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Das sind die schönsten deutschen Bücher 2013 laut Stiftung Buchkunst:
► »Die schönsten deutschen Bücher 2013« stehen fest
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Sachen gibt’s … Dieser Blog sammelt zum Thema ‘Bücher in Computer-Spielen’. – Gefällt uns!
via Phänomeme
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Die folgenden sechs Fragen unserer Interview-Reihe werden regelmäßig von den unterschiedlichsten Köpfen der Buchbranche beantwortet und die Interviews werden hier im Blog veröffentlicht. Dadurch entstehen Beiträge, die zum einen Aufmerksamkeit auf jene lenken, die “was mit Büchern machen”, und die zum anderen die Veränderungen und Herausforderungen in den verschiedenen Bereichen der Branche sichtbar werden lassen. Wenn Sie ebenfalls teilnehmen möchten, senden Sie Ihre Antworten und ein Bild von Ihnen bitte an Leander Wattig. Als Inspirationsquelle könnten Ihnen die bisherigen Interviews dienen. (Jedoch behalte ich mir vor, nicht alle Zusendungen zu veröffentlichen.)
Wer sind Sie und was machen Sie mit Büchern?
Meine Name ist Andreas Illig. Zu Büchern und insbesondere Kinderbüchern bin ich durchaus etwas zufällig geraten. Denn eigentlich bin ich Unternehmensberater. Vor ein paar Jahren mussten meine Kinder in der Grundschule Rezensionen zu Büchern schreiben. Daraus habe ich dann ein größeres Projekt gemacht und 2009 den Kinderbuchlotsen gegründet. Zu Beginn schrieben hier überwiegend Kinder Ihre Rezensionen und Meinungen zu Büchern. Ich bekam aber bald Kontakt zu Viellesern und Literaturbloggern, die sich auch mit Kinder- und Jugendbüchern beschäftigen, so dass schon nach kurzer Zeit ca. 50 Rezensenten regelmäßig bei Kibulo ihre Artikel veröffentlichten.
Heute sind es 250 Kibulos (so nennen wir unsere Rezensenten) zwischen 8 und 56 Jahren, die über 3.500 Rezensionen auf kibulo.de veröffentlicht haben, um ihre Lieblingskinder- und -jugendbücher weiterzuempfehlen. Durch das erfreulich große Interesse von Lesern, Autoren und Verlagen, bei Kibulo mitzumachen, stieß die ursprüngliche Internetseite bald an Ihre Kapazitätsgrenzen.
Da ich als Berater für E-Commerce-Projekte bereits viel Erfahrung z.B. bei buch.de, Zalando, Rocket Internet oder Herrenausstatter.de gesammelt habe, gründete ich vor 2 Jahren meine eigene Beratungsfirma. Mein E-Commerce-Wissen wende ich nun auch bei Kibulo an und baue die Plattform schrittweise aus. Mit den neu eingerichteten Leserunden und Diskussionsforen kommen wir außerdem dem vielfachen Wunsch nach einem intensiveren Austausch zwischen Leser und Autor nach.
Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei Ihnen aus?
Eine typische Woche sieht bei mir so aus, dass ich an 4 Tagen als Unternehmensberater mein Geld verdiene, das ich dann am 5. Tag in Kibulo investieren kann. Mit unserer Redakteurin Dagmar Eckhardt habe ich 2 feste Termine in der Woche, an denen wir alle wichtigen Dinge besprechen. Sie sorgt dafür, dass unsere Kibulos, Autoren und Verlage unter der Woche betreut werden. Mein persönlicher Kibulo-Tag ist in der Regel der Freitag, an dem ich schaue, wie die neue Plattform angenommen wird und wo wir noch besser werden müssen.
Eine typische Kibulo-Woche bedeutet: Rezensionen veröffentlichen (im Schnitt 5 pro Tag), Newsletter verschicken, Gewinnspiele entwerfen, Autoren und Verlage für Aktionen gewinnen, Leserunden organisieren, Shop-Bestellungen bearbeiten, Redaktionspläne entwerfen, Facebook-Community und Twitter-Follower mit News füttern, Bewerbungen beantworten, Fotos von neuen Rezensionsexemplaren machen, Rezensionsbücher verschicken, Verlagsvorschauen durchsehen, usw.
Langweilig wird es nie.
