Die folgenden sechs Fragen unserer Interview-Reihe werden regelmäßig von den unterschiedlichsten Köpfen der Buchbranche beantwortet und die Interviews werden hier im Blog veröffentlicht. Dadurch entstehen Beiträge, die zum einen Aufmerksamkeit auf jene lenken, die “was mit Büchern machen”, und die zum anderen die Veränderungen und Herausforderungen in den verschiedenen Bereichen der Branche sichtbar werden lassen. Wenn Sie ebenfalls teilnehmen möchten, senden Sie Ihre Antworten und ein Bild von Ihnen bitte an Leander Wattig. Als Inspirationsquelle könnten Ihnen die bisherigen Interviews dienen. (Jedoch behalte ich mir vor, nicht alle Zusendungen zu veröffentlichen.)

Stefanie Maucher Wer sind Sie und was machen Sie mit Büchern?

Mein Name ist Stefanie Maucher und nach wie vor schreibe ich Bücher. Ich sage „nach wie vor“, weil ich mich in dieser Interview-Reihe schon einmal vorstellen durfte und dem einen oder anderen mein Gesicht vielleicht schon bekannt vorkommt.

Als ich mich hier letztmalig äußerte, tat ich das als Verlagsautorin, die ihr Debut vorstellte. Heute stehe ich hier als überzeugte Qindie-Autorin, stellvertretend für Viele. Ja, sie haben richtig gelesen. Das ist kein Schreibfehler. Es gibt Verlagsautoren, es gibt Indies, seit dem ersten Mai gibt es noch etwas anderes: Die Qindies!

Das große „Q“ im Qindie-Logo steht für Qualität. Das Qindie-Q ist ein Prüfsiegel für Independent-Bücher, die dem handwerklichen Qualitätsstandard entsprechen, den der Leser/die Leserin auch bei Verlagsbüchern voraussetzt. Wer ein Buch mit dem „Q“ kauft, kann sich darauf verlassen, dass er sauberes Handwerk bekommt, ein Buch, das gelernt hat, sich zu benehmen, die Sprache achtet und Grammatik respektiert. Ich schreibe solche Bücher.

Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei Ihnen aus?

An einem typischen Arbeitstag stecke ich meine Nase natürlich in ein Manuskript. Doch darüber hinaus arbeite ich seit mehreren Monaten mit engagierten Autoren, Lektoren und Bloggern am Aufbau einer neuen Plattform, die dem quirligen Markt der Independent-Literatur eine Struktur geben und eine Orientierungshilfe für LeserInnen und AutorInnen bieten möchte: Qindie – das Autorenkorrektiv.

Auf unserer Website werden AutorInnen und Bücher vorgestellt und damit als „qualitativ in Ordnung“ weiterempfohlen, Rezensionen veröffentlicht, aber auch alles diskutiert, was rund ums Lesen und Schreiben ansteht. Hier kommen nur handverlesene, gute Bücher ins System, beziehungsweise Autoren und Autorinnen, die mit Leseproben von der Qualität ihrer Arbeit überzeugen konnten. Dafür sorgt das Autorenkorrektiv – was hier landet, würden wir auch selbst lesen!

Wie hat sich Ihre Arbeit über die Zeit verändert?

Meine Arbeit ist selbstständiger geworden, unabhängiger, freier. Statt mich auf langjähriges Verlags-Knowhow zu verlassen, suche ich nun nach eigenen Wegen, meine Bücher zu publizieren. Was ich, vor meinem ersten Ausflug in die Verlagswelt, als notgedrungenes Übel betrachtete – das verlagsfreie Dasein – erscheint mir heute wie der ersehnte, goldene Gral: Indie sein. Nein! Qindie!

Was ist ein Problem bei Ihrer Arbeit, für das Sie eine Lösung suchen?

Meine letzten Monate waren geprägt von schweren Entscheidungen. Allen voran der Frage, ob ich den nächsten mir angebotenen Verlagsvertrag unterschreiben soll, oder es wagen, einen Fuß auf den möglicherweise lukrativeren Indie-Markt zu setzen. Ich habe mich für Letzteres entschieden und damit gingen für mich neue Fragen einher: Wie schaffe ich es, trotzdem qualitativ gute Arbeit abzuliefern? Wo nehme ich Korrektorat her? Welchen Weg nutze ich, um mein Buch auf den Markt zu bringen? Und nicht zuletzt: Wie mache ich mein Buch sichtbar für den Leser – gerade in der Masse der Indie-Werke, die den Markt überschwemmt?

