Die Initiative von Leander Wattig für eine stärkere Vernetzung der Buchbranche. Seit 2009.

Job- und Projektangebote seit Mitte Januar

25. Januar 2015

PublishingMarkt.de ist die Job- und Projektbörse für den Publishing-Markt – kostenlos nutzbar und redaktionell gepflegt von Leander Wattig.

Auf dieser Seite können Unternehmen und Kreativschaffende kostenlos und ohne Anmeldung oder Registrierung Einträge erstellen. Nach Verfassen und Freigabe eines Eintrags wird eine Bestätigung an die vom Akteur hinterlegte E-Mail-Adresse verschickt. In dieser E-Mail befindet sich auch ein Link, über den ein späteres Bearbeiten oder Löschen des Eintrags möglich ist. Sie können also komplett eigenständig und unabhängig agieren, was allen Beteiligten Zeit spart.

Job- und Projektangebote seit Mitte Januar

Miriam Covi: Die detaillierte Planung der Romane habe ich bis heute beibehalten

24. Januar 2015

Die folgenden sechs Fragen unserer Interview-Reihe werden regelmäßig von den unterschiedlichsten Köpfen der Buchbranche beantwortet und die Interviews werden hier im Blog veröffentlicht. Dadurch entstehen Beiträge, die zum einen Aufmerksamkeit auf jene lenken, die “was mit Büchern machen”, und die zum anderen die Veränderungen und Herausforderungen in den verschiedenen Bereichen der Branche sichtbar werden lassen. Wenn Sie ebenfalls teilnehmen möchten, senden Sie Ihre Antworten und ein Bild von Ihnen bitte an Leander Wattig. Als Inspirationsquelle könnten Ihnen die bisherigen Interviews dienen. (Jedoch behalte ich mir vor, nicht alle Zusendungen zu veröffentlichen.)

Miriam CoviWer sind Sie und was machen Sie mit Büchern?

Mein Name ist Miriam Covi, ich wurde 1979 in Gütersloh geboren. Meinen ersten Roman habe ich im Alter von fünf Jahren geschrieben, er hieß „Ein Heuschen am Schtrant“ und wurde nie veröffentlicht. Zahlreiche unveröffentlichte Werke später wurde ich hauptberuflich Fremdsprachenassistentin und zog nach New York City, wo ich meine Erlebnisse im Weblog »Mitten in Manhattan« auf der Internetseite der Zeitschrift »Brigitte« festhielt. Gemeinsam mit meinem Mann lebe ich, nach ein paar Jahren in Berlin, nun seit fast vier Jahren in Rom, inzwischen mit zwei kleinen Töchtern – und vermutlich steht bald der nächste Umzug in ein weiteres Land ins Haus. Trotz meines oft chaotischen Lebens mit Kleinkindern im Ausland schreibe ich immer noch sehr gern – und inzwischen zum Glück nicht mehr nur für die Schreibtischschublade: Im August 2013 wurde „Eine Lüge, die Liebe, meine Familie und ich“ bei Knaur als E-Book veröffentlicht; im Februar dieses Jahres folgt mein zweiter Roman „Storchenhelfer“ ebenfalls zunächst als E-Book, im Mai dann als Knaur-Taschenbuch.

Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei Ihnen aus?

Den gibt es nicht. Meine zwei kleinen Töchter (1 Jahr und 2 Jahre alt) verhindern jegliche Regelmäßigkeit beim Schreiben. An „guten Tagen“ geht meine Ältere morgens in den Kindergarten und meine Jüngere macht ein Vormittagsschläfchen, das ca. eine Stunde dauert. Diese eine Stunde ist MEINE Stunde, um in die Tastatur zu hauen. Ich muss mich allerdings zwingen, weder noch schnell die Wäsche aufzuhängen, noch E-Mails zu checken oder zu schauen, was es bei Facebook Neues gibt. Manchmal funktioniert das wunderbar, weil man in einer intensiv genutzten Stunde oft mehr schafft als an einem ganzen Tag, an dem man nicht richtig in die Puschen kommt. Manchmal funktioniert es aber auch gar nicht, weil das Telefon klingelt oder Baby nur zehn Minuten schläft. Dann wird das Schreiben auf den nächsten Tag verlegt, in der Hoffnung, dass die guten Ideen bis dahin nicht futsch sind. Ich nehme mir auch immer wieder vor, abends weiterzumachen, wenn die Kinder im Bett liegen. Aber dann liege auch ich – vorm Fernseher. Völlig k.o. und unfähig, noch einen klaren Satz zu formulieren. Eigentlich ist es ein Wunder, dass ich überhaupt zwei Romane fertig bekommen habe…

Wie hat sich Ihre Arbeit über die Zeit verändert?

