort einen „ganz normalen“ Bürotag habe. Oder ob ich den Tag gemütlich beginne, und den ganzen Tag zuhause vor mich hin werkeln kann. So ist es zum Beispiel jetzt gerade, da wir an der neuen Ausgabe für „Das Buch als Magazin“ sitzen. Da kommen langsam die fertigen Texte und Bilder rein, ich kann die Layouts finalisieren und das Heft langsam fertig machen. Und dazwischen viel telefonieren und Mails bearbeiten für andere Projekte, mit dem Hund rausgehen, kochen, essen. Wie gesagt, richtig feste Abläufe gibt es da nicht. Aber ich versuche, um 20 Uhr spätestens Schluss zu  machen. Das ist wichtig, dass man sich selbst gewisse Zeiten vorgibt. Dann arbeitet man tagsüber  konzentrierter, und vor allem nicht unendlich lange, was theoretisch immer möglich ist, aber auf lange Sicht nichts bringt.

Was so während der Arbeit am Heft passiert oder passieren kann:

Tatsächlich war es bisher bei fast jeder Ausgabe so, dass sich immer irgendwelche tollen Sachen ergeben haben und uns quasi zugelaufen sind. Also der normale Prozess verläuft so, dass Peter und ich uns für ein Buch entscheiden. Dann treffen wir uns und überlegen uns Themen und Motive, die unserer Meinung  nach gut in den journalistischen Teil passen würden. Meistens haben wir das Gefühl, dass, weil wir uns so viel damit beschäftigen, wir schon in alle möglichen Richtungen gedacht haben und wir genau wissen, was wir wollen, dass es quasi nichts mehr gibt, woran wir nicht auch schon gedacht hätten. Doch natürlich ist das falsch und bei jeder Ausgabe war es bisher so, dass uns der Zufall, oder besser gesagt die tollen Autoren und Fotografen, die bei unserem Heft mitmachen und mitmachen wollen, uns Geschichten in die Arme spülen, auf die man eben nicht kommen kann. Die sind dann einfach da und so persönlich, dass man sie sich so nicht hätte ausdenken oder in Auftrag geben können.

In der ersten Ausgabe, der “Verwandlung” von Franz Kafka, schreibt eine Autorin über den Tod ihrer Mutter und wie sie damit umgegangen ist. Ähnlich Kafkas Käfer bleibt sie tagelang in ihrem Zimmer eingesperrt, kann nicht raus, nicht kommunizieren. Ein wahnsinnig bewegender Text. Wir waren ihr sehr dankbar, dass sie das so für uns aufgeschrieben hat. Und auf sowas kann man eben nicht beim Ausdenken kommen.

Ein anderes Beispiel ist ein Ehepaar, das wir für die letzte Ausgabe, die “Traumnovelle”, interviewt haben. Sie sind schon seit Jahrzehnten verheiratet, die Frau ist vor nicht allzu langer Zeit in einem unaufhaltbaren Prozess erblindet. Sie ist komplett von ihrem Mann abhängig geworden, die Außenwelt ist für sie alleine fast gar nicht  mehr zugänglich. Ihre Phantasiewelt und alle Bilder in ihrem Inneren sind aber umso präsenter. Sie und ihr Mann leben wie in 2 Welten, aber trotzdem sehr innig zusammen. Auf gewisse Weise vergleichbar mit den Protagonisten aus Schnitzlers Geschichte. Auch eine sehr tolle Geschichte, sehr rührend, und auch sie wäre ohne eine zufällige Bekanntschaft nicht zustande gekommen.

Das Fazit ist wahrscheinlich, dass man auf der Suche nach Geschichten immer offen bleiben muss. Natürlich muss man eine Marschroute haben, ungefähr wissen, wo man mit dem Heft hin will. Aber man muss immer offen sein für die tollen Dinge, die zufällig neben dieser Route liegen können, und sie nicht übersehen.

Wie hat sich Ihre Arbeit über die Zeit verändert?

Früher hatte ich eine feste Stelle in einer Agentur. Da habe ich praktisch immer nur gearbeitet. Die Arbeit war gezwungener Maßen wenig selbstbestimmt und nicht immer sehr befriedigend. Auch wenn es natürlich schöne Projekte gab und ich im Umkehrschluss jetzt als Freie auch nicht nur Traumaufgaben habe. Aber ich weiß jetzt mehr, wofür ich was mache, und kann selbst entscheiden, wie viel Zeit und Aufwand ich für welche Aufgabe investieren kann und muss. Da bleibt immer genug Energie und Motivation für so Herzensprojekte wie „Das Buch als Magazin“.

Was ist ein Problem bei Ihrer Arbeit, für das Sie eine Lösung suchen?

Wir würden „Das Buch als Magazin“ gerne wirtschaftlicher machen, ohne dabei darauf zu verzichten, dass wir anzeigenfrei erscheinen. Es läuft zwar ganz gut, aber ein Traum wäre natürlich die Auflage steigern zu können, den Autoren höhere Honorare zahlen zu können und am besten selbst noch etwas daran zu verdienen. Wir basteln da gerade an einem Konzept.