Da war es ein logischer Schritt, mich dem Gründungsteam von Qindie anzuschließen. Denn ich bin nicht die einzige Autorin, die vor diesen Problemen steht. Gemeinsam haben wir nun eine Plattform geschaffen, die künftig dabei hilft, diese Fragen viel einfacher zu beantworten und kompetente Hilfe zu finden. Und darüber hinaus wird Qindie es auch den Lesern einfacher machen, qualitativ gute Indie-Bücher zu erkennen.

Wer sollte Sie ggf. kontaktieren – welche Art von Kontakten wäre zurzeit hilfreich für Sie?

Jeder, der sich mit unseren Zielen identifizieren kann, ist eingeladen, zu uns zu stoßen. Insbesondere Blogger, Autoren, Lektoren, Herausgeber, Buchschaffende aller Art.

Wo finden wir Sie im Internet?

http://www.qindie.de/
http://stefaniemaucher.jimdo.com/

Vielen Dank für Ihre Zeit!

Bildquelle: Stefanie Maucher

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Die folgenden sechs Fragen unserer Interview-Reihe werden regelmäßig von den unterschiedlichsten Köpfen der Buchbranche beantwortet und die Interviews werden hier im Blog veröffentlicht. Dadurch entstehen Beiträge, die zum einen Aufmerksamkeit auf jene lenken, die “was mit Büchern machen”, und die zum anderen die Veränderungen und Herausforderungen in den verschiedenen Bereichen der Branche sichtbar werden lassen. Wenn Sie ebenfalls teilnehmen möchten, senden Sie Ihre Antworten und ein Bild von Ihnen bitte an Leander Wattig. Als Inspirationsquelle könnten Ihnen die bisherigen Interviews dienen. (Jedoch behalte ich mir vor, nicht alle Zusendungen zu veröffentlichen.)

Martin Krengel

Wer sind Sie und was machen Sie mit Büchern?

Ich bin Autor und Verleger.

Autor: Ich begann bereits im Studium, mich mit Zeitmanagement zu beschäftigen. Doch gefühlte 90 Prozent der Literatur sind für Manager geschrieben und raten zu mehr Delegation. Wie soll ich etwas delegieren, wenn ich als Praktikant selbst zum Kopierer geschickt werde? Gerade als Young Professional steht man ja am Ende der Nahrungskette! Lernen kann man auch nicht delegieren. Freiberufler, Autoren und Journalisten werden über pauschalisierte Zeitmanagement-Methoden ebenso ihren Kopf schütteln. Jeder von uns weiß: Gute Gedanken brauchen Zeit zum Reifen und eine intensive Auseinandersetzung mit dem Thema. Deswegen suchte ich nach eigenen Wegen und Methoden, um diesen Wissens- und Arbeitsprozess zu unterstützen.

Verleger: Meine ersten Titel veröffentlichte ich in klassischen Verlagen und merkte schnell: Wer ein Buch verkaufen will, muss die Sache selbst in die Hand nehmen. Sonst passiert nix! Außerdem schreibe ich aus Leidenschaft und wollte davon auch leben können. Also besorgte ich mir einen Gewerbeschein, ein paar ISBN‘s und legte los.

Viele Verlage straucheln momentan selbst und sind in alten Denkmustern gefangen. Ich glaube, der Vorteil als Junger und „Ahnungsloser“ ist, dass man viele Dinge einfach ausprobiert, mit der Zeit geht und schaut, was funktioniert. Und irgendwas hat geklappt, denn ich habe bisher über 30.000 Bücher verkauft. :)

Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei Ihnen aus?

Ich arbeite sehr fokussiert in Blöcken von ca. 90 Minuten. So lange hält unsere Körperenergie, dann rutscht man in ein Zwischentief. Statt dies mit Kaffee wegzudrücken, lasse ich dann kurz die Flügel hängen, mache etwas Spannendes oder Orgakram – Hauptsache weg vom Schreibtisch. Dann geht es in die nächste Session. Bis 18 Uhr, dann mache ich inzwischen Feierabend, denn ich habe durch lange Selbsttests rausgefunden: Gerade beim Schreiben ist weniger mehr! Früher, als ich bis in die Nacht am Rechner saß, produzierte ich oft nur Mist, den ich am nächsten Tag vollkommen müde nur halbherzig redigierte. Für die wirklich großen Sprünge, kreativen Inhalte und guten Strukturen fehlte die Kraft. Heute weiß ich: Zeitmanagement und Produktivität sind vor allem Energiemanagement und das richtige Timing!

Wie hat sich Ihre Arbeit über die Zeit verändert?

Durch den Erfolg der Bücher stehe ich mehr im Fokus und kann nicht mehr so schön tagelang ungestört arbeiten. Ich halte vermehrt Vorträge und bin so öfter unterwegs. Und gerade Journalisten rufen meist gegen 11 Uhr an, sprechen hektisch auf die Mailbox und brauchen ein Experteninterview, wenn möglich bis gestern. Wenn man da drei Stunden später erst zurückruft, hat sich das meist schon erledigt. Das ist etwas nervig, aber Schreiben ist (leider) nur eine Seite des Erfolgs. Das Gelesenwerden die andere.