Früher, vor meiner ersten Veröffentlichung, habe ich immer wieder voll Feuereifer Romanprojekte begonnen, die meisten aber nicht zu Ende gebracht. Der Grund war, dass ich einfach drauflosgeschrieben habe und dann auf Seite 156 nicht mehr weiter wusste, weil ich mich im Plot verzettelt hatte oder mir einfach die Luft ausgegangen war. 2008 kam mein Mann – damals noch mein Freund – ins Krankenhaus. Ich verbrachte viele Wochen in seinem Krankenzimmer und hatte reichlich Zeit zum Lesen und Nachdenken. Mir fiel der Schreibratgeber „Wort für Wort“ von Elizabeth George in die Hände, worin sie ihre Art, einen Roman zu planen, erläutert. Ich war beeindruckt von der detaillierten Vorarbeit, die Mrs. George leistet, bevor sie mit dem kreativen Schreibprozess beginnt und beschloss, das auch zu versuchen. Fortan saß ich im Krankenzimmer meines Mannes und plante einen neuen Roman, begann dann, ihn zu schreiben – und hielt bis zum Ende durch. Veröffentlicht wurde er leider nicht – aber immerhin kam ich über dieses Projekt in Kontakt mit meiner Lektorin Eliane Wurzer bei „neobooks“, der Online-Plattform des Verlags Droemer Knaur. Bei meinem nächsten fertig geschriebenen Roman („Eine Lüge, die Liebe, meine Familie und ich“) gab sie grünes Licht für eine Veröffentlichung. Die detaillierte Planung der Romane habe ich bis heute beibehalten. Ich mache mir eine tabellarische Übersicht aller Szenen und weiß somit immer, was als nächstes kommt und wohin die ganze Reise führt. Das hilft ungemein gegen lästige Schreibblockaden und gegen das böse Erwachen in einer Plot-Sackgasse, aus der es keinen Ausweg gibt.

Was ist ein Problem bei Ihrer Arbeit, für das Sie eine Lösung suchen?

Ich kann meine kleinen Töchter nicht einfach abstellen, wenn ich die besten Ideen habe und in die Tastatur hauen möchte – aber dafür gibt es wohl keine wirkliche Lösung… Ich versuche immer mal wieder, mit Notizheftchen zu arbeiten, in denen ich kreative Geistesblitze für später festhalte. Leider vergesse ich regelmäßig, dass ich so ein Heftchen begonnen habe. Daher finde ich hin und wieder in einer lange nicht benutzten Handtasche oder in einer Schreibtischschublade im Stich gelassene Notizbüchlein – und bin oft positiv überrascht von den Ideen für Romane, Dialoge, Personen etc., die ich irgendwann mal aufgeschrieben habe.

Wer sollte Sie ggf. kontaktieren – welche Art von Kontakten wäre zurzeit hilfreich für Sie?

Leserinnen und Leser meines neuen Romans „Storchenhelfer“, der am 4.2.2015 als E-Book und am 4.5.2015 als Taschenbuch bei Knaur erscheint. Ich würde mich wirklich über Feedback zum Buch freuen – sowohl über Lob, als auch über Kritik, denn die ist ja oft hilfreich. Falls außerdem ein Literaturagent Interesse an einer Zusammenarbeit hat, darf er mich auch sehr gern kontaktieren…

Wo finden wir Sie im Internet?

Bei Facebook (www.facebook.com/miriamcoviautorin) und auf meiner Homepage (www.miriamcovi.de), wo ich unter anderem über mein Leben als schreibende Mutter im Ausland blogge – wenn meine Töchter mich lassen!

Vielen Dank für Ihre Zeit!

Bildquelle: Miriam Covi

Job- und Projektangebote seit Anfang Januar

14. Januar 2015

PublishingMarkt.de ist die Job- und Projektbörse für den Publishing-Markt – kostenlos nutzbar und redaktionell gepflegt von Leander Wattig.

Auf dieser Seite können Unternehmen und Kreativschaffende kostenlos und ohne Anmeldung oder Registrierung Einträge erstellen. Nach Verfassen und Freigabe eines Eintrags wird eine Bestätigung an die vom Akteur hinterlegte E-Mail-Adresse verschickt. In dieser E-Mail befindet sich auch ein Link, über den ein späteres Bearbeiten oder Löschen des Eintrags möglich ist. Sie können also komplett eigenständig und unabhängig agieren, was allen Beteiligten Zeit spart.

Job- und Projektangebote seit Mitte Dezember

Johannes Mairhofer: Bei “Kein Widerspruch” geht es um Menschen mit Behinderung

13. Januar 2015

Die folgenden sechs Fragen unserer Interview-Reihe werden regelmäßig von den unterschiedlichsten Köpfen der Buchbranche beantwortet und die Interviews werden hier im Blog veröffentlicht. Dadurch entstehen Beiträge, die zum einen Aufmerksamkeit auf jene lenken, die “was mit Büchern machen”, und die zum anderen die Veränderungen und Herausforderungen in den verschiedenen Bereichen der Branche sichtbar werden lassen. Wenn Sie ebenfalls teilnehmen möchten, senden Sie Ihre Antworten und ein Bild von Ihnen bitte an Leander Wattig. Als Inspirationsquelle könnten Ihnen die bisherigen Interviews dienen. (Jedoch behalte ich mir vor, nicht alle Zusendungen zu veröffentlichen.)

Johannes Mairhofer

Wer sind Sie und was machen Sie mit Büchern?