Wie hat sich Ihre Arbeit über die Zeit verändert?
Aus einem Feierabend- und Wochenend-Hobby ist im Laufe von 4 Jahren ein ernsthaftes Projekt entstanden, das auch nicht mehr alleine zu schaffen war. Daher habe ich vor ein paar Monaten die erfahrene Kinderbuchhändlerin Dagmar Eckhardt als Redakteurin eingestellt. Sie übernimmt einen Großteil der Community-Betreuung, veröffentlicht die Rezensionen und stellt neue Sortimente für die verschiedensten Themen im Online-Shop zusammen (z.B. Wimmelbücher, Steampunk, Geschwisterchen). Hierbei profitiert Kibulo von ihrer großen Branchenerfahrung und die Verlage und Autoren haben eine kompetente Ansprechpartnerin.
Inzwischen sind wir eine der größten Communities für Kinder- und Jugendbücher in Deutschland. Durch die Verknüpfung der 3.500 Kibulo-Rezensionen mit dem neuen professionellen Shop erhalten interessierte Eltern mit ihren Kindern, aber auch Großeltern, Tanten und Onkel wertvolle Buchempfehlungen, die sie dort gleich kaufen können. Auf Facebook haben wir schon über 2.000 Fans und auch unser Newsletter wächst schnell in den letzten Monaten.
Autoren bieten wir inzwischen eine breite Palette an Vermarktungsmöglichkeiten an. Hierzu gehören ausführliche Rezensionen, Leserunden, Autorenlesungen im Internet, Gewinnspiele, Hinweise im Newsletter usw. Damit können Kinder- und Jugenbuch-Autoren gezielt Ihr Publikum ansprechen und erreichen in kurzer Zeit eine hohe Bekanntheit. Auch bekommen sie sehr schnell Feedback von Ihren Lesern und können direkt auf unserer Plattform mit Ihren Fans in Kontakt treten.
Was ist ein Problem bei Ihrer Arbeit, für das Sie eine Lösung suchen?
Das tägliche Geschäft eines Online-Shops bindet doch relativ viele Kapazitäten. Hier könnte ich mir gut vorstellen, mit weiteren Partnern zu kooperieren.
Wer sollte Sie ggf. kontaktieren – welche Art von Kontakten wäre zurzeit hilfreich für Sie?
Wir freuen uns aktuell über Anfragen von Autoren und Verlagen, die Ihre Bücher bei uns bekannt machen wollen. Unsere Kibulos brauchen immer wieder Lesefutter und diskutieren sehr gerne über neue Werke. Wenn Sie dabei auch noch Kontakt zu der Autorin bzw. Autor bekommen, ist das besonders spannend.
Auch suchen wir Partner, um Kibulo bekannter zu machen. Durch gegenseitige Verlinkungen, Werbanner o.ä.
Wo finden wir Sie im Internet?
Die Plattform Kinderbuchlotse findet sich unter www.kibulo.de. Wer auf der Suche nach Kinder- und Jugendbüchern ist, kann auch direkt zum Kinder- und Jugendbuch-Shop (www.kibulo.de/shop) gehen. Aktuell finden sich dort über 40.000 Bücher.
Weitere Adressen von Kibulo sind www.twitter.com/kinderbuchlotse, und www.facebook.com/kinderbuchlotse. Auch hier freuen wir uns über Follower und Fans. Unter www.kibulo.de/newsletter kann sich jeder, der möchte, für unseren regelmäßigen Newsletter anmelden.
Und wer zu mir direkt Kontakt aufnehmen will, findet mich bei XING unter www.xing.com/profile/Andreas_Illig oder schreibt mir eine Mail an info@kibulo.de
Vielen Dank für Ihre Zeit!
Bildquelle: Andreas Illig
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Die folgenden sechs Fragen unserer Interview-Reihe werden regelmäßig von den unterschiedlichsten Köpfen der Buchbranche beantwortet und die Interviews werden hier im Blog veröffentlicht. Dadurch entstehen Beiträge, die zum einen Aufmerksamkeit auf jene lenken, die “was mit Büchern machen”, und die zum anderen die Veränderungen und Herausforderungen in den verschiedenen Bereichen der Branche sichtbar werden lassen. Wenn Sie ebenfalls teilnehmen möchten, senden Sie Ihre Antworten und ein Bild von Ihnen bitte an Leander Wattig. Als Inspirationsquelle könnten Ihnen die bisherigen Interviews dienen. (Jedoch behalte ich mir vor, nicht alle Zusendungen zu veröffentlichen.)