Was ist ein Problem bei Ihrer Arbeit, für das Sie eine Lösung suchen?

Das ergibt sich aus dem eben Gesagten: Ich habe den Kopf voller Ideen und arbeite gerade an zwei Buchprojekten gleichzeitig – bei zunehmender Präsenz. Ich bräuchte jemanden Erfahrenen oder Pfiffigen, der sich um die Vermarktung der Bücher kümmert, sodass ich mich wieder vermehrt um neue Inhalte kümmern kann. Bewerbungen gern …

Wer sollte Sie ggf. kontaktieren – welche Art von Kontakten wäre zurzeit hilfreich für Sie?

Blogger, Journalisten, Unternehmer, die guten Content oder Verlosungsexemplare der „Golden Rules“ und / oder der „Bestnote“ möchten.

Jeder, der will (vielleicht ergibt sich eine Kooperation…)

Wo finden wir Sie im Internet?

Ich habe viele hilfreiche Zeitmanagement-Tipps und Methoden für mehr Motivation, Konzentration und zum besseren Lernen auf meinem Online-Ratgeber „Studienstrategie.de“ veröffentlicht. Dort gibt es auch weitere Infos zu den Büchern und einige Zeitmanagement-Checklisten und Methoden zum Gratis-Download.

Vielen Dank für Ihre Zeit!

Bildquelle: Martin Krengel

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PublishingMarkt.de ist das Schwarze Brett für den Publishing-Markt – kostenlos nutzbar und redaktionell gepflegt von Leander Wattig.

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Christine v. Bülow Wer sind Sie und was machen Sie mit Büchern?

„Wie Geld sollten Bücher ständig im Umlauf gehalten werden“ – da hat Henry Miller doch mal Recht gehabt! Ich jedenfalls halte sehr viel davon, Bücher bevorzugt auszuleihen und zu verleihen, weiterzureichen und gebraucht zu kaufen. Damit falle ich mir in meiner Eigenschaft als Übersetzerin natürlich entsetzlich selber in den Rücken, da müßte ich doch den Umsatz der Buchhandlungen um jeden Preis steigern wollen…

Ich habe als Schülerin in Norwegen gelebt und später Skandinavistik studiert. Schon parallel zum Studium habe ich angefangen, Norwegisch zu unterrichten und aus skandinavischen Sprachen zu übersetzen – norwegisch, dänisch, schwedisch. (Mein Isländisch ist leider trotz Auslandssemester in Reykjavik und Ferienjob in einer Fischfabrik auf den Westmännerinseln nicht präsent genug.)

Neben Sprache und Literatur bestimmt aber schon immer Musik mein Leben, und seit gut 15 Jahren bin ich zudem freie Musikerin und spiele und singe in Akustik-Klesmer-Ensembles, arrangiere auch für diese und moderiere die Bühnenauftritte, und unterrichte mein Instrument, die Oboe. Sechs CDs meiner unterschiedlichen Projekte lagern in meiner kleinen, wunderbaren Dachgeschoßwohnung, und zum Glück werden es beharrlich weniger.

Das ist fein, denn sie eignen sich nicht zur Konstruktion von Möbelstücken. Bücher hingegen: Hobo Highbrow, erfolgloser Schriftsteller und Held in Pål H. Christiansens Roman „Die Ordnung der Worte“, richtet sich jedenfalls mit den Restauflagen seiner literarischen Produktion neu ein. Auch das geht mit Büchern – statt schnödem Stapeln mal Tischchen bauen und den Fußboden kacheln! Überhaupt ist der gute Hobo ein ziemlich schräger Vogel, der sich aber gerne einen sprachlich hochseriösen Anstrich gibt. Wir haben uns gut kennengelernt, ich mußte sehr genau hinter die Fassade dieser Figur schauen, denn „Die Ordnung der Worte“ war meine erste Romanübersetzung ins Deutsche.

Vorher und seitdem habe ich hauptsächlich – veröffentlichte und nicht veröffentlichte – Fachtexte übersetzt. Und in den letzten Jahren sind die ersten Bände der Kinderbuchreihe um dem frechen Kabeljau Fjodor, ebenfalls von Pål H. Christiansen, auf deutsch erschienen.

Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei Ihnen aus?