Ich bin Johannes Mairhofer, freier Fotograf aus München. In den letzten ca 18 Monaten habe an meinem Projekt www.keinwiderspruch.de gearbeitet. Bei Keinwiderspruch geht es um Menschen mit Behinderung, die das, was sie tun, nicht TROTZ, sondern gerade WEGEN der Behinderung machen. Die meisten Teilnehmer haben sich also mit der Behinderung arrangiert oder den Vorteil darin erkannt, um das was sie tun umzusetzen. Alle Teilnehmer stellen sich selbst und/oder ein Projekt in einem Text vor und wurden dazu von mir fotografiert. Aus den Bildern und den Texten soll dieses Jahr ein Buch und eine Ausstellung werden.

Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei Ihnen aus?

Den typischen Arbeitsalltag gibt es nicht. An manchen Tagen bin ich den ganzen Tag im Büro und arbeite an meiner Webseite, an Fotos, an Socialmedia-Kanälen, dem neuen Blog etc. Und an anderen Tagen bin ich den ganzen Tag unterwegs, um zu fotografieren. Auf das Projekt bezogen ist die Fotografiezeit beendet, in diesem Jahr konzentriere ich mich auf die Ausstellung und das Buch.

Wie hat sich Ihre Arbeit über die Zeit verändert?

Ich bin seit 1.1.2010 selbstständig. Früher war ich angestellt. “Damals” war mehr Alltag, jetzt ist es viel flexibler und viel spannender.

Was ist ein Problem bei Ihrer Arbeit, für das Sie eine Lösung suchen?

In der Buchindustrie bin ich noch neu und unerfahren, daher schaue ich mir hier für das Projekt einige Optionen an. Die Idee, das Buch über Crowdfunding herauszugeben, ist spannend. Ich möchte aber genauso nach Verlagen Ausschau halten, die Interesse haben das Buch mit mir gemeinsam herauszubringen.

Wer sollte Sie ggf. kontaktieren – welche Art von Kontakten wäre zurzeit hilfreich für Sie?

Verlage die Interesse daran haben, dieses Projekt mit mir umzusetzen, oder Menschen, die Erfahrungen – egal ob positiv oder negativ – mit Crowdfunding und Verlagen haben.

Wo finden wir Sie im Internet?

Vielen Dank für Ihre Zeit!

Bildquelle: Heike Ulrich

Cecily von Hundt: Ich bin von dem eBook-Verlag Midnight by Ullstein mehr als positiv überrascht

6. Januar 2015

Die folgenden sechs Fragen unserer Interview-Reihe werden regelmäßig von den unterschiedlichsten Köpfen der Buchbranche beantwortet und die Interviews werden hier im Blog veröffentlicht. Dadurch entstehen Beiträge, die zum einen Aufmerksamkeit auf jene lenken, die “was mit Büchern machen”, und die zum anderen die Veränderungen und Herausforderungen in den verschiedenen Bereichen der Branche sichtbar werden lassen. Wenn Sie ebenfalls teilnehmen möchten, senden Sie Ihre Antworten und ein Bild von Ihnen bitte an Leander Wattig. Als Inspirationsquelle könnten Ihnen die bisherigen Interviews dienen. (Jedoch behalte ich mir vor, nicht alle Zusendungen zu veröffentlichen.)

Cecily von Hundt

Wer sind Sie und was machen Sie mit Büchern?

Mein Name ist Cecily von Hundt, ich bin Autorin und kann mittlerweile auf drei Print-Veröffentlichungen zurückblicken, u.a. beim Wagenbach Verlag. Nun kommt meine erste digitale Veröffentlichung beim Imprint-eBook-Verlag MIDNIGHT von Ullstein Mitte März 2015 dazu. Ich bin wahnsinnig gespannt, wie sich die Veröffentlichung digital im Gegensatz zu Print darstellen wird! Weiter habe ich die Buchhandlung HUNDT HAMMER STEIN in Berlin mit eröffnet und für diverse Zeitungen geschrieben.

Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei Ihnen aus?

Den gibt es eigentlich nicht. Meine Schreibwut hängt einmal stark von der Muse ab, die mich küsst oder eben nicht, und von meiner Familie: Mann, zwei Kinder, drei Hunde und die Zeit, die sie mir zum Schreiben lassen. Habe ich beides zur Verfügung, Musenkuss und Zeit, schreibe ich auch mal vier Stunden am Stück.

Wie hat sich Ihre Arbeit über die Zeit verändert?

Das Internet hat das Recherchieren traumhaft leicht gemacht. Für mein erstes Buch, 2001, musste ich mir noch Informationen in öffentlichen Bibliotheken holen – heute unvorstellbar! Ein Klick und ich habe (fast immer) alles, was ich brauche. Ich traue mich sogar, über Orte zu schreiben, an denen ich noch nie gewesen bin … Stimmungseindrücke bekommt man auch wunderbar über Photos!

Was ist ein Problem bei Ihrer Arbeit, für das Sie eine Lösung suchen?

Ich kämpfe mit den langsam mahlenden Mühlen der Verlagsbranche, die konträr zu meiner Ungeduld stehen, und ich weiß, dass ich das Problem mit vielen anderen Autoren teile. Das bedeutet nicht, dass ich nicht sehr zufrieden und glücklich mit meinen gedruckten Büchern bin und dass ich nicht auch sehr gut betreut wurde, aber der Weg dorthin ist doch oft steinig und man braucht eine Menge Ausdauer. Aus diesem Grund bin ich jetzt rasend neugierig, wie sich die Verlagsarbeit mit dem eBook-Verlag MIDNIGHT von Ullstein anfühlen wird und bin schon jetzt mehr als positiv überrascht! Rasche Zusage, blitzschnelle Einigung über den Umfang des Textes und viel Mitspracherecht beim Titel und Cover.