Wer sind Sie und was machen Sie mit Büchern?
Mein Name ist Ariela Sager, aber ich würde gerne meine Kollegen Silka Rödl und Jens Schmidt gleich mit nennen. Wir haben im Februar diesen Jahres den Blog Autorenfreiheit eingerichtet, dem wir anschließend eine Fanpage und eine Gruppe auf Facebook angegliedert haben. Ziel und selbstgestellte Aufgabe ist es, literarisch hochwertige Texte unabhängiger Autoren zu finden und durch eine fundierte Rezension zu würdigen. Wir würden gerne mittelfristig zu einer Plattform werden, auf der Leser sich umsehen mögen, wenn sie nach Gegenwartsliteratur suchen. Wobei wir noch in der Entwicklung sind. Derzeit fassen wir unter Gegenwartsliteratur auch Kinderbücher, für die ich persönlich eine besondere Leidenschaft habe, weil ich bis vor kurzem viel mit Kindern gearbeitet und selbst Kinderbücher geschrieben habe, aber auch Essays und Kolumnen, Satire, derzeit auch noch Sachbuch fassen wir (im Moment noch) darunter. Außerdem konzentrieren wir uns mit unserer knappen Zeit konsequent auf selbstverlegte Bücher. Die Emanzipation verlagsunabhängiger Veröffentlichung, das ist die Vision hinter Autorenfreiheit.
Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei Ihnen aus?
Gibt es für Autoren typische Arbeitstage? Typisch ist für mich noch, dass um 6:45 Uhr der Wecker klingelt, weil ich es liebe, mit meinem Mann zu frühstücken und mit Blick auf unsere im Garten spielenden Katzen mit ihm zu plaudern. Ab 8:30 Uhr weiß ich dann nicht mehr, was kommen wird. Ich plane jeden Tag neu und verteile die Zeit: Zeit fürs Romanelesen und Rezensieren, fürs Romaneschreiben (seit kurzem schreibe ich Romane und erst mal keine Kinderbücher mehr), Zeit fürs Chatten in den Foren, aber hier geht es schon los, dass jede Zeitplanung schnell ad absurdum geführt ist. Von jetzt auf gleich kann dort ein spannendes Thema auftauchen, eine interessante Anfrage herein flattern, ein Dialog entstehen, der jetzt geführt werden will. Ich habe einen Büroplatz in der Stadt gemietet und auch dort kann alles Mögliche passieren: Ich verlängere meine Mittagspausen um Stunden, weil ich mich in einem Roman festgelesen habe, verschwinde im Café, weil ich Inspiration zum Schreiben brauche oder ich entwickele eine Idee mit Jens Schmidt, der am Schreibtisch im Nebenraum sitzt und dann ist alles über den Haufen geworfen und wir sitzen an der Seite von Autorenfreiheit und tüfteln an unserer neuen Idee. Typisch ist für mich also nur, dass nichts typisch ist.
Wie hat sich Ihre Arbeit über die Zeit verändert?
Gar nicht. Das war alles schon immer so, seit ich entschieden habe, mein eigener Sklaventreiber zu sein. Seitdem folge ich meinem persönlichen Rhythmus und der Inspiriertheit des Moments und nur darin liegt Veränderung, wenn sich Rhythmus und Inspirationsquellen ändern.
Was ist ein Problem bei Ihrer Arbeit, für das Sie eine Lösung suchen?