Auf dem Weg zum Frühstück schalte ich den Computer ein, um neue E-Mails und Nachrichten aus Norwegen abzurufen. Am Schreibtisch wechseln sich dann Unterrichtsvorbereitung und Konzertakquisition ab. Eigene Übezeit, die Arbeit an Arrangements und Ensembleproben kommen noch hinzu. Nachmittags und am frühen Abend bin ich dann außer Haus für Unterrichtsstunden und Kurse. Konzerte, gegebenenfalls mit längerer Anfahrt und Übernachtung vor Ort, füllen viele Wochenenden aus. Darum ist es wichtig für mich, auch „unter der Woche“ genug Ruhepunkte zu finden – mit kleinen Wanderungen, Tai-Chi und gerne einem Cafébesuch mit Zeitungslektüre.

Lesen und Textarbeit fallen dann meistens in die Randbereiche des Tages. Stehen längere Übersetzungen an, versuche ich zwar auch, vormittags regelmäßige Arbeitszeit dafür einzurichten. Aber die Nachtstunden üben immer eine besondere Anziehung aus – zwischen Mitternacht und Morgengrauen verschwimmen die Konturen der Welt, und der Übergang von einer Sprache in eine andere fließt oft leichter. (Übrigens auch für Musik eine sehr kreative Zeit – gut, wenn man einen Übungsraum zur Verfügung hat für so späte Stunden!)

Das nachts Entstandene sollte allerdings im Tageslicht noch einmal kritisch begutachtet werden… Das konzentrierte Tippen des deutschen Textes ist zudem ja höchstens die halbe Arbeit. Je nach Textsorte und Sachgebiet gehören weitere Recherche und Bearbeitung zu meinen Aufgaben: Geht es um Fährtentraining, suche ich den örtlichen Hundeplatz auf, für einen Krankenhausbericht konsultiere ich die Universitätsbibliothek.

Um den treffenden Ausdruck, die passende Metapher aufzustöbern, löchere ich Freund und Feind mit den berüchtigten „wie-sagt-man-das?“-Fragen. Das Umwälzen alternativer Formulierungen ist wie Kaugummi fürs Hirn! Um den Stil literarischer Werke zu treffen, muß ich die Sprache außerdem zum Klingen bringen, das heißt Probeabschnitte unbedingt laut lesen, am besten vor Publikum vortragen – mal dem Künstlertreff, mal der späten Kneipenrunde, mal meinen Eltern. Und, ja, spätestens die halbfertigen Entwürfe werden bei mir immer ausgedruckt, damit ich und mein Haus-Korrekturleser darin nach Herzenslust herumkritzeln können.

Zur Zeit übertrage ich ausgewählte norwegische Lyrik, unter anderem für eigene Vertonungen. Dabei benutze ich große Blätter, auf denen ich Originaltext, Strukturanalyse und deutsche Wortassoziationen in verschiedenen Farben eintragen kann, bevor dann die deutsche Nachdichtung – am besten aus einem Guss! – auf einem neuen Papier entsteht.

Wie hat sich Ihre Arbeit über die Zeit verändert?

Schon während meines Studiums konnte ich für den Metzler-Verlag an der deutschen Ausgabe der „Musikgeschichte Nordeuropas“ (erschienen 2001) mitarbeiten. Für die Übersetzung dieses breit angelegten Fachbuchs war ich mit meinem Magister-Nebenfach Musikwissenschaft natürlich prädestiniert. Vor allem aber vermittelten die Kieler Professoren Heinrich W. Schwab und Friedhelm Krummacher den Auftrag an mich und zwei Kommilitonen.

Die Zusammenarbeit mit dem Autor Pål H. Christiansen hat die norwegische Literatur-Förderorganisation NORLA („Norwegian Literature Abroad“) angeschoben und unterstützt. Solche Fürsprecher für das vergleichsweise langwierige Produkt „Buch“ zu finden, scheint mir heute schwieriger.

In der musikalischen Arbeit erlebe ich deutlich die Auswirkungen der rückläufigen Kulturförderung. Spielstätten verschmälern ihr Programm, konzentrieren sich auf massentaugliche und möglichst billige Angebote – am besten „Events“ – oder verschwinden ganz. Nur durch die Besetzung einer ganz speziellen Nische können meine Musikprojekte sich behaupten. Und dies erfordert, selbst auf unserem bescheidenen Level, viel Engagement, wenn nicht schon Dickköpfigkeit.

Was ist ein Problem bei Ihrer Arbeit, für das Sie eine Lösung suchen?

Der Buchmarkt leidet ja unter ähnlichen Problemen wie die freie Konzertszene – unüberschaubar großes Angebot, Dominanz des Massenmedientauglichen, Profitzwang. Als Leserin und Übersetzerin bevorzuge ich Literatur abseits des Marktes und wundere mich dann eigentlich auch nicht, daß meine Lieblingsbücher keinen Verlag finden. Aber ist nicht auch das physische Buch vielleicht schon bald ein Nischenprodukt auf gleicher Linie wie ein technikloses Konzert, könnten sich da nicht ebenfalls neue Möglichkeiten für diese exotischen Pralinchen auftun? So ein hoffnungsloses Herzensbuch ist die kleine Romanze „Hummel und Honig“ von Pål H. Christiansen: eine Liebesgeschichte voller Klischees, aber mit ganz eigenen Mitteln erzählt, die diese Klischees gehörig auf den Kopf stellen.