Detailliert ist es so abgelaufen: Ich habe das Manuskript über die Homepage von MIDNIGHT eingesandt, bekam sofort eine Antwort, dass das Manuskript eingegangen ist (was ja oft ewig dauert) und bearbeitet wird. Exakt eine Woche später ist die Zusage schon in meinem eMail-Fach eingetrudelt. Eine sehr nette Lektorin, Frau Salzmann, hat mir vorgeschlagen, den Text noch ein wenig zu erweitern und mir mit konkreten Vorschlägen unter die Arme gegriffen. Dann habe ich ein wenig geschreibselt und wieder zwei Wochen später war der Vertrag unterschrieben und unter Dach und Fach. Jetzt basteln wir gemeinsam an einem griffigen Titel und tauschen uns über ein passendes Cover aus. Also summa summarum, zwischen der Manuskripteinsendung und Veröffentlichung liegen genau drei Monate. Phantastisch! Weiter legt MIDNIGHT Wert auf den direkten Austausch von Lesern und Autoren via Twitter, Facebook & Co. und das finde ich sehr verlockend. So nimmt der anonyme Leser plötzlich Gestalt an und bekommt für uns Autoren ein Gesicht. Ich denke, das ist für beide Seiten eine Bereicherung!

Wer sollte Sie ggf. kontaktieren – welche Art von Kontakten wäre zurzeit hilfreich für Sie?

Ich freue mich über Autorenkontakte zwecks Austausch, gerade im Bezug auf neues Publizieren im Netz!

Wo finden wir Sie im Internet?

www.cecilyvonhundt.com

Vielen Dank für Ihre Zeit!

Bildquelle: Cecily von Hundt

Job- und Projektangebote seit Mitte Dezember

5. Januar 2015

PublishingMarkt.de ist die Job- und Projektbörse für den Publishing-Markt – kostenlos nutzbar und redaktionell gepflegt von Leander Wattig.

Auf dieser Seite können Unternehmen und Kreativschaffende kostenlos und ohne Anmeldung oder Registrierung Einträge erstellen. Nach Verfassen und Freigabe eines Eintrags wird eine Bestätigung an die vom Akteur hinterlegte E-Mail-Adresse verschickt. In dieser E-Mail befindet sich auch ein Link, über den ein späteres Bearbeiten oder Löschen des Eintrags möglich ist. Sie können also komplett eigenständig und unabhängig agieren, was allen Beteiligten Zeit spart.

Job- und Projektangebote seit Mitte Dezember

Termine: #pubnpub Publishing-Meetups in New York, Amsterdam, Wien, Hamburg, Berlin und Leipzig

5. Januar 2015

Pub 'n' Pub

Pub ‘n’ Pub (#pubnpub) ist die von Leander Wattig 2011 gestartete Publishing-Stammtischreihe in Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden. – Wir treffen uns in wechselnden Pubs und sprechen über Trends im Publishing, Gott und die Welt. Ziel ist es, die Leute vor Ort noch stärker zu vernetzen.

Eintritt frei. Alle Interessierten sind willkommen.

Spielregeln:
So funktioniert #pubnpub

 

 

 

Nächste #pubnpub Publishing-Meetups: New York, Amsterdam, Wien, Hamburg, Berlin und Leipzig

 

 

Pub 'n' Pub New York

New York

Contact: Charlotte von Wussow

Time: Thursday, January 15, 2015 at 7:00pm
LocationSociety Of Illustrators, 128 E 63rd St, New York, New York 10065
Admission free. (About #pubnpub)

#pubnpub New York [Facebook event page]

Picture book Magician? Lift your Story up to the next digital level

Join us at the Society of Illustrators and exchange experiences about digital storytelling and interactive illustrations: How do children read in future? How can we create stunning content?

The publishing house Friedrich Oetinger welcomes digital creatives, illustrators, publisher, web designer or graphic designer to network and discuss about international digital strategies, production & distribution for children books. The event is powered by TigerCreate. The solution offers a creative production of animated and interactive stories for digital publishing.

Beside the Digital Book World Conference in New York and in cooperation with the Meet Up series “Pub’n’Pub” by Leander Wattig from Germany, we are happy about every attendee this evening – in person or through the different social media channels. Be part of an exciting and dynamic discussion!

 

 

 

Pub 'n' Pub Amsterdam

Amsterdam

Contact: Linda Kohn (E-Mail)

Time: Tuesday, January 13, at 8:00pm
Location: The Tara Amsterdam, Rokin 85-89 / Nes 100, 1012 KL Amsterdam
Admission free. (About #pubnpub)

#pubnpub Amsterdam #3 [Facebook event page]

Het nieuwe jaar gaat goed van start. Dinsdag 13 januari gaat Henk Pröpper (De Bezige Bij) in gesprek met Eppo van Nispen tot Sevenaer (CPNB). Deze Pub ’n Pub bijeenkomst vindt plaats in The Tara op het Rokin 85-89 in Amsterdam. Als je van de partij wilt zijn, meld je dan aan. We beginnen om 20:00 uur.

