Ich mach was mit Büchern

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Feb 09 2010

Goran Cubric: eBooks haben mein Leben verändert

Wer sind Sie und was machen Sie mit Büchern?

Meine Name ist Goran Cubric und ich bin seit 1994 als selbstständiger Unternehmer tätig. Begeistern konnte ich mich schon immer für Bücher, die sich mit den Themen Erfolg und Karriere befassten.

Durch Zufall kam ich 2009 auf die Idee, ein eigenes Buch zu schreiben, das sich „Die Geschäfte des Michael S.“ nennt. Ein Wirtschaftskrimi nach wahrer Begebenheit. Da mir die Suche nach einem Verlag für die Veröffentlichung in einer Printversion zu aufwändig war und die Publikation zu lange dauerte, entschloss ich mich, das Buch als eBook selbst heraus zu bringen. Aus einem eBook wurden in 2009 insgesamt 7 Bücher, die ich geschrieben habe. Zudem publiziere ich mit meinem Unternehmen das digitale „CUBRIC Magazine“, das nun in bereits 3. Ausgabe vierteljährlich erscheint.

Der überaus große Erfolg mit meinen eigenen eBooks brachte mich zu dem Entschluss, einen eigenen Verlag und Shop für den Vertrieb digitaler Medien zu gründen, dessen Start Mitte 2009 unter der Domain www.Ebozon.com erfolgte.

Wie verändern die digitalen Medien bzw. das Internet Ihre Arbeit?

Ohne Internet bzw. digitale Medien wäre der Erfolg von eBooks und Ebozon gar nicht erst möglich gewesen. Doch es ist nicht allein das Internet, das zu diesem Erfolg beigetragen hat, sondern die große Nachfrage der weltweiten Leserschaft, die ihre Bücher vermehrt einfach, bequem und schnell per Knopfdruck in Sekundenschnelle lesen möchte.

Was ist ein typisches Problem bei Ihrer Arbeit, für das Sie eine Lösung suchen?

Im ersten Halbjahr 2009 wurde allein in Deutschland 65.000 mal für eBooks Geld bezahlt. In den USA wuchsen die Umsätze um sagenhafte 228%. Die Nachfrage nach eBooks und digitalen Medien wächst permanent. Dennoch ist festzustellen, dass ein Großteil gerade der europäischen Bevölkerung noch sehr unerfahren in Bezug auf eBooks ist und auch noch sehr wenig bzw. gar nichts darüber erfahren bzw. gehört hat. Es sind daher alle eBook-Händler, Autoren und Produzenten von eBook-Readern angehalten, noch sehr viel Zeit und Geld in Marketing zu investieren, um eBooks weiter bekannt zu machen.

Wo finden wir Sie im Internet?

http://www.Ebozon.com
http://www.gorancubric.com
http://blog.ebozon.com

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Diese vier Fragen werden regelmäßig von Leuten aus der Buchbranche beantwortet und die Interviews werden hier im Blog veröffentlicht. Dadurch entstehen Beiträge, die zum einen Aufmerksamkeit auf jene lenken, die “was mit Büchern machen”, und die zum anderen die Veränderungen und Probleme in den verschiedenen Bereichen der Branche sichtbar werden lassen. Wenn Sie ebenfalls teilnehmen möchten, senden Sie Ihre Antworten und ein Bild von Ihnen in Ihrer Bucharbeits-Umgebung bitte an Leander Wattig. Als Inspirationsquelle könnten Sie die ersten 50 Interviews nutzen.


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Feb 08 2010

Lothar Nietsch: Mir bleiben nur wenige Stunden am Tag für das Schreiben meiner Geschichten

Wer sind Sie und was machen Sie mit Büchern?

Mein Name ist Lothar Nietsch, Autor phantastischer Geschichten, meist Genre-Mix aus Horror, Science-Fiction und Abenteuer. 2009 nahm ich am Heyne-Wettberwerb Schreiben Sie den magischen Bestseller teil, kam zwar nicht unter die fünf Finalisten, wurde vom Lektorat mit meinem Beitrag “Das silberne Haus” doch positiv bemerkt. Jetzt hoffe ich natürlich, einen anderen Verlag für die Geschichte gewinnen zu können.