Wer sollte Sie ggf. kontaktieren – welche Art von Kontakten wäre zurzeit hilfreich für Sie?

Da ich meine eigene Akquisition zur Zeit auf die Musik beschränke, freuen mich alle Übersetzungsanfragen, die an mich gerichtet werden. Besonders gerne würde ich ein verlegerisches Zuhause für „Hummel und Honig“ finden – eine Buchpräsentation und eine Probeübersetzung finden sich hier.

Wo finden wir Sie im Internet?

Über meine Bands: www.schmarowotsnik.de und www.chuzpenics.de

Vielen Dank für Ihre Zeit!

Bildquelle: Christine v. Bülow

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Stefan Krücken, Jahrgang 1975, leitet mit seiner Frau Julia den von ihnen gegründeten Ankerherz Verlag (Fb). In seiner Kolumne “Unser kleiner Verlag” gibt er uns Einblicke hinter die Verlagskulissen.

Ol’ George ist groß und lang und und schwer und er brummt wie ein zufriedener Bär. Ein mintgrüner Ford Pickup, Baujahr 1972, mit einigen Kratzern, noch mehr Beulen und diversen Roststellen. Unser neuer Ankerherz-Dienstwagen, mit dem wir fortan zu Lesungen und zu besonders netten Buchhändlern im Norden tuckern. Manche werden nun maulen: ein Anachronismus auf Rädern! Und ja: stimmt.

Dreiliter-Sparmotor? Ol´ George ist ein Schlucker von jener Sorte, von der man gar nicht wissen möchte, wie viel er verträgt. Bluetooth-Verbindung zum Soundsystem? Es gibt ein altersschwaches Radio, doch das empfängt nur Pfeifsignale auf der Mittelwelle. Klimaanlage? Man kann ein kleines Seitenfenster an der Fahrerseite nach innen kippen, das andere ist verklemmt. ABS? Airbags? Wer mit Ol´George unterwegs ist, bremst besser mit Bedacht.

Man möchte aber weder Radio hören noch schnell unterwegs sein, wenn man mit ihm über die Landstraße schiebt wie am Steuer eines großen Frachtschiffs. Der Achtzylinder brummt und der Wind pfeift an den Seitenspiegeln, die wie zwei große Ohren abstehen.

Das Tolle: Man spürt die Straße. Man hat ein Gefühl, zu reisen. Es fühlt sich alles beruhigend an.

Aus Oregon nach Holli.

Wir fanden Ol´ George in Stade. Der Verkäufer, ein Sammler amerikanischer Wagen, hatte ihn erst vor einigen Monaten aus den USA importiert und musste sich von ihm trennen, um andere Reparaturen bezahlen zu können. Er überreichte einen Aktenordner, in dem die Geschichte des Wagens dokumentiert ist. 40 Jahre lang gehörte der Truck George und Johanna Wyckhuyse aus Grants Pass, Oregon. Sie stammt aus der New Yorker Bronx. 1948 zog sie mit ihren Eltern nach Kalifornien, vermutlich auf der Suche nach einem neuen Leben. Sie betrieben ein kleines Delikatessengeschäft, in dem Johanna mitarbeitete, bis sie ihre große Liebe traf: George (der unserem Wagen damit den Namen gab.)  1969 zogen die beiden nach Grants Pass und gründeten eine Baufirma. Man braucht nicht viel Phantasie, um sich vorzustellen, wie Ol’ George, der Truck, beladen mit Kanthölzern und Zementsäcken durch die dichten Wälder am Rouge River brummte. Nun parkt er vor unserem „Alten Tanzsaal“ nahe der Este und transportiert die Bücher von „Helden des Alltags“ durch den Norden. Wir lieben es, Geschichten zu erzählen, und es passt, dass auch unser Pickup-Truck eine erzählt.

Sein Vorgänger war ein moderner Kastenwagen. Weiß, recht komfortabel, recht sparsam, und ehrlich: total langweilig. Kein Verlagsmitarbeiter wollte gerne mit ihm fahren. Er war praktisch, klar, aber manchmal geht es im Leben eben um mehr. Wer mit Ol` George unterwegs ist, der versteht, dass Autos Menschen zum Reden bringen können. Auf dem Parkplatz vom Supermarkt, an der Tankstelle, überall wird man angesprochen: Wie alt ist der Wagen? Wo kommt er her? Die Leute lächeln, wenn sie Ol’ George sehen und Kinder winken ihm hinterher.