 

 

 

#pubnpub Wien Pub 'n' Pub Wien

Wien

Kontakt: Anita Luttenberger, Brigitte Kaserer, Johannes Kößler (E-Mail)

Zeit: 29.01.2015, 19.00 Uhr
OrtTanzcafe Jenseits, Nelkengasse 3, 1060 Wien
Eintritt frei. Alle Interessierten sind willkommen.
(So funktioniert #pubnpub.)

5. #pubnpub Wien am 29.01.: Wir leben nicht am Amazonas, wir leben das Buch [Facebook-Event]

Ankündigung des Wiener Teams:

Die fehlende Größe des Onlineriesen und aus der Not geborene Innovation

Wer:
Petra Hartlieb ( Hartliebs Bücher, www.hartliebs.at, Bestseller-Autorin „Meine wundervolle Buchhandlung“, DuMont Buchverlag)
Sonja Franzke (vielseitig, Ihr Buch hat ein Gesicht, uvm.)
Klaus Werner-Lobo (www.klauswerner.com, Journalist, Autor, Schauspieler, Gemeinderat, Landtagsabgeordneter, Kultursprecher der Grünen uvm.)
Moderation: tba
Aftershow: DJ HVB

Das Auftauchen des Onlineriesen war ein Dornröschenkuss mit Mundgeruch und bösem Erwachen. Wie geht Innovation ohne Konkurrenz, wie können Verlage Erpressungen entgegentreten und wann können wir uns endlich von dem leidigen Thema verabschieden? Die Buchbranche braucht ein neues Selbstverständnis.

Die 5 besten aus dem Publikum geäußerten Ideen zur Vernetzung, Weiterbildung und Stärkung der lokal-regionalen Vielfalt werden mit einem Getränk prämiert und ihre Urheber dürfen sich vielleicht vom DJ ein Lied wünschen. Der Expertenrat entscheidet.

Bringt alle mit, die Lust haben!
Wir freuen uns auf Euer Kommen

 

 

 

#pubnpub Hamburg Pub 'n' Pub Hamburg

Hamburg

Kontakt: Tea Herovic, Laura Sonnefeld, Thorsten Simon (E-Mail)

Zeit: 29.01.2015, 19.00 Uhr
Ort: Ponybar, Allende-Platz 1, 20146 Hamburg
Eintritt frei. Alle Interessierten sind willkommen.
(So funktioniert #pubnpub.)

10. #pubnpub Hamburg am 29.01. – Hamburg, unsere Kinderbuchhauptstadt [Facebook-Event]

Ankündigung des Hamburger Teams:

Ahoi Hamburg!

Der erste Pub’n’Pub Termin 2015 steht. Wir freuen uns wie Bolle, dass wir Katrin Hörnlein als Gast gewinnen konnten. Sie hat im Sommer 2014 einen ZEIT-Artikel zur “Kinderbuchhauptstadt Hamburg” veröffentlicht, in dem sie die fehlende Vernetzung und Sichtbarkeit der Kinderliteratur-Institutionen unserer Hansestadt anprangerte. Denn davon hat Hamburg wirklich viele! Mit Oetinger und Carlsen sind zwei Big Player des Kids-Segments in Hamburg ansässig. Zahlreiche renommierte Künstler leben hier und es gibt sogar ein Kinderbuchmuseum.

Wir wollen Katrin Hörnleins Artikel zum Anlass nehmen, in gewohnter Pub’n’Pub Manier die Thematik zu betrachten und zu diskutieren. Und wer weiß, vielleicht kommt uns ja die zündende Idee, die Hamburg weltweit als Kinderbuchhauptstadt Deutschlands bekannt macht… Nachlesen kann man ihren Artikel übrigens hier.

Katrin Hörnlein verantwortet den Bereich “Junge Leser” bei der ZEIT. Sie ist Chefredakteurin von ZEIT-LEO und verantwortet die Inhalte der Kinder-ZEIT und des Kinder- und Jugendbuches. Gleichzeitig ist Katrin Hörnlein Vorsitzende der LUCHS-Jury. Der LUCHS-Preis für Kinder- und Jugendliteratur wird jeden Monat von der ZEIT und Radio Bremen vergeben.

 

 

 

#pubnpub Berlin

Berlin

Kontakt: Leander Wattig (E-Mail)

Zeit: 18.02.2015, 19.00 Uhr
Ort: Club der polnischen Versager, Ackerstraße 169, 10115 Berlin
Eintritt frei. Alle Interessierten sind willkommen.
(So funktioniert #pubnpub.)

► 13. #pubnpub Berlin am 18.02. – Michael Seemann über das Publizieren in Zeiten des Kontrollverlusts [Facebook-Event]

Michael Seemann (@mspro) bloggt seit 5 Jahren über den Kontrollverlust im Internet. Ende 2013 entschloss er sich, mithilfe einer Crowdfunding-Kampagne das Buch zum Thema zu finanzieren. Er entwickelte dazu ein Gesamtkonzept, das einerseits mit seinen Thesen über das Internet konform geht und gleichzeitig eine Zukunftsperspektive für das Publizieren im Allgemeinen aufzeigen sollte. Dazu gehört neben der ungewöhnlichen Zusammenarbeit mit zwei Verlagen auch eine spezielle Urheberrechtslizenz, die den Unterschieden zwischen Online- und Print-Welt gerecht wird (“Do What The Fuck You Want Public Digital License”).