Inzwischen arbeite ich an einem neuen Projekt, eine Mischung aus Horror und Science-Fiction, die auf dem Museumsschiff USS-Midway handelt. 2009 bin ich außerdem in den Anthologien “Dark Ladies 1” mit “Thanatos Muse” im Fabylon-Verlag vertreten und in der Anthologie “Höllische Weihnachten” mit “Die vergessene Götting” im Sieben-Verlag. Beide Anthologien wurden von Alisha Bionda herausgegeben und zusammengestellt.

Wie verändern die digitalen Medien bzw. das Internet Ihre Arbeit?

Ich wüsste nicht, was ich ohne anfangen sollte. Zum Einen hilft es enorm bei Recherchen jeder Art und zum Anderen hilft es ungemein, in Kontakt mit Herausgebern und anderen Autoren zu kommen, da ja oft die Zeit fehlt, um all diese interessanten Persönlichkeiten leibhaftig zu besuchen.

Was ist ein typisches Problem bei Ihrer Arbeit, für das Sie eine Lösung suchen?

Zeit und Geld! Ich denke, da geht es mir nicht anders wie dem Großteil meiner Mitmenschen. Selbst wenn ein Tag 30 Std. hätte, würde ich noch mehr benötigen. Da ich einem so genannten “Brotberuf” auf selbstständiger Basis nachgehe, bleiben mir nur wenige Stunden am Tag für das Schreiben meiner Geschichten.

Wo finden wir Sie im Internet?

Bislang auf dem Literaturportal www.literra.info. Eine eigene Homepage will ich mir erst zulegen, wenn der erste Roman veröffentlicht ist.

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Diese vier Fragen werden regelmäßig von Leuten aus der Buchbranche beantwortet und die Interviews werden hier im Blog veröffentlicht. Dadurch entstehen Beiträge, die zum einen Aufmerksamkeit auf jene lenken, die “was mit Büchern machen”, und die zum anderen die Veränderungen und Probleme in den verschiedenen Bereichen der Branche sichtbar werden lassen. Wenn Sie ebenfalls teilnehmen möchten, senden Sie Ihre Antworten und ein Bild von Ihnen in Ihrer Bucharbeits-Umgebung bitte an Leander Wattig. Als Inspirationsquelle könnten Sie die ersten 50 Interviews nutzen.


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Feb 07 2010

50 Köpfe der Buchbranche in unserer Interviewreihe

Unsere Interviewreihe, bei der verschiedenste Leute aus der Buchbranche sich und ihre Arbeit vorstellen, war bisher sehr erfolgreich. Seit November 2009 konnte ich immerhin schon 50 Interviews führen und im Blog veröffentlichen und viele weitere befinden sich noch in der “Pipeline”. Da die Zahl 50 so schön rund ist, habe ich die bisherigen Interviews mal in einem Dokument zusammengeführt, um sie hier nochmal gesammelt vorstellen zu können.

Das Dokument habe ich bei Issuu bereitgestellt, wo es auch heruntergeladen werden kann. Es kann auch auf anderen Websites eingebettet werden.

Zum Vergrößern einfach auf das Fenster klicken:


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Feb 06 2010

Präsentationsfolien zum Eröffnungsvortrag auf dem LovelyBooks-Event

Am 5. Februar 2010 fand im Literaturhaus München ein Marketing-Event der Literaturplattform LovelyBooks zum Thema Social Web: Der direkte Kontakt zum Leser statt. Ich durfte dort den Eröffnungsvortrag halten, für den sich die Veranstalter eine Basis-Wissen vermittelnde Einführung gewünscht hatten. Die Präsentationsfolien finden sich bei Issuu und können dort auch heruntergeladen werden.

via: Leander Wattig


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Feb 04 2010

Sebastian Kretzschmar trägt unsere Aktion ins "echte" Leben

Gerade habe ich das interessante Interview mit Sebastian veröffentlicht. Darüber hinaus freue ich mich sehr über das Shirt, welches Sebastian auf dem begleitenden Foto trägt :-)


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Feb 03 2010

Sebastian Kretzschmar: Ein Buch-Aficionado bin ich schon seit meiner Schulzeit

Wer sind Sie und was machen Sie mit Büchern?