Wer sollte Sie ggf. kontaktieren – welche Art von Kontakten wäre zurzeit hilfreich für Sie?

Verlage, die an Kooperationen interessiert sind, Mäzene, oder einfach Menschen, die Lust haben uns zu unterstützen.

Wo finden wir Sie im Internet?

Vielen Dank für Ihre Zeit!

Bildquelle: Joanna Mühlbauer

Oliver Gorus: Ich will, dass gehört wird, wer etwas zu sagen hat

15. September 2014

Die folgenden sechs Fragen unserer Interview-Reihe werden regelmäßig von den unterschiedlichsten Köpfen der Buchbranche beantwortet und die Interviews werden hier im Blog veröffentlicht. Dadurch entstehen Beiträge, die zum einen Aufmerksamkeit auf jene lenken, die “was mit Büchern machen”, und die zum anderen die Veränderungen und Herausforderungen in den verschiedenen Bereichen der Branche sichtbar werden lassen. Wenn Sie ebenfalls teilnehmen möchten, senden Sie Ihre Antworten und ein Bild von Ihnen bitte an Leander Wattig. Als Inspirationsquelle könnten Ihnen die bisherigen Interviews dienen. (Jedoch behalte ich mir vor, nicht alle Zusendungen zu veröffentlichen.)

Oliver GorusWer sind Sie und was machen Sie mit Büchern?

Ich bin Gründer und Chef der Agentur Gorus – das ist ein Beratungsunternehmen für Persönlichkeiten, die mit der Öffentlichkeit kommunizieren. Wir unterstützen unsere Klienten nicht nur mit Positionierung, Strategie und Konzepten, sondern auch tatkräftig, insbesondere wenn es um Texte geht. Auf diese Weise hantieren wir täglich mit Blogtexten, Social-Media-Posts, Newslettertexten, Website-Konzepten und -Texten, Videokonzepten und vielem mehr – und eben auch sehr intensiv mit Buchkonzepten und Buchmanuskripten. Das heißt konkret: Wir verhelfen unseren Klienten zu hochqualitativen Sachbüchern, Fachbüchern und Ratgebern. Bücher, die auf der einen Seite zu hundert Prozent der Persönlichkeit und den Inhalten der Klienten entsprechen und ihnen helfen, ihre Ziele zu erreichen, und die auf der anderen Seite so gemacht sind, dass sie im Buchmarkt gute Chancen haben – und auch für die Verlage ein gutes Geschäft sind. Heraus kommen viele Buchpreise und Bestsellerplatzierungen, aber auch stille Longseller, die trotzdem oder gerade deswegen unseren Klienten weiterhelfen.

Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei Ihnen aus?

Der Arbeitstag ist für jeden von uns sehr unterschiedlich. Wir haben ein kleines Team aus Festangestellten und Freien, zusammen sind das je nach Projektlage meistens so zwischen zehn und fünfzehn Köpfe. Ein Teil arbeitet im Home Office irgendwo in der Republik, der andere in einem unserer beiden Büros in Moos und in Radolfzell am Bodensee. Manche schreiben wirklich den ganzen Tag – allerdings bedeutet schreiben bei uns immer Teamwork. Dass eine Person einen Text alleine konzipiert und schreibt, kommt nicht vor. Insofern ist der typische Arbeitstag ein Wechsel aus kreativen gemeinsamen Runden oder Zweiergesprächen und konzentrierter Einzelarbeit. Manche Mitarbeiter haben fast täglich lange Telefonate mit Klienten, worin es um deren Inhalte geht. Außerdem haben wir immer wieder ganztägige Einzelworkshops bei uns im Haus, zu denen uns die Klienten besuchen.

Für mich persönlich ist es eine Mischung aus operativen Tätigkeiten in ausgewählten Projekten und übergreifenden Tätigkeiten, dem berühmten Arbeiten AM Unternehmen statt IM Unternehmen. Dass ich selbst gar nicht mehr in Projekten mitmische, dazu sind wir noch zu klein, aber das kann sich ja noch ändern.

Wie hat sich Ihre Arbeit über die Zeit verändert?

Die Agentur ist jetzt zwölf Jahre jung. Zu Beginn drehte ich fast alles nur um Bücher. Heute kümmern wir uns für unsere Klienten um mehr Kommunikationsmittel als nur das Buch. Wir denken für unsere Klienten mehr und mehr in einem integrierten Kommunikationsstrom, in dem das Buch einer von mehreren Kanälen ist. Die Arbeit ist darum vielschichtiger, variabler, breiter geworden. Es sind mehr Kompetenzen gefragt. Wenn es um Texte geht, sind es deutlich mehr Textsorten geworden. Und da die Agentur seit zwölf Jahren mehr oder weniger kontinuierlich wächst, sind es auch immer mehr Projekte geworden, was eine clevere Organisation und eine zweckdienliche IT-Unterstützung erfordert. Die Klienten sind auch immer hochkarätiger geworden. In vielen Themenfeldern sind die Top-Experten mittlerweise bei uns. Insgesamt kann ich sagen: Es wird immer interessanter.