Die Crowdfunding-Kampagne war mit über 20.000 Euro eine der erfolgreichsten im deutschsprachigen Raum. Das Buch ist mittlerweile im Handel erhältlich und wird stark wahrgenommen (u.a. Besprechung auf 3sat durch Gert Scobel).

Bei #pubnpub Berlin wird Michael Seemann in einer Art Werkstattbericht über seine Ideen, Konzepte und seine Erfahrungen mit deren Umsetzung sprechen. Diskutieren werden wir speziell die Chancen solcher neuen Publikationswege und innovativen Urheberrechtslizenzen für Autoren und Verlage.

Michael im Web:
● Blog: http://www.ctrl-verlust.net/
● Twitter: https://twitter.com/mspro
● Website zum Buch: http://dasneuespiel.de/
● Crowdfunding-Seite: https://www.startnext.de/ctrlverlust

 

 

 

#pubnpub Leipzig #pubnpub in Leipzig zur Buchmesse 2015

Leipzig

Kontakt: Leander Wattig, Jakob Jochmann (E-Mail)

Zeit: 12.03.2015, 19.00 Uhr
Ort: Papa Hemingway, Peterssteinweg 10/ Münzgasse 1, 04107 Leipzig
Eintritt frei. Alle Interessierten sind willkommen.
(So funktioniert #pubnpub.)

#pubnpub zur Leipziger Buchmesse 2015 [Facebook-Event]

Wie 2014 ist #pubnpub zur Leipziger Buchmesse 2015 der entspannte Treffpunkt am Donnerstag für Buchleute aus dem ganzen deutschsprachigen Raum. Infos zum Kurzprogramm folgen. Schaut auch gern einfach auf ein Getränk vorbei, bevor Ihr auf Verlagsparties o.ä. weiterzieht. Jakob und ich freuen uns auf Euch.

 

Nora Lachmann: Ich habe ich meine Praxis als Psychotherapeutin aufgegeben, um zu schreiben

18. Dezember 2014

Die folgenden sechs Fragen unserer Interview-Reihe werden regelmäßig von den unterschiedlichsten Köpfen der Buchbranche beantwortet und die Interviews werden hier im Blog veröffentlicht. Dadurch entstehen Beiträge, die zum einen Aufmerksamkeit auf jene lenken, die “was mit Büchern machen”, und die zum anderen die Veränderungen und Herausforderungen in den verschiedenen Bereichen der Branche sichtbar werden lassen. Wenn Sie ebenfalls teilnehmen möchten, senden Sie Ihre Antworten und ein Bild von Ihnen bitte an Leander Wattig. Als Inspirationsquelle könnten Ihnen die bisherigen Interviews dienen. (Jedoch behalte ich mir vor, nicht alle Zusendungen zu veröffentlichen.)

Nora LachmannWer sind Sie und was machen Sie mit Büchern?

Ich heiße Nora Lachmann und lebe als Autorin und Übersetzerin englischsprachiger Belletristik in Berlin. Vor ein paar Jahren habe ich meine Praxis als Psychotherapeutin aufgegeben, um zu schreiben. Ein alter Traum, der mich noch einmal an die Uni führte, wo ich das Glück hatte, das literarische Übersetzen für mich zu entdecken, dem ich nun Brot und Butter verdanke. Schreiben ist Luxus und wunderbare harte Arbeit, deren Früchte mit mehreren Kurzgeschichten in diversen Anthologien und dem Roman „Die Quintessenz von Staub” (Bookshouse-Verlag, 2014) sowohl konventionell zwischen Buchdeckeln als auch elektronisch vorliegen. Vor etwas mehr als einem Jahr ist dann ein Blog mit Reiseimpressionen hinzugekommen.

Seit 2009 bin ich im Vorstand der Gesellschaft für Neue Literatur, die in Nachfolge der Neuen Gesellschaft für Literatur von der ehemaligen Prosa-Werkstatt gegründet wurde. Zwei Mal im Monat bietet ein Werkstattabend Schreibenden die Möglichkeit, sich mit ihren Texten der konstruktiven Kritik von Kollegen zu stellen, versierten Testhörern sozusagen, denen der fruchtbare Austausch und die Arbeit am Text wichtig ist. In dieser Form und Qualität ein singuläres Angebot in Berlin und in unserem Verständnis die Hauptaufgabe der GNL. Außerdem organisieren wir Lesungen für unsere Mitglieder und Fortbildungen mit Fachleuten, zum Beispiel Seminare zum Schreiben von Exposés und mehrere Tage Lesetraining. Regelmäßig angeboten werden von Mitgliedern organisierte Schreibklausuren in kleinen Gruppen und Lesereisen ins Ausland (Niederlande, Schweden).

Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei Ihnen aus?