Momentan und noch bis Juni bin ich Buchhändler-Azubi in der Buchhandlung BuchGourmet in Köln, einer Spezialbuchhandlung für Kochbücher und kulinarischer Literatur jeglicher Art. In den inzwischen fast zwei Jahren meiner Ausbildung bin ich zum Kochbuchexperten geworden und kenne mich sehr gut mit internationalen Küchentrends und Sterneküche, aber auch mit bodenständiger, nicht-molekularer Hausmannskost rund um den Globus aus. Das ist auch notwendig, da neben dem passionierten Hobbykoch auch viele Profiköche bei uns neue Inspiration suchen.

Zu den Kochbüchern bin ich hauptsächlich über den Ausbildungsplatz gekommen, ein Buch-Aficionado bin ich allerdings schon seit meiner Schulzeit. Ich glaube begonnen hat das mit der Lektüre von Joseph Roths “Hiob” in der 11. Klasse - Dank also an meinen damaligen Deutschlehrer!

Zur Zeit findet die Belletristik bei mir eben in der Freizeit statt, aber vielleicht tauscht das ja nach Ende meiner Ausbildung wieder…

Wie verändern die digitalen Medien bzw. das Internet Ihre Arbeit?

Das Internet bietet ein riesiges Potential für Vernetzung, Austausch und Ähnliches, aber natürlich auch in Bezug auf Recherche, Neukundengewinnung und Verkauf sind die Möglichkeiten noch lange nicht ausgeschöpft! Um auch im “SocialWeb” präsent zu sein, habe ich für unseren Laden eine Facebook-Fanpage, sowie einen Twitter-Account eingerichtet und informiere dort seit fast einem Jahr über Neuerscheinungen, Aktionen, Veranstaltungen und Ähnliches.

Unser Online-Shop ist ein wichtiger Umsatzbringer und das nicht ausschließlich im deutschsprachigen Bereich, auch ins europäische und außereuropäische Ausland versenden wir regelmäßig. Insofern ist das Internet ein wichtiger Teil meiner täglichen Arbeit, auch in Bezug auf die Kommunikation mit unseren Kunden: Anfragen aus dem Ausland lassen sich eben am schnellsten und unkompliziertesten per Mail beantworten. Für unsere deutschen Kunden hat natürlich das Telefon Vorrang.

Man kann also sagen: Das Internet verändert meine Arbeit nicht, sondern hat es längst getan!

Was ist ein typisches Problem bei Ihrer Arbeit, für das Sie eine Lösung suchen?

Unser Laden liegt etwas versteckt in einer Passage, da gibt es leider nicht so viel Laufkundschaft. Immer wieder kommt die Frage, wie lange denn unser Laden schon bestünde und wenn man dann 1987 sagt, sind die Leute perplex, da ihnen der Laden noch nicht aufgefallen war. Die meisten sind eben so gut wie nie durch diese Passage gegangen.

Inzwischen hat sich das etwas zum Guten gewandt, da wir stärker mit Tischen in der Passage präsent sind und auch ab und zu Aktionen vor der Tür stattfinden lassen.

Wo finden wir Sie im Internet?

Den Laden:
http://www.buchgourmet.com

Ich für den Laden:
http://www.twitter.com/buchgourmet
http://www.facebook.com/buchgourmet

Nur mich:
http://www.facebook.com/seb.kretzschmar
https://www.xing.com/profile/Sebastian_Kretzschmar2

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Diese vier Fragen werden regelmäßig von Leuten aus der Buchbranche beantwortet und die Interviews werden hier im Blog veröffentlicht. Dadurch entstehen Beiträge, die zum einen Aufmerksamkeit auf jene lenken, die “was mit Büchern machen”, und die zum anderen die Veränderungen und Probleme in den verschiedenen Bereichen der Branche sichtbar werden lassen. Wenn Sie ebenfalls teilnehmen möchten, senden Sie Ihre Antworten und ein Bild von Ihnen in Ihrer Bucharbeits-Umgebung bitte an Leander Wattig.


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Ascan von Bargen: Mit dem Schreiben verbindet mich eine „Hassliebe“

Wer sind Sie und was machen Sie mit Büchern?