Kapazitätsengpässe. Wir würden gerne viel mehr Bücher in viel kürzerer Zeit würdigen, aber dazu fehlen uns die Leser. Eine Schwierigkeit, weitere Rezensenten zu finden, liegt vielleicht darin, dass ich Literaturwissenschaftlerin bin, meine Rezensionen jetzt einen bestimmten, von Autoren und Lesern geschätzten, Stil haben und wir heikel in der weiteren Aufnahme von Rezensenten sein müssen. Wir bekommen von Lesern die Rückmeldung, dass sie die Ausführlichkeit der Rezensionen, die Begründungen unserer Empfehlung vor allem, zu schätzen wissen, während Autoren uns sagen, sie würden manchmal einen ganz anderen Blick auf ihr eigenes Werk bekommen. Ich schweife ab, aber ich muss die Geschichte erzählen: Einmal schrieb mich ein Autor an uns sagte, er habe gar nicht gewusst, dass er wirklich Kunst geschaffen habe, aber jetzt leuchte es ihm ein. Für gewöhnlich aber sind Autoren ganz einfach dankbar, dass wir unsere Lektüreempfehlung plausibel machen, das Werk nicht nur gut oder schlecht finden, sondern auch aufzeigen, wie es funktioniert, wo seine Stärken und Schwächen liegen, worin also für uns sein Wert liegt. Das ist immer nur eine einzige Meinung, aber ich habe auch schon Rückmeldungen von Lesern bekommen, die wirklich Bücher aufgrund dieser Rezensionen gekauft haben. Einmal war sogar eine Verlegerin darunter. Und darum würden wir das bisherige Textniveau der Rezensionen nicht gerne verlassen, bräuchten aber gleichzeitig mehr davon.
Wer sollte Sie ggf. kontaktieren – welche Art von Kontakten wäre zurzeit hilfreich für Sie?
Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich das festlegen sollte, denn nicht, dass sich jemand nach meiner Festlegung nicht meldet, obwohl es ein fruchtbarer Kontakt hätte werden können. Ich sage darum mal ganz grob: Leute, die etwas von Literatur verstehen und bei Autorenfreiheit mitmachen wollen wären uns willkommen. Andere Blogger, die sich auf ein Genre oder eine Textgattung spezialisiert haben auch. Mit dem Blogroll haben wir begonnen, aber würden ihn gerne noch erweitern. Leser unbedingt, die nach anspruchsvoller Gegenwartsliteratur suchen. In der Gruppe von Autorenfreiheit sind uns Autorinnen und Autoren willkommen, denn diesen Austausch fand ich schon mehrere Male sehr fruchtbar und inspirierend. Wie wäre es auch mit Verlagen? Denn von den meisten Autorinnen und Autoren, die ich rezensiere, weiß ich, dass sie einem Verlagsvertrag nicht abgeneigt gegenüber stehen würden. Ich sage: Die meisten. Von einigen weiß ich auch, dass die Unabhängigkeit ein Statement ist und das Verlagsangebot schon so sein müsste, dass sie es nicht ablehnen können. Auf jeden Fall haben diese Autorinnen und Autoren Verlagsniveau, sonst hätte ich die Bücher nicht zu Ende lesen können. Ich bin eine schrecklich ungeduldige und einigermaßen ungnädige Leserin.
Wo finden wir Sie im Internet?
www.autorenfreiheit.de
www.ariela-sager.de
Vielen Dank für Ihre Zeit!
Bildquelle: Ariela Sager
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20-05-2013[Die Plattform hieß bis 2012 "Buchbranchen-Jobbörse - Hintergrundinfos.]
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Auf dieser Seite können Unternehmen und Kreativschaffende kostenlos und ohne Anmeldung oder Registrierung Einträge erstellen. Nach Verfassen und Freigabe eines Eintrags wird eine Bestätigung an die vom Akteur hinterlegte E-Mail-Adresse verschickt. In dieser E-Mail befindet sich auch ein Link, über den ein späteres Bearbeiten oder Löschen des Eintrags möglich ist. Sie können also komplett eigenständig und unabhängig agieren, was allen Beteiligten Zeit spart.
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Die folgenden sechs Fragen unserer Interview-Reihe werden regelmäßig von den unterschiedlichsten Köpfen der Buchbranche beantwortet und die Interviews werden hier im Blog veröffentlicht. Dadurch entstehen Beiträge, die zum einen Aufmerksamkeit auf jene lenken, die “was mit Büchern machen”, und die zum anderen die Veränderungen und Herausforderungen in den verschiedenen Bereichen der Branche sichtbar werden lassen. Wenn Sie ebenfalls teilnehmen möchten, senden Sie Ihre Antworten und ein Bild von Ihnen bitte an Leander Wattig. Als Inspirationsquelle könnten Ihnen die bisherigen Interviews dienen. (Jedoch behalte ich mir vor, nicht alle Zusendungen zu veröffentlichen.)
Wer sind Sie und was machen Sie mit Büchern?