Nicht weiter spektakulär, eher ziemlich langweilig von außen betrachtet, wie bei den meisten Schreibenden. Aufstehen, an den Schreibtisch setzen, Schreiben, Korrigieren, Organisieren und Werben. Aus dem Vorsatz: Wenn ich nicht schreibe, übersetze ich, wird oft: Wenn ich nicht übersetze, schreibe ich, denn Brot und Butter sind nicht ganz unwichtig. Wenn ich beides nicht tue, sitze ich meist auf einem Segelboot, schaue aufs Wasser und schreibe im Kopf eine Positionsmeldung, die dann abends im Hafen ins Blog übertragen wird. Und wenn ich auch das nicht tue, dann bin ich vielleicht auf einer Lesung.

Wie hat sich Ihre Arbeit über die Zeit verändert?

Sie ist ausgeufert, nach allen Seiten, über alle Grenzen. Zum Glück habe ich meine Familie, die ab und zu Protest einlegt. Die erste Veränderung war die Verlegung von der Arbeit in der Praxis zur Arbeit am häuslichen Schreibtisch, von der Arbeit mit Menschen zur Arbeit mit Figuren und Worten, weit einschneidender aber war die Veränderung, die das Bloggen mit sich brachte. Zum Text kamen Bilder — es ist ungemein spannend zu verfolgen, wie manche Bilder nach bestimmten Texten verlangen, manche Texte bestimmte Bilder fordern, und Spaß macht es noch dazu. Gleichzeitig ist der Austausch direkter geworden, das Feld größer, in dem ich mit Wort- und Textbegeisterten kommuniziere, mit Bildschaffenden und Musikern gemeinsame Veranstaltungen plane.

Was ist ein Problem bei Ihrer Arbeit, für das Sie eine Lösung suchen?

Zeit, wie bei jeder und jedem, und bessere Sichtbarkeit. Deshalb dieses Interview, um Organisation und Werbung effektiver zu gestalten, sowohl als Autorin und Übersetzerin als auch im Hinblick auf die Angebote der GNL.

Wer sollte Sie ggf. kontaktieren – welche Art von Kontakten wäre zurzeit hilfreich für Sie?

Die GNL lebt von der Initiative der Schreibenden, neue Gesichter sind daher immer ein Gewinn und herzlich willkommen. Ebenso entdecken wir gerne neue Leseorte. Hilfreich wären auch Kontakte zu Online-Magazinen und anderen Blogs.

Wo finden wir Sie im Internet?

Vielen Dank für Ihre Zeit!

Bildquelle: Nora Lachmann

Sandra Thoms: Ich bin Bücherhebamme – als Verlegerin, Autorencoach, Dozentin und Bloggerin

12. Dezember 2014

Die folgenden sechs Fragen unserer Interview-Reihe werden regelmäßig von den unterschiedlichsten Köpfen der Buchbranche beantwortet und die Interviews werden hier im Blog veröffentlicht. Dadurch entstehen Beiträge, die zum einen Aufmerksamkeit auf jene lenken, die “was mit Büchern machen”, und die zum anderen die Veränderungen und Herausforderungen in den verschiedenen Bereichen der Branche sichtbar werden lassen. Wenn Sie ebenfalls teilnehmen möchten, senden Sie Ihre Antworten und ein Bild von Ihnen bitte an Leander Wattig. Als Inspirationsquelle könnten Ihnen die bisherigen Interviews dienen. (Jedoch behalte ich mir vor, nicht alle Zusendungen zu veröffentlichen.)

Sandra Thoms

Wer sind Sie und was machen Sie mit Büchern?

Ich bin Verlegerin, Autorencoach, Dozentin und seit kurzem auch Bloggerin. Oder kurz gesagt: Bücherhebamme, denn ich bringe Bücher auf die Welt und begleite sie, egal ob als Verlegerin oder als Coach.

Nach meinem Studium (Übersetzungswissenschaften, Kulturmanagement, Mediengestalterin) bin ich eher zufällig im Verlag gelandet – es wurden bei wissenschaftlichen Springer damals französischsprachige Mitarbeiter, die Ahnung von Physik haben, gesucht – und seither kann ich mich von der Branche nicht mehr trennen.

Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei Ihnen aus?

Hängt davon ab, ob es ein „Bürotag“ oder ein „Termintag“ wird. Beim „Termintag“ habe ich wenig Gestaltungsmöglichkeiten, das sind Termine wie Messen, Seminare oder Kongresse. Aber egal, ob Büro oder Termin, der Tag beginnt immer mit einem Spaziergang mit meinem Mops Voltaire. Das hilft beim Wachwerden und Vorsortieren des Tages. Bei Bürotagen beginne ich danach mit der größten Aufgabe auf meiner To Do Liste – und das bevor ich die Mailbox öffne, denn wenn die erst einmal offen ist, verzettle ich mich zu leicht.

Wie hat sich Ihre Arbeit über die Zeit verändert?

Die größte Veränderung war der Sprung in die Selbständigkeit als Verlegerin 2007. Vorher galten Kernarbeitszeiten, Wochenarbeitsstunden, Jahresurlaub, Feiertage – danach nur noch das fertige Projekt. Es hat mich viel Disziplin gekostet, mir hier eine neue Struktur aufzubauen, die berücksichtigt, dass ich keine Maschine bin und daher irgendwann Pausen brauche.

Was ist ein Problem bei Ihrer Arbeit, für das Sie eine Lösung suchen?