Der Wagen hat eine mintgrüne Seele.

Sie wollen unsere Autoren und Ol’ George für eine Lesung buchen? Sprechen Sie uns an! Kontakt: Henning Horl, Vertriebsleiter. hhorl(ad)ankerherz.de, Tel.: 04165.2238807

Bildquelle: Stefan Krücken

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Simone Dalbert

Simone Dalbert (www.papiergefluester.com) kann nicht ohne Bücher. Als Buchhändlerin bringt sie ihre Lieblinge täglich in Umlauf und steckt Kunden mit ihrer Begeisterung an. Hier gewährt sie uns nun Einblicke in die Welt des Buchhandels, die hinter den Kulissen die eine oder andere Kuriosität zu bieten hat.

Viele Leser hier auf „Ich mach was mit Büchern“ werden meine kleinen Geschichten aus der Buchhandlung kennen. Schon vor einer ganzen Weile sprach mich Leander Wattig an, ob ich nicht Lust hätte, eine Reihe mit Anekdoten aus dem Leben einer Buchhändlerin auf seiner Seite zu veröffentlichen. Nach den ersten Kurzgeschichten war klar, mir machte es richtig Spaß, meine Erlebnis aus dem Berufsalltag einer Buchhändlerin in Worte zu fassen, und den Lesern machte es Spaß, mal hinter den Tresen zu schauen.

Viele kannten ähnliche Szenen aus ihren eigenen Erfahrungen, andere gehen jetzt anders in Buchhandlungen und bestellen nie wieder ein Schulbuch, ohne die ISBN parat zu haben. Oder nennen uns freiwillig ihren Namen, wenn sie ein Buch abholen möchten. Manche Geschichten erzählen auch einfach nur über den Spaß, den wir auch im Buchhandel öfter mal haben.

Mit der Zeit sammelten sich einige Geschichten an, die man hier auf „Ich mach was mit Büchern“ noch immer finden kann. Im Internet bleibt zwar alles erhalten, wird aber meist nur kurze Zeit wahrgenommen. So kam ich auf die Idee, dass die Geschichten eigentlich gesammelt werden müssten, zum Beispiel in Form eines E-Books. Dieser Gedanke reifte eine ganze Weile, da ich mit anderen Projekten ausgelastet war. Und dann schlug das Schicksal zu.

Normalerweise fragen Autoren oft bei etlichen Verlagen an, bis ihr Werk veröffentlicht wird. Bei mir war sehr viel Glück und auch Zufall im Spiel. Schon im Frühjahr hatte ich Peter Schmid-Meil auf dem BuchCamp kennen gelernt, mehr zufällig auf der Frankfurter Buchmesse wieder getroffen. Danke an Silke Hartmann, der ich das zufällige zweite Treffen verdanke, ohne das es das Buch „Papiergeflüster – Aus dem Leben einer Buchhändlerin“ wohl nie gegeben hätte. Peter suchte nämlich gerade nach Inhalten, die man als E-Book im neuen Verlag TUBUK.digital veröffentlichen könnte. Wir tauschten die Kontaktdaten aus, er schaute sich meine Buchgeschichten an und jetzt war der Zug nicht mehr zu stoppen, der mich ehrlich gesagt ein wenig überrollte. Denn noch kurz zuvor hätte ich nicht wirklich geglaubt, dass aus dieser Idee Realität werden könnte.

Er war begeistert von den Szenen eines Buchhändlerlebens, aber es waren noch zu wenige, selbst für ein kleines E-Book. Also saß ich wieder am Schreibtisch und schrieb, Ideen waren noch genügend vorhanden. Susanne Schmitz von TUBUK.digital lektorierte die Geschichten, zusammen suchten wir passende Tweets von @buchgeschichten, die wir einstreuen konnten. „Papiergeflüster – Aus dem Leben einer Buchhändlerin“ entstand.

Im Januar war es dann schon so weit, das E-Book von „Papiergeflüster“ war geboren. Ein unglaubliches Gefühl, das eigene Geschriebene so zu sehen, wunderbar! Aber das Wunder war noch nicht zu Ende. Wenig später bekam ich die Nachricht, dass „Papiergeflüster“ sogar gedruckt erscheinen würde, im Acabus Verlag. Davon hätte ich nicht zu träumen gewagt, ein Buch auf Papier, mit mir als Autor. Ganz ehrlich, es ist ein seltsames Gefühl, seinen eigenen Namen im Bibliographie-Programm zu lesen, aber kein schlechtes.

Da ich es selbst kaum glauben konnte, hatte ich erst einmal nur sehr wenigen Leuten davon erzählt. Bis es dann offiziell auf der Verlagshomepage stand, jetzt war es wirklich wahr. Mein kleines Wunder, über das ich noch immer nur staunen kann.