Ich bin Ascan von Bargen, Autor von „Die Legenden des Abendsterns“, „Lilienblut“ (UBooks Verlag) und des Vatikan-Thrillers „INSIGNIUM – Im Zeichen des Kreuzes“ (Maritim Verlag / Verlagsgruppe Hermann). Meine bevorzugten Genres sind Dark Romance, Mystery und Thriller. Außerdem habe ich ein großes Faible für düster-erotische Phantastik, wovon man sich in den Anthologien „Schattenversuchungen“, „Sad Roses“ und „Höllische Weihnachten“ überzeugen kann, die kürzlich im Sieben Verlag erschienen sind.

Mit dem Schreiben verbindet mich eine obsessive, euphorische „Hassliebe“, die mich seit Jugendtagen antreibt. Im Alter von 16 Jahren habe ich meine ersten Texte professionell veröffentlicht, seitdem folgten zahlreiche Kurzgeschichten, Romane, Novellen, Anthologien, Drehbücher und Hörspiele.

Mein ganzer Stolz ist zurzeit meine neue Vatikan-Thriller-Serie „INSIGNIUM – Im Zeichen des Kreuzes“, wofür die finnische Symphonic Metal Band „Nightwish“ ihre Hitsingle „Amaranth“ als Titelsong beigesteuert hat. Eine Produktion mit den deutschen Synchronstimmen von Jude Law, 007-Daniel Craig, Samuel L. Jackson, Antonio Banderas, „Dr. House“ u.v.a.

Wie verändern die digitalen Medien bzw. das Internet Ihre Arbeit?

Wir leben im Informationszeitalter – und die Ware des Autors ist Information. Es gab wirklich noch nie eine bessere Zeit, um als Autor arbeiten und leben zu können, als heute – nicht zuletzt aufgrund der modernen Technologien. Für mich persönlich stellen das Internet, die digitalen Medien und all die faszinierenden Neuerungen auf diesem Gebiet eine absolute Bereicherung dar.

Ich bin sehr dankbar dafür, die Chance zu haben, mich und meine Veröffentlichungen unmittelbar einem internationalen Publikum präsentieren zu können, Kontakte zu interessanten Menschen zu knüpfen, Neuigkeiten und Termine mitzuteilen, mit anderen Leuten zu interagieren, auf meiner Website Fotos, Leseproben und Downloads anzubieten, auf meiner MySpace-Seite Hörproben meiner neuesten Produktionen vorzustellen usw. usf. Das alles wäre ohne das Internet mit all seinen E-Mails, Websites, Foren, Blogs, Social Networks, Online-Shops usw. überhaupt nicht vorstellbar. Nicht auf diese Weise.

Die Möglichkeiten auf diesem Gebiet wachsen von Tag zu Tag und sind noch lange nicht alle ausgeschöpft. Für mich stellt das alles eine unglaubliche Erweiterung potentieller Möglichkeiten dar, was ungeheuer befreiend auf mich wirkt und sehr motivierend sein kann. Insofern wirkt sich das gewiss auch sehr positiv auf meine Arbeit aus.

Im Übrigen brauche ich zum Wachwerden und Arbeiten Musik. Viel Musik. Laute Musik. Und es vergeht kein Tag, an dem ich nicht mp3s, youtube oder ähnliches laufen habe. Ohne all diese digitale Medien müsste ich wohl häufiger das alte amerikanische Sprichwort zitieren: „Houston, we have a problem…“

Was ist ein typisches Problem bei Ihrer Arbeit, für das Sie eine Lösung suchen?

Ein typisches Problem ist es für mich, meinen eigenen Ansprüchen gerecht zu werden. Ich will meine Leser mit Schönheit und Imagination begeistern. Mein Lieblingsmotto stammt von Niccolò Paganini: „Man muss selbst stark empfinden, um auch andere empfinden zu lassen.“ Das ist für mich sowohl das Ziel als auch die Hürde, die ich überwinden muss, um ans Ziel zu gelangen.

Wo finden wir Sie im Internet?

Auf meiner Autorenhomepage www.ascanvonbargen.com und bei MySpace unter www.myspace.com/ascanvonbargen.