Ich bin Autor, Lektor und Leiter des Verlages des Archiv der Jugendkulturen e. V., der, wie der Name schon sagt, Bücher zum Thema Jugend(-kulturen, -forschung) im weitesten Sinne veröffentlicht: Autobiographisches, Wissenschaftliches, Belletristisches, Graphic Novels u. v. m. zu Punks, Skinheads, Emos, Rassismus und Genderfragen, zu Mode und Homosexualität in der Bravo oder bei den Simpsons, zu 90 Prozent allerdings Sachbücher, nicht Belletristik, und keine Jugendbücher (das wird oft verwechselt). Die Arbeit als Verlagsleiter wie auch die im dazugehörigen Verein mache ich ehrenamtlich, mein Geld verdiene ich mit Vortragstätigkeiten.
Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei Ihnen aus?
Ich beginne an meinen Arbeitstagen zu Hause meistens zwischen 5 und 6 (da ist es noch angenehm ruhig), arbeite die aktuelle Post auf, bis vielleicht 15, 16 Uhr; oder: Ich gehe zwei Mal in der Woche ins Verlagsbüro (plus Samstag, um dann dort in Ruhe das Liegengebliebene zu bearbeiten), um Termine mit MitarbeiterInnen, AutorInnen etc. wahrzunehmen; oder: Ich lektoriere ein aktuelles Buch, dann ziehe ich mich für drei bis fünf Tage zurück und arbeite rund 12-15 Stunden am Tag nur daran. Wie heißt es so schön: Als Selbständiger kann man sich seine 60-Stunden-Woche selbst einteilen. :)
Wie hat sich Ihre Arbeit über die Zeit verändert?
Seit der Verlagsgründung 2003 hat sich eigentlich nichts geändert. Davor hatte ich noch Zeit, eigene Bücher zu schreiben …
Was ist ein Problem bei Ihrer Arbeit, für das Sie eine Lösung suchen?
Ich habe es bisher noch nicht geschafft, eine oder zwei Vollzeitstellen im Verlag zu schaffen, die mir Arbeitsbereiche abnehmen und damit mehr Zeit für die inhaltliche Planung schaffen und außerdem die Verlagsarbeit professionalisieren könnten. Denn ich kann ja nicht alles gut und manches gar nicht. Wir sind immer noch in den roten Zahlen. Um das zu ändern, muss ein Special-Interest-Nischen-Indie-Verlag wie der unsrige sich einfach angesichts des schwieriger gewordenen Buchmarktes und eines auf Grund des kommerziellen Drucks zunehmend weniger engagierten und stärker bestseller- und konzernkonformer agierenden Buchhandels deutlich stärker bemühen und professionalisieren, um bestehen zu können.
Wer sollte Sie ggf. kontaktieren – welche Art von Kontakten wäre zurzeit hilfreich für Sie?
Wir suchen immer gute AutorInnen, die professionell, kritisch, aber dennoch prinzipiell positiv und ohne pädagogischen Impetus zu jugendkulturellen Themen veröffentlichen möchten. Und natürlich freuen wir uns über jede Buchhandlung, Bibliothek etc., die unsere Bücher präsentiert, vielleicht sogar unsere AutorInnen einlädt. Gerade Veranstaltungsangebote bekommen wir kaum über den Buchhandel, aber die, die stattfinden, sind in der Regel sehr gut besucht. Und wir machen auch gerne und regelmäßig Fortbildungen für BuchhändlerInnen, AutorInnen und BibliothekarInnen zum Thema Jugendkulturen.
Wo finden wir Sie im Internet?
http://shop.jugendkulturen.de/
http://www.klaus-farin.de
Vielen Dank für Ihre Zeit!
Bildquelle: Klaus Farin
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Massimo Vignelli discusses his approach to book design in a video produced for Mohawk’s “What Will You Make Today?” campaign.
(Video, 2 min.)
Massimo Vignelli Makes Books from Pentagram on Vimeo.
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The Last Bookshop imagines a future where physical books have died out. One day, a small boy’s holographic entertainment fails, so he heads out to explore the streets of abandoned shops outside. Down a forgotten alley he discovers the last ever bookshop. And inside, an ancient shopkeeper has been waiting over 25 years for a customer…
(Video, 20 min.)
via: Swiss Miss
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