Vielen Dank an alle, die geholfen haben, „Papiergeflüster“ entstehen zu lassen!

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Es geht Schlag auf Schlag: Nach den Terminen für Pub ‘n’ Pub in Berlin und Hamburg stehen nun Ort und Zeit für den ersten #pubnpub in Zürich fest:

Termin: 21.05.2013, 19 Uhr

Ort: Spheres: Hardturmstrasse 66, 8005 Zürich, Switzerland

► Veranstaltungsseite bei Facebook

Ansprechpartner und Organisator für den #pubnpub in Zürich ist Andreas von Gunten. Er schreibt:

“Wir treffen uns am Dienstag 21. Mai 2013 um 19:00h zum ersten Mal im Sphères in Zürich. Bei diesem ersten Treffen verzichten wir auf ein Impulsreferat. Wir wollen dann gemeinsam diskutieren und herausfinden, welche Themen uns interessieren. Bis bald!”

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Wie viele von Euch noch wissen werden, habe ich von 2010 bis 2012 die Buchbranchen-Jobbörse betrieben und diese war weit führend in ihrem Bereich. Am Ende kamen jeden Tag 3-4 neue Job-Angebote von alleine rein. Es gab aber auch immer wieder Stress, weil ein paar Leute in der Buch-/Kreativbranche ganz normalen Wettbewerb offensichtlich nicht mögen. Im Mai 2012 hatte ich dann die Lust verloren, da ich ja angesichts meiner Tätigkeiten und Projekte auch sonst genug zu tun habe. Es gab sofort auch Kaufangebote, aber ich habe die Sache seitdem einfach ruhen lassen.

Nun – auch angesichts der noch immer starken Nachfrage – nehme ich einen neuen Anlauf mit dieser Plattform, auch weil ich inzwischen genauer weiß, welche Ausrichtung nachhaltig ist und zu “Ich mach was mit Büchern”, zu meinen anderen Tätigkeiten und zu der Entwicklung des Gesamtmarktes passt. Vor ein paar Tagen habe ich also die vormalige Jobbörse auf PublishingMarkt.de neu aufgesetzt – diesmal als kostenloses und redaktionell gepflegtes Schwarzes Brett für den ganzen Publishing-Bereich.

Das heißt vor allem, dass nun auch das weite Feld der Projekt- und Freiberuflertätigkeit berücksichtigt ist. Natürlich können wieder Stellenangebote eingetragen werden, die Volontariate & Praktika werden aber getrennt erfasst, was ja sonst immer vermischt wird. Zudem können jetzt auch Angebote für Projekttätigkeiten, Räumlichkeiten sowie Kontakte & Infos eingegeben werden. Ich denke und hoffe, dass das nützlich ist. Wenn also bspw. ein Autor für einen konkreten Auftrag einen Lektor oder einen Grafiker sucht, so kann er das bequem über PublishingMarkt.de tun.

Auch diesmal soll die Plattform Euch dienen und nicht wie bei anderen Betreibern primär dem Geldverdienen. Sie kombiniert daher wieder diese jahrelang bewährten Vorteile:

  • Auf der Seite können Unternehmen und Kreativschaffende kostenlos und ohne Anmeldung oder Registrierung Einträge erstellen. Nach Verfassen eines Eintrags wird eine Bestätigung an die vom Akteur hinterlegte E-Mail-Adresse verschickt. In dieser E-Mail befindet sich auch ein Link, über den ein späteres Bearbeiten oder Löschen des Eintrags möglich ist. Ihr könnt also komplett eigenständig und unabhängig agieren, was allen Beteiligten Zeit spart.
  • Zeit spart auch die Möglichkeit, die Einträge jeder Kategorie separat via E-Mail und RSS-Feed zu abonnieren. Die Links finden sich in der Abo-Zentrale. Natürlich sind wir auch bei Facebook und Twitter vertreten.
  • Die Seite wird redaktionell gepflegt. Wir möchten, dass die Relevanz für die Nutzer stets möglichst hoch bleibt. Wir behalten uns also vor, nicht jeden Eintrag zu veröffentlichen.
  • Das Einstellen von Angeboten wird auch langfristig kostenlos bleiben.

Ich würde mich sehr freuen, wenn Ihr die Plattform nutzt und weiter empfehlt. Ebenso freue ich mich über Feedback.