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Diese vier Fragen werden regelmäßig von Leuten aus der Buchbranche beantwortet und die Interviews werden hier im Blog veröffentlicht. Dadurch entstehen Beiträge, die zum einen Aufmerksamkeit auf jene lenken, die “was mit Büchern machen”, und die zum anderen die Veränderungen und Probleme in den verschiedenen Bereichen der Branche sichtbar werden lassen. Wenn Sie ebenfalls teilnehmen möchten, senden Sie Ihre Antworten und ein Bild von Ihnen in Ihrer Bucharbeits-Umgebung bitte an Leander Wattig.


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Feb 02 2010

Martina Steinkühler: Ich arbeite als Lektorin bei Vandenhoeck & Ruprecht und seit ich vierzehn bin, bin ich Autorin

Wer sind Sie und was machen Sie mit Büchern?

Mein Name ist Martina Steinkühler und ich arbeite als Lektorin bei dem Göttinger Verlag Vandenhoeck & Ruprecht. Dort entwickle ich Praxismaterial für den Religionsunterricht und für Kirchengemeinden. Das ist sehr spannend. Aber wegen meiner „anderen Seite“ stelle ich mich hier vor: Seit ich vierzehn bin, bin ich Autorin. Ganz viele Jugendbücher habe ich in meiner Schulzeit und während des Studiums veröffentlicht, Mädchengeschichten über Schule, Liebe, Stress zu Hause. Alltag, halt. Und irgendwann wurde ich älter und wollte gern was anderes machen. Seither schreibe ich Fantasy mit griechischen Göttern – bislang leider unverlegt, außerdem Bibelgeschichten und Bibelromane. Mein Altes und mein Neues Testament, „Wie Feuer und Wind“, „Wie Brot und Wein“ sind 2005 erschienen.

Wie verändern die digitalen Medien bzw. das Internet Ihre Arbeit?

Da ich – einst erfolgsverwöhnt – für meine mythologischen Romane keinen Verlag finde, versuche ich nun, ohne Verlag Öffentlichkeit zu suchen. Ich habe eine eigene Homepage und stelle dort Andachten, Geschichten und Romane frei zur Verfügung. Seitdem bin ich, was den Sinn meines Schreibens angeht, nicht mehr so verzweifelt. Denn Öffentlichkeit braucht man als Autorin, so oder so … 

Was ist ein typisches Problem bei Ihrer Arbeit, für das Sie eine Lösung suchen?

Für mich persönlich: Wie bekomme ich möglichst viele Besucher auf meine Seite bzw. Leser für meine Manuskripte? Insbesondere: Wie komme ich an Feedback?

Im Verlag beschäftigt uns mehr und mehr die Frage, welches das geeignete Medium für die Inhalte ist, die wir anbieten und verkaufen wollen. Wann muss es Print sein, wann auch oder exklusiv digital? Wir experimentieren mit einem eigenen Webshop, mit E-Books, Downloads … Eine wichtige Rolle spielt das Marketing im Netz – Googlesuche, Schlagworte, Banner, Blog, Facebook, Twitter … wir denken zurzeit in viele verschiedene Richtungen.

Wo finden wir Sie im Internet?

Meine persönliche Homepage: Martina-Steinkühler.de; die Verlagsadresse lautet www.v-r.de bzw. www.v-r-schule.de

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Diese vier Fragen werden regelmäßig von Leuten aus der Buchbranche beantwortet und die Interviews werden hier im Blog veröffentlicht. Dadurch entstehen Beiträge, die zum einen Aufmerksamkeit auf jene lenken, die “was mit Büchern machen”, und die zum anderen die Veränderungen und Probleme in den verschiedenen Bereichen der Branche sichtbar werden lassen. Wenn Sie ebenfalls teilnehmen möchten, senden Sie Ihre Antworten und ein Bild von Ihnen in Ihrer Bucharbeits-Umgebung bitte an Leander Wattig.


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Feb 01 2010

Thomé Kurzok: Die Initiative „Lesen ist Luxus“ soll uns eines der wichtigsten Medien der Menschheit wieder nahebringen

Wer sind Sie und was machen Sie mit Büchern?

Mein Name ist Thomé Kurzok, ich bin Gründer von Lesen ist Luxus, einer Initiative, die uns eines der wichtigsten Medien der Menschheit wieder nahebringen möchte und sich für intensivere Bildung bei Jugendlichen und Kindern engagiert.