Was ist ein Problem bei Ihrer Arbeit, für das Sie eine Lösung suchen?

Eindeutig das Personalthema. Wir suchen permanent handverlesene Verstärkung. Zwar haben wir hier in der Region eine überragende Lebensqualität zu bieten, aber zu den nächsten Ballungszentren Zürich, Stuttgart und München ist es eine ganze Ecke weg. Das ist Vor- und Nachteil zugleich. Fitte Mitarbeiter zu finden, die nicht in einer Großstadt leben wollen, die aber mit höchster Ergebnisqualität und höchstem Leistungsanspruch umgehen können und wollen, das hat sich als enorm schwierig herausgestellt. Für die Jobs, die wir anbieten, gibt es keine Ausbildung und keinen Standard – insofern besteht unser Team ausschließlich aus Quereinsteigern. Das macht die Talentsuche anspruchsvoll. Wir haben keine Lust und keine Zeit, uns mit mittelmäßigen Ergebnissen herumzuquälen. Dementsprechend suchen wir Leute, die das genauso sehen. Und die sind seltener, als wir mal gedacht hatten. Für diejenigen aber, für die es passt, sind das echte Traumjobs.

Wer sollte Sie ggf. kontaktieren – welche Art von Kontakten wäre zurzeit hilfreich für Sie?

Hm, hilfreich wären zum Beispiel Kontakte mit Kontakten zu fitten, jungen, schlauen, findigen, kompetenten, umzugswilligen potentiellen Mitarbeitern in den Feldern Social Media, Buch, PR und/oder Events. Wer schreiben kann – also wirklich schreiben kann, nicht nur mal versuchen will zu schreiben –, kann sich bei uns austoben, ob frei oder angestellt. Und wer Kontakt zu einem Prominenten hat, der dringend einmal ein ordentliches Buch bräuchte, dem könnten wir vermutlich auch helfen.

Wo finden wir Sie im Internet?

Im Web unter www.gorus.de, in Facebook unter AgenturGorus, in Twitter unter olivergorus.

Vielen Dank für Ihre Zeit!

Bildquelle: Oliver Gorus

Interview-Reihe: Köpfe der Buchbranche

15. September 2014

Interview-Reihe: Köpfe der BuchbrancheDiese sechs Fragen werden seit 2009 regelmäßig von interessanten Köpfen der Buchbranche beantwortet und hier veröffentlicht – bisher über 500 Mal:

  1. Wer sind Sie und was machen Sie mit Büchern?
  2. Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei Ihnen aus?
  3. Wie hat sich Ihre Arbeit über die Zeit verändert?
  4. Was ist ein Problem bei Ihrer Arbeit, für das Sie eine Lösung suchen?
  5. Wer sollte Sie ggf. kontaktieren – welche Art von Kontakten wäre zurzeit hilfreich für Sie?
  6. Wo finden wir Sie im Internet?

Dadurch entstehen Beiträge, die zum einen Aufmerksamkeit auf jene lenken, die “was mit Büchern machen”, und die zum anderen die Veränderungen und Herausforderungen in den unterschiedlichsten Bereichen der Branche sichtbar werden lassen.

Wenn Sie ebenfalls teilnehmen möchten, senden Sie Ihre Antworten und ein Bild von Ihnen bitte an Leander Wattig. (Jedoch behalte ich mir vor, nicht alle Zusendungen zu veröffentlichen.)

Hier finden Sie alle Interviews

… und nicht nur wir finden diese interessant:

 

PublishingMarkt.de – Job- und Projektbörse für den Publishing-Markt

15. September 2014

PublishingMarkt.de ist eine Job- und Projektbörse für den Publishing-Markt – kostenlos nutzbar und redaktionell gepflegt von Leander Wattig.

Auf dieser Seite können Unternehmen und Kreativschaffende kostenlos und ohne Anmeldung oder Registrierung Einträge erstellen. Nach Verfassen und Freigabe eines Eintrags wird eine Bestätigung an die vom Akteur hinterlegte E-Mail-Adresse verschickt. In dieser E-Mail befindet sich auch ein Link, über den ein späteres Bearbeiten oder Löschen des Eintrags möglich ist. Sie können also komplett eigenständig und unabhängig agieren, was allen Beteiligten Zeit spart.

Zeit spart auch die Möglichkeit, die Einträge jeder Kategorie separat via E-Mail und RSS-Feed zu abonnieren. Die Links finden Sie in der Abo-Zentrale. Natürlich können Sie auch nach Städten und Akteuren filtern und sind wir auch bei FacebookTwitter und Google+ vertreten. Hier finden Sie zudem eine Übersicht zu Publishing-Jobseiten und Jobbörsen.

Die Seite wird redaktionell gepflegt. Wir möchten, dass die Relevanz für die Nutzer stets möglichst hoch bleibt. Wir behalten uns also vor, nicht jeden Eintrag zu veröffentlichen.

Das Einstellen von Einträgen wird auch langfristig kostenlos bleiben.