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Die folgenden sechs Fragen unserer Interview-Reihe werden regelmäßig von den unterschiedlichsten Köpfen der Buchbranche beantwortet und die Interviews werden hier im Blog veröffentlicht. Dadurch entstehen Beiträge, die zum einen Aufmerksamkeit auf jene lenken, die “was mit Büchern machen”, und die zum anderen die Veränderungen und Herausforderungen in den verschiedenen Bereichen der Branche sichtbar werden lassen. Wenn Sie ebenfalls teilnehmen möchten, senden Sie Ihre Antworten und ein Bild von Ihnen bitte an Leander Wattig. Als Inspirationsquelle könnten Ihnen die bisherigen Interviews dienen. (Jedoch behalte ich mir vor, nicht alle Zusendungen zu veröffentlichen.)

Sabine Rennefanz Wer sind Sie und was machen Sie mit Büchern?

Ich bin Leserin, Autorin und Redakteurin der Berliner Zeitung. Früher habe ich auch Autoren porträtiert und Bücher besprochen. Im vergangenen März erschien mein Debüt „Eisenkinder“ im Luchterhand Literaturverlag. Darin erzähle ich, wie es war, in der Nachwendezeit jung zu sein – und auf welche falschen Idole man in Krisenzeiten hereinfallen kann.

Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei Ihnen aus?

Es klingt viel glamouröser, wenn man so Hemingway-mäßig sagen kann, ja, ich schreibe immer nachts, bei einem Glas schottischem Whiskey. Aber ich bin ein Morgenmensch, morgens kommen mir die besten Ideen. Als ich „Eisenkinder“ geschrieben habe, saß ich morgens zwischen 6 und 7 mit Kamillentee am Schreibtisch und habe bis 12 geschrieben, am Nachmittag habe ich redigiert, gelesen, Anrufe erledigt. Auch wenn ich lange Texte für die Berliner Zeitung schreibe, stehe ich lieber morgens sehr früh auf, um sie am Nachmittag abzuliefern. Ich schreibe am Mac. Aber ich redigiere auf gedrucktem Papier. Man sieht einfach mehr. Leider stapelt sich deshalb auch das Altpapier.

Wie hat sich Ihre Arbeit über die Zeit verändert?

Das Internet hat den Alltag in den Tageszeitungen sehr gewandelt. Einerseits ist es einfacher, an Informationen heranzukommen, mit Interviewpartnern in direkten Kontakt zu treten, andererseits hat die Nachricht an sich völlig an Wert verloren. Nachrichten findet man überall, auf Google, auf Yahoo. Das macht die Arbeit des Journalisten anspruchsvoller, man muss mehr einordnen, analysieren, Geschichten erzählen. Gleichzeitig soll Recherche wenig kosten und schnell gehen. Seitdem die Anzeigenerlöse wegbrechen, ist der Druck auf die Redaktionen enorm. Gleichzeitig hat sich das Verhältnis zum Leser geändert, die Menschen haben mehr Auswahl, sie sind wählerischer geworden, es gibt nicht mehr die Familie, die ein Zeitungs-Abo wie ein Erbstück von Generation zu Generation weiterreicht.

Als Redakteurin sieht mein Alltag oft so aus, dass ich morgens zu einem Termin geschickt werde oder einem Pressegespräch und dann meist sofort drüber schreibe, erst für Online, dann für die gedruckte Zeitung. Manchmal twittere ich nebenher. Für Reportagen bleibt selten mehr als drei Tage Zeit.

Als ich mein Buch geschrieben habe, genoss ich es, nicht so getrieben zu werden, länger nachdenken zu können, Stoffe tiefer zu entwickeln, mehr mit Sprache zu arbeiten. Ich habe auch mehr gelitten als bei meinen Zeitungstexten, es ist schwieriger, eine schlüssige Struktur und einen guten Erzählfluss hinzubekommen. Die Sätze, die ich formulieren wollte, klangen im Kopf immer besser als hingeschrieben. Im Prinzip gilt: jeder Text, der vor mir liegt, ist der Schwerste.

Was ist ein Problem bei Ihrer Arbeit, für das Sie eine Lösung suchen?

Ich suche als Autorin nach guten Erzählstoffen und beim Schreiben nach der richtigen Erzählweise, einer überzeugenden Dramaturgie, einem passenden Ton.

Mich besorgt, dass es in Deutschland anders als in den USA (z.B. New York Times Magazine, New Yorker) immer weniger Platz für ausführlichen erzählenden Journalismus gibt.

Praktisch habe ich immer noch kein Aufnahmegerät gefunden, das wirklich 100-prozentig zuverlässig ist.

Wer sollte Sie ggf. kontaktieren – welche Art von Kontakten wäre zurzeit hilfreich für Sie?

Blogger, Kritiker, Autoren von Literaturseiten, die mein Buch „Eisenkinder“ besprechen wollen. Veranstalter, die mich zu Lesungen einladen wollen.

Wo finden wir Sie im Internet?

twitter.com/SabineRennefanz

facebook.com/Eisenkind00

Vielen Dank für Ihre Zeit!

Bildquelle: Sabine Rennefanz

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