Wie verändern die digitalen Medien bzw. das Internet Ihre Arbeit?

Wie stark digitale Medien die Menschen heutzutage beeinflussen, wird Ihnen bei einem Besuch auf www.lesenistluxus.de bewusst. Die “Website” ist keine, sondern beinhaltet eine direkte Verlinkung auf unsere Facebook-Gruppe. Wir machten uns lange über diesen Schritt Gedanken, aber letztendlich entschieden wir uns gegen eine traditionelle Onlinepräsenz. Der Grund für dies ist das Faktum, dass Facebook mittlerweile eine unglaubliche Präsenz genießt und weiterhin stetig wächst. Uns gefiel die Idee, dass Freunde unserer Initiative nicht zuerst unsere Website besuchen müssen, sondern die Inhalte und andere Mitglieder direkt über Facebook erreichen.

Die meisten Menschen haben bereits Facebook nach Ihrem persönlichen E-Mail-Abruf direkt in Ihren Internetbesuch einbezogen - wir möchten deshalb dort mit Ihnen kommunizieren, wo sie sich wohlfühlen und Zeit nehmen. Und es funktioniert: In den ersten 4 Wochen haben wir über 1000 Mitglieder gewonnen, die sich aktiv mit dem Thema Lesen befassen und regelmäßig nicht nur auf Umfragen antworten, sondern aktiv Ihre Bücher und Buchrezensionen vorstellen. Der größte Vorteil von Facebook ist, dass die Plattform das Medium der Zukunft ist und sehr viele junge Menschen erreichen wird - und genau mit diesen möchten wir kommunizieren und Ihnen helfen.

Was ist ein typisches Problem bei Ihrer Arbeit, für das Sie eine Lösung suchen?

Momentan suchen wir vor allem nach Menschen, die aktiv eine Beteiligung an Lesen ist Luxus interessant finden, auch Investoren. Wir planen in der Zukunft Events, Marketingaktionen und möchten natürlich stärker in den Medien vertreten sein, vor allem mit dem Zweck, jungen Menschen unsere Liebe für Bücher nahe zu bringen. Dafür benötigt man die passende personelle Unterstützung - PR-Berater sowie Marketing- & Eventspezialisten und alle anderen Leseverrückten. Ein Geschäftspartner mit Unternehmertalenten, der meine Liebe teilt, wird für mich persönlich gesucht (Interessenten finden mich direkt auf XING).

Wo finden wir Sie im Internet?

www.lesenistluxus.de
Lesen ist Luxus ist eine Initiative von Engelsherz (www.engelsherz.com)

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Diese vier Fragen werden regelmäßig von Leuten aus der Buchbranche beantwortet und die Interviews werden hier im Blog veröffentlicht. Dadurch entstehen Beiträge, die zum einen Aufmerksamkeit auf jene lenken, die “was mit Büchern machen”, und die zum anderen die Veränderungen und Probleme in den verschiedenen Bereichen der Branche sichtbar werden lassen. Wenn Sie ebenfalls teilnehmen möchten, senden Sie Ihre Antworten und ein Bild von Ihnen in Ihrer Bucharbeits-Umgebung bitte an Leander Wattig.


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Jan 31 2010

Buttons und Shirts für "Ich mach was mit Büchern"

Lev Raphael hat mich auf die Idee gebracht, für unsere Aktion Artikel zu entwerfen, die sie in die echte Welt tragen. Hierfür habe ich versuchsweise einen Shop bei Spreadshirt eingerichtet, wo man Buttons, Tassen sowie diverse Shirts bestellen kann:

Spreadshirt-Shop von “Ich mach was mit Büchern”

Die Preise im Shop sind die niedrigsten, die bei Spreadshirt einstellbar sind. Als Motiv- und Shop-Provision habe ich jeweils 0 Euro eingetragen. Es fließt also kein Geld an mich oder andere an der Aktion Beteiligte.

Zudem wird das Logo bei Spreadshirt bald für jeden zur Gestaltung eigener Produkte zur Verfügung stehen. Somit können Sie dann eigene Kreationen nach Ihrem Geschmack entwerfen.


Buttons und Tassen:

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Shirts für Frauen:

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Shirts für Männer:

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