Eine meiner Lieblingsfragestellungen ist die, wie das Erzählen von Geschichten in Zukunft mit den neuen technischen Möglichkeiten aussehen wird. Dem Thema widme ich mich auch auf meinen Blog „Miss Eyre und Mops“. Ich bin der festen Überzeugung, dass das Erzählen von Geschichten und das Zuhören menschliche Grundbedürfnisse sind. Doch die Form kann variieren, von der mündlichen Überlieferung, zur schriftlichen Dokumentation, zur digitalen Bebilderung. Und was erwartet uns als nächstes?

Wer sollte Sie ggf. kontaktieren – welche Art von Kontakten wäre zurzeit hilfreich für Sie?

Ich bin immer auf der Suche nach Seminarveranstaltern, die Dozenten zum Thema digitales Publizieren oder kreatives Schreiben suchen. Und natürlich freue ich mich über jeden Meinungsaustausch über Geschichten und deren Formen.

Wo finden wir Sie im Internet?

Die Verlage finden sich unter www.dryas.de, www.goldfinchverlag.de, www.edition-reiseratte.de, als Dozentin und Autorencoach findet man mich unter www.romanmentoren.de und als Bloggerin unter www.miss-eyre.de

Vielen Dank für Ihre Zeit!

Bildquelle: Sandra Thoms

Charlotte Lacroix: Ich bin bei ZVAB für Presse und Onlineredaktion zuständig

10. Dezember 2014

Die folgenden sechs Fragen unserer Interview-Reihe werden regelmäßig von den unterschiedlichsten Köpfen der Buchbranche beantwortet und die Interviews werden hier im Blog veröffentlicht. Dadurch entstehen Beiträge, die zum einen Aufmerksamkeit auf jene lenken, die “was mit Büchern machen”, und die zum anderen die Veränderungen und Herausforderungen in den verschiedenen Bereichen der Branche sichtbar werden lassen. Wenn Sie ebenfalls teilnehmen möchten, senden Sie Ihre Antworten und ein Bild von Ihnen bitte an Leander Wattig. Als Inspirationsquelle könnten Ihnen die bisherigen Interviews dienen. (Jedoch behalte ich mir vor, nicht alle Zusendungen zu veröffentlichen.)

Charlotte LacroixWer sind Sie und was machen Sie mit Büchern?

Mein Name ist Charlotte Lacroix. Ich habe früher für kanadische Verlage in Montreal Lesungen organisiert. Heute bin ich bei der Antiquariatsplattform ZVAB für Presse und Onlineredaktion zuständig. Außerdem findet man mich seit kurzem auf besonders buch, wo ich über besonders individuell gestaltete Bücher berichte.

Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei Ihnen aus?

Wenn es den gäbe, dann sähe er ungefähr so aus: mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren, einen Artikel auf ZVAB.com online stellen – sagen wir über antiquarische Ratgeber – und über die Social Media Kanäle bewerben. Einen Blogartikel über sehenswerte Antiquariate verfassen. Möglichst nur einen Kaffee pro Tag trinken. Und mit Kollegen diskutieren: auf Deutsch, Englisch und Französisch. An guten Tagen gibt es abends vor dem Schlafengehen noch eine Buchempfehlung auf besonders buch. Die muss ich aber schon am Wochenende vorbereitet haben, denn meine kreative Arbeitsphase ist eher morgens.

Wie hat sich Ihre Arbeit über die Zeit verändert?

Der Wechsel von der Verlagswelt in ein E-Commerce-Unternehmen ist schon an sich eine extreme Veränderung. Anstatt Lesungsflyer zu verfassen musste ich lernen, für das Internet zu schreiben. Mit meinem Blog besonders buch konnte ich „privat“ experimentieren und habe meine Online-Schreibe mit in die Arbeit genommen. Die Welt im Netz verändert sich sehr schnell, aber das, worum es mir geht, ist damals wie heute das Gleiche. Und es ist das, was mich am Ende eines Tages entschleunigt: ein gutes Buch.

Was ist ein Problem bei Ihrer Arbeit, für das Sie eine Lösung suchen?

Im Grunde gehe ich der Frage nach: Wie können antiquarische, seltene und vergriffene Bücher über das Internet beworben werden? Sehr konkret heißt das, bibliophile Themen zu wählen und zum jeweiligen Thema die spannendsten Bücher aus unserem Katalog zu finden. Ich bin tagtäglich auf Schatzsuche in einem Katalog von Millionen von Büchern und meine Aufgabe ist es, diese Schätze für unsere Leser sichtbar zu machen.

Wer sollte Sie ggf. kontaktieren – welche Art von Kontakten wäre zurzeit hilfreich für Sie?

Für das ZVAB suche ich den Kontakt zu Bloggern, Journalisten, Institutionen, die mit uns kooperieren wollen. Für eine Kooperation gibt es alle denkbaren Formen – vom Linkaustausch bis hin zu gemeinsam durchgeführten Gewinnspielen.

Bei besonders buch ist das ähnlich. Verlage können mich gerne kontaktieren, wenn sie sich für ein besonders schön gestaltetes Buch eine Rezension wünschen.

Wo finden wir Sie im Internet?

www.zvab.com; charlotte.lacroix@zvab.com
www.besondersbuch.wordpress.com

Vielen Dank für Ihre Zeit!

Bildquelle: Jasmin